Gebäude zum Leuchten bringen
Interview mit Holger Focken, Geschäftsführer der Natelberg Gebäudetechnik GmbH

1978 gründete Theodor Natelberg seine Heizungsbaufirma, die er zunächst in der Garage seiner Eltern betrieb. Nicht nur das Handwerk hat bei Natelberg Tradition – Gleiches gilt für Werte wie Kundennähe und Zuverlässigkeit. Die Kompetenzen des Unternehmens sind heute breit gefächert: Es gibt eine Elektroabteilung, eine Wärmepumpenabteilung, eine Wärme- und Heizungsabteilung sowie eine Sanitärabteilung. Dazu kommen eine Medienabteilung und spezialisierte Funktionen, die nicht jeder Handwerksbetrieb vorweisen kann. Zum 160 Beschäftigte umfassenden Team gehören außerdem ein Marketingverantwortlicher und eine Juristin. „Ein Mensch kann nicht alles wissen“, erklärt Geschäftsführer Holger Focken pragmatisch die breite personelle Aufstellung und Spezialisierung. Eine Vielzahl digitalisierter Arbeitsprozesse sorgt dafür, dass Projekte sorgfältig dokumentiert und Referenzen professionell aufbereitet werden können. Neben der internen Organisation profitieren davon auch die Kunden.
Fachkräftegewinnung im Fokus
Zu den zentralen Herausforderungen der Branche gehört für Holger Focken, qualifizierte Fachkräfte zu finden. „Die Qualifikationen fehlen. Präqualifizierung oder das Berechnen von Ausschreibungen, das kann nicht jeder“, erklärt der Geschäftsführer die Problematik. Gleichzeitig will er sein Unternehmen zukunftsfähig aufstellen. „Für die Firma ist es wichtig, ein sicherer Arbeitgeber zu sein. Wir wollen uns eher vergrößern als verkleinern“, sagt er. Dafür brauche es eine solide Auslastung, gute Akquise und verlässliche Prozesse. Zum Jahresbeginn ist das Unternehmen Teil der HomeServe Gruppe, einem im Bereich Sanitär, Heizung und Klima international führenden Dienstleistungsunternehmen. Dieser Schritt soll das weitere Wachstum unterstützen. Holger Focken betont in diesem Zusammenhang die Bedeutung für die Mitarbeitergewinnung und die Auftragsakquise – gerade vor dem Hintergrund, dass das Unternehmen nachhaltig wachsen soll. Wichtige Ziele sind für den Geschäftsführer außerdem, die nächste Generation an Fachkräften auszubilden und langfristig zu einem der größten Arbeitgeber im regionalen Handwerk zu werden. Der Bedarf ist nach seiner Aussage vorhanden: „Wir hätten kein Problem damit, zehn Leute einzustellen. Die Arbeit ist da.“ Anhand ausgewählter Referenzprojekte möchte er zukünftig zeigen, wie umfassend das Unternehmen aufgestellt ist. Seine eigene tägliche Motivation zieht Holger Focken aus dem sichtbaren Ergebnis seiner Arbeit: „Über die Jahre sieht man überall, was wir gemacht haben – große Industriehallen, Hotels oder Schulen. Man kann wirklich etwas bewegen.“ Zufriedene Kunden sind ihm besonders wichtig: „Den Dank der Kunden kann man für kein Geld bezahlen“, sagt er. Das soll auch die Mitarbeiter motivieren: „Mein Anspruch ist, dass sie Spaß haben an dem, was sie tun.“









