Standsome: Einfach mal Haltung bewahren

Interview mit Leonard Beck, Geschäftsführer von Standsome

Wirtschaftsforum: Herr Beck, während der Arbeit stehen, das klingt nach einem einfachen Vorhaben. In der Realität sitzt das Gros der deutschen Angestellten. Ist das Ihrer Erfahrung nach ein Ausdruck von Bequemlichkeit oder mangelnder Möglichkeit?  

Leonard Beck: In den meisten Unternehmen ist es eine ungesunde Mischung: Einerseits wünschen sich viele Arbeitnehmer die Möglichkeit, in ihrem Büro zwischendurch im Stehen Arbeiten zu können, der Arbeitgeber stellt ihnen aber keine Arbeitsplätze zur Verfügung, die das bieten. Obwohl es nicht teuer sein muss, einen Steharbeitsplatz einzurichten. Andererseits muss die Variabilität am Arbeitsplatz auch Teil der Unternehmenskultur werden, damit Mitarbeiter den regelmäßigen gesunden Wechsel zwischen Stehen und Sitzen verinnerlichen und so ihrer Rückengesundheit einen Gefallen tun. 

Leonard Beck
„Die Variabilität am Arbeitsplatz muss auch Teil der Unternehmenskultur werden, damit Mitarbeiter den regelmäßigen gesunden Wechsel zwischen Stehen und Sitzen verinnerlichen.“ Leonard BeckGeschäftsführer

Wirtschaftsforum: Standsome überzeugt als simple und zugleich smarte Lösung. Wie wichtig ist Ihnen das Zusammenspiel beider Aspekte im finalen Produkt?  

Leonard Beck: Ohne diese Kombination könnte der Standsome nicht im Arbeitsalltag bestehen. Er muss in der Anwendung einfach sein und das geht nur, wenn er sehr smart ist. Es soll einfach Spaß machen, den Standsome auf den Schreibtisch, den Küchentisch, die Tischtennisplatte zu stellen und daran zu arbeiten. Dass der Standsome noch dazu gut aussieht und nachhaltig ist, dient dem wahrgenommenen Kundennutzen.   

Wirtschaftsforum: Sie haben mit Prof. Kaptain einen renommierten Gesundheitswissenschaftler für Ihre Website gewinnen können. Inwiefern ist diese Zusammenarbeit unternehmerisch ein Muss oder tatsächlich Teil der Standsome-Philosophie?  

Leonard Beck: Der Standsome passt perfekt zu der Botschaft, die Prof. Kaptain seit vielen Jahren Unternehmen und Arbeitnehmern vermittelt. Er lebt genau wie wir eine sehr pragmatische Herangehensweise an das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement, denn nur pragmatische Lösungen werden im Büroalltag auch umgesetzt. Deshalb kann man sagen, dass von Anfang an die Prof. Kaptain-Philosophie auch Teil der Standsome-Philosophie war.

Galerie | Standsome

Wirtschaftsforum: Die Liste Ihrer Kunden ist lang. Wer zeigt sich offener gegenüber dem Einsatz des Standsome: KMUs oder Großkonzerne?  

Leonard Beck: Für viele KMUs ist es leichter, Innovationen einfach mal auszuprobieren. Die meisten Konzerne schaffen das nur in speziellen Innovation Hubs, oder kleinen Kreativabteilungen. Mittlerweile findet der Standsome aber auch zunehmend seinen Weg in die Konzernwelt, vom Schreibtisch bis in die Meetingräume. Viele Mitarbeiter sehen den Standsome online oder bei Bekannten. Sie stellen ihn in ihrer Abteilung vor und er wird bestellt.   

Wirtschaftsforum: Eine abschließende Frage: Was ist Ihrer Meinung nach der Hauptunterschied zwischen Standsome und anderen Möbelunternehmen?  

Leonard Beck: Da keiner der Gründer aus dem klassischen Möbelhandel kommt, war die Standsome-Philosophie vom Start weg andersartig. Standsome ist bewusst frisch und zugleich kompetent. Wir hinterfragen die bestehenden Strukturen, Produkte, aber auch die Kommunikation. Der direkte Kontakt und die Interaktion mit unseren Kunden auf allen Kanälen ist die Basis unseres Erfolgs.

Interview: Markus Büssecker | Fotos: Standsome

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