Frank Weithase war früher in der Automobilbranche tätig. Seit 2013 ist er Geschäftsführer der Papyrus Deutschland GmbH & Co. KG aus Ettlingen, einem Lösungsanbieter für Papierprodukte. „Für mich war es interessant, mit dem Wissen über den Lean-Ansatz in eine andere Branche zu wechseln“, erläutert der Manager. „Dabei ging es vor allem darum, Prozesse weitaus effizienter und innovativer zu gestalten. Wir sind jetzt effizient aufgestellt. Das bietet uns hervorragende Voraussetzungen für die Zukunft.“
Interviews
Wir nehmen Wirtschaft persönlich.
Wem sollen Unternehmen vertrauen, wenn es um den Transport ihrer Ware und somit ihrem wichtigsten Verkaufspunkt geht? Diese Frage muss jedes Unternehmen für seine Logistikentscheidung beantworten können. Erfahrung, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit sind neben Professionalität und Preis-Leistungs-Verhältnis ausschlaggebend für den Logistik-Partner. Die B&S Logistik GmbH vereint all diese Punkte als junges, internationales Unternehmen unter einem Dach.
Begonnen hat alles vor über 100 Jahren. Damals begann Ferdinand Brunnbauer mit der Herstellung von Ringdüsen für verschiedene Injektoren. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich die Ausrichtung geändert. Heute fertigt die Wiener Brunnbauer-Armaturen Produktionsgesellschaft m.b.H. hauptsächlich Armaturen für Kraftwerke und Raffinerien und hat sich in diesem Segment auf Hochdruck- und Hochdruckregelarmaturen spezialisiert.
… – das hat sich die SPRICH AG aus Baar in der Schweiz auf die Fahnen geschrieben. Als Problemlöser mit innovativen und kreativen Ideen hat sich der Spezialist für Gitterroste und außergewöhnliche Anwendungen über sein Heimatland Schweiz hinaus mit dieser Strategie einen Namen gemacht. Als Vollsortimenter mit Spezialwissen kommt SPRICH häufig dann ins Spiel, wenn andere Anbieter aufgeben. Und das soll, so Geschäftsführer und Mitinhaber Luigi Cirillo, auch in Zukunft so bleiben.
Bewährte Spitzenqualität anzubieten, die sich seit Jahrzehnten weltweiter Beliebtheit erfreut, und gleichzeitig erfolgreich in neue Branchen einzusteigen, um dort auf Anhieb ebenfalls neue Standards zu setzen – das gelingt nur sehr wenigen Unternehmen. Für die traditionsreiche Schweizer Heberlein AG aus Wattwil (SG) jedoch ist es Programm: technologieorientiert, präzise und gewissenhaft entwickelt sie Produkte, die nicht nur für den Moment taugen, sondern auch dauerhaft einen Qualitätsstandard bieten, den andere schwer erreichen.
1998 wurde die Honda Bank GmbH in Frankfurt am Main gegründet. Seit ihrer Entstehung geht es mit Deutschlands zweitkleinster Autobank von Jahr zu Jahr steil bergauf. Vor allem im Bereich der Motorradfinanzierung brummt das Geschäft. 2016 lag die Bilanzsumme bei 800 Millionen EUR. „Und wir wollen bald die Milliarde knacken“, betont Volker Boehme, neben Ingo Husemeyer Geschäftsführer der Bank. Den Erfolg des Geldinstituts, das neben seinem Hauptsitz in Frankfurt auch noch eine Filiale in Spanien betreibt, begründet er vor allem mit Kundennähe und Qualität.
Mit ihrem selbst entwickelten und dem weltweit bislang einzigem serienreifen E-Rollator hat die Reutlinger BEMOTEC GmbH ein Alleinstellungsmerkmal, das bereits kopiert, aber nicht ansatzweise erreicht wurde. Geschäftsführer Peter Herrmann: „Nachahmungsversuche gibt es bereits, allerdings lediglich mit Versuchen, nachträglich Antriebe an herkömmliche Rollatoren zu bauen.“
Die Idee ist gleichermaßen naheliegend wie genial. Metallhaltige Industrieschlämme werden nicht teuer und mit hohem Aufwand entsorgt, sondern verwertet und einer weiteren Nutzung zugeführt. Die CRONIMET Envirotec GmbH aus Bitterfeld in Sachsen-Anhalt realisiert diese Idee und bietet sich an als Anlaufstelle für sämtliche Kunden aus der Industrie, die Schlämme aller Art sinnvoll verwerten möchten.
Bei der w+b ingenieure gmbh mit Sitz in Münster gleicht kein Tag dem anderen. „Die Ausnahme ist Standard. Bei uns gibt es kein tägliches Geschäft“, sagt Geschäftsführerin Andrea Nonte. Seit 40 Jahren steht w+b ingenieure für hochwertige Objektplanung für Ingenieurbauwerke und für Tragwerksplanung. Einen guten Namen hat sich das 20-köpfige Team auch in Sachen Verkehrsanlagen gemacht. Vorzeigeprojekte sind zum Beispiel Hauptbahnhöfe, Kanalbrücken und Hochbauten.
Vieles, das die Ferrum AG mit Hauptsitz in Rupperswil und Schafisheim in der Schweiz produziert, ist Verschlusssache. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn mit seinen Dosenverschließern mit einer Leistung von rund 2.500 Stück pro Minute hält das Unternehmen den Weltrekord in der Konserventechnik. Dabei fußt der Erfolg der Ferrum AG auf mehreren Standbeinen. Neben Dosenverschließern ist der Global Player stark in der Fertigung von Zentrifugen und der Produktion und Bearbeitung spezieller Bauteile in der metallverarbeitenden Industrie. Weitere Geschäftsfelder sind die Waschtechnik und eine eigene Gießerei.