Seit seinem 15. Lebensjahr arbeitet Ing. Marco Leva in der Firma, die sein Vater 1977 gegründet hat: „Ich habe wirklich ganz unten angefangen. Heute ist mein Vater noch im Unternehmen und hat einige Aufgaben, aber ich bin der Leiter.“ Mit der IMF ENGINEERING S.r.l. aus dem italienischen Pero führt der Ingenieur einen Betrieb, der sich auf die Entwicklung und Fertigung von Hightech-Maschinen für die Industrielackierung spezialisiert hat und hier weltweit zu den führenden Anbietern gehört.
Interviews
Wir nehmen Wirtschaft persönlich.
Was die Spezialisten der DYNACAST Deutschland GmbH herstellen, bleibt dem Nutzer oftmals verborgen. Mittels Mehrschieber-Druckgießmaschinen produziert der global arbeitende Hersteller komplexe Präzisionsteile aus Zink, Magnesium und Aluminium, die unter anderem in den Bereichen Elektrotechnik und Medizintechnik sowie in Automobilen verarbeitet werden. „Es sind in der Regel Teile, die man gar nicht sieht“, sagt Armin Beck, Gesamtgeschäftsführer von DYNACAST Deutschland. Die Geschichte des Unternehmens ist geprägt von stetiger Innovation.
Seit frühester Jugend ist Eberhard Lange der AS-Motor Germany GmbH & Co. KG eng verbunden. Direkt neben dem von seinem Großvater gegründeten Unternehmen ist er aufgewachsen, hat mit den dortigen Ingenieuren als Kind gebastelt und in den Schulferien ausgeholfen. Als 15-Jähriger ging er auf ein Internat in Boston und war vier Jahre als Investmentbanker in Manhattan tätig. Mit 27 Jahren kehrte er zur Familienfirma im schwäbischen Bühlertann zurück, die er seit 2013 als Geschäftsführer leitet.
Acht Stunden am Schreibtisch gesessen, der Kopf brummt, der Rücken schmerzt, Müdigkeit macht sich breit. Unzählige Menschen kennen diesen Zustand nur zu gut. Unverantwortlich findet das Josef Glöckl, Geschäftsführer und Gründer der aeris GmbH aus Haar bei München. Im Gespräch mit Wirtschaftsforum erklärt er, warum man dem Büroarbeiter das Leben nicht zu bequem machen darf.
„Ich habe ein Technikerherz und freue mich über jede Lösung eines Problems“, sagt Dipl.-Wirtschaftsingenieur Stefan Veltum. Deshalb ist der Anwendungstechniker seit 2016 Geschäftsführer der Dortmunder MOESCHTER Group GmbH. Mit ihren drei Gesellschaften DOTHERM, DOCERAM und DOCERAM Medical Ceramics bietet die Gruppe professionelle Lösungen für industrielle Anwendungen, Dentaltechnik und orale Rehabilitation. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit dieser Firmen garantiert den Kunden aus aller Welt höchste werkstoffübergreifende Kompetenz.
Als die G. BERNHARDT’s Söhne Ges.m.b.H. die ersten Wasserzähler gefertigt hat, da war Österreich noch eine Monarchie. Bis heute ist die Firma der einzige Hersteller von Wasserzählern im Lande – und ein technischer Vorreiter. Sie verfügt nicht nur über die modernste Prüfanlage für Hauswasserzähler in Europa, mit ihrer neuesten Entwicklung, Smart Meters für das Internet der Dinge, steht sie im diesjährigen Finale des Technologie World Cup.
‘Smart Home’ ist zu einem geflügelten Wort der Gebäudetechnik geworden. Die GEWISS Deutschland GmbH aus Merenberg bietet intelligente Gebäudesystemtechnik und innovative LED-Beleuchtungslösungen aus einer Hand. Dabei setzt das Unternehmen auf Fachwissen, Kundennähe und Beratungsstärke.
Keramik aus Meißen vereint einzigartige Tradition mit Moderne
Die Meissen Keramik GmbH zählt zu den ältesten und traditionsreichsten Fliesenherstellern auf deutschem Boden. Für Hakan Inaltekin, Geschäftsleiter Vertrieb & Marketing, sind das beste Merkmale einer Marke. „Wir haben als Meissen Keramik wirklich die besten Voraussetzungen: ein Label made in Germany und eine deutsche Vertriebsmannschaft vor Ort“, sagt er. Seit dem Verkauf an die polnische Cersanit S.A. in 2010 ist der Traditionsbetrieb im Aufwind.
Holzstämme perfekt zu heben, das war die Idee, mit der die EPSILON Kran GmbH Ende der 1990er-Jahre eine ganz neue Kranbaureihe nach dem Baukastenprinzip entwickelte. Heute ist das österreichische Unternehmen aus Kranen für die Forstwirtschaft, die Bauwirtschaft und Recyclingunternehmen mit einem weltweiten Sercvicenetz aus Niederlassungen und Agenturen.
Seit den Anfängen des Maschinenbaus ist die mehr als 100 Jahre alte FORKARDT DEUTSCHLAND GmbH ein Begriff. „Wir sind so lange dabei, dass man an Forkardt eigentlich nicht vorbei kommt“, sagt Viktor Gaspar, Geschäftsführer des auf die Entwicklung und Herstellung von Spannwerkzeugen spezialisierten Unternehmens mit Sitz in Reutlingen. „Als Marke sind wir sehr gut am Markt etabliert und können mit dieser Größe auch sehr gut agieren.“