„Sind am Herz der Kunden“

Interview mit Rolf Pasel, CEO der Hyand Gruppe

Rolf Pasel hat eine herausfordernde Aufgabe: Der CEO der Hyand Gruppe kam im Februar 2024, um den mit dem Zusammenschluss von MT und GOD verbundenen Veränderungsprozess voranzutreiben. 20 Jahre IT-Erfahrung bringt er mit und freut sich auf die neue Aufgabe: „Mich motiviert es, Kunden erfolgreich zu machen. Meine Aufgabe ist, IT-Kompetenz zu übersetzen und Brücken zum Business zu bauen. Das kann ich aber nicht allein. Hier kann ich mich auf tolle Teams und ihre Expertise verlassen.“ MT wurde 1994 in Düsseldorf, GOD 1985 in Braunschweig gegründet.

Für Rolf Pasel ist offensichtlich, worauf sich der Erfolg der beiden fusionierenden Firmen gründet: „Auf erfolgreichen Menschen. Alle arbeiten gemeinsam am Erfolg des Kunden.“ Deshalb setzt er auch auf bewährte Kräfte: Die Geschäftsführer beider Firmen sind nach wir vor an Bord und sichern die Kontinuität für die rund 900 Mitarbeiter und die Kunden. In den letzten Monaten wurden noch zwei weitere, kleine Unternehmen gekauft, die ebenfalls in die Hyand Gruppe integriert werden. Braunschweig und Ratingen werden als Hauptsitze bestehen bleiben.

Mehrwert Fachkompetenz

„Die deutschen Standorte können auf Entwicklungsteams in Polen, Litauen und Indien zurückgreifen. Zukünftig werden wir uns noch branchenorientierter aufstellen“, so der CEO. Der Schwerpunkt liegt bei GOD in der Automobilindustrie und bei MT in unterschiedlichen Industrien, unter anderem den Bereichen Retail und Banking. Rolf Pasel beschreibt die Leistungen von Hyand: „Wir sind kein Produkthaus, wir entwickeln individuelle Softwarelösungen. Unser Fokus liegt auf End-to-End-Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Unser Anspruch ist es, mit unseren Kunden die digitale Welt zu erobern und mit unseren Lösungen konkrete Mehrwerte zu schaffen.“

Das langfristige Ziel: der Erfolg des Kunden und die vertrauensvolle Arbeit mit ihm. Der CEO verweist auf die Bedeutung von hoher Fachkompetenz: „Die Anforderungen gehen viel weiter als nur die Sprache des Kunden zu sprechen. Wir haben zunehmend mit den Fachbereichen zu tun, nicht nur mit der IT. Wir sitzen am Herzen des Kunden, liefern zukunftsorientierte Lösungen und erhöhen seine Wettbewerbsfähigkeit. Denn ohne Software kann er nicht arbeiten.“ Schon früh im Entwicklungsprozess wird deshalb mit den Kunden besprochen, wohin die Reise gehen soll. „Wir haben die Fähigkeit, nah am Kunden zu sein“, betont Rolf Pasel. Auch für die Mitarbeiter soll die Arbeit einen Mehrwert haben.

„In spannenden Projekten am Puls der Zeit zu arbeiten und bei unseren Kunden und sogar in der Branche digitale Standards zu setzen, motiviert. Wir verstehen uns als Team und wollen, dass sich unsere Mitarbeitenden wohlfühlen“, so der CEO. Die Tatsache, dass Hyand eine eigene Feel-Good-Managerin beschäftigt, unterstreicht dies. Dazu bietet der Arbeitgeber Entwicklungsmöglichkeiten, soziale Leistungen und eine Wertekultur. „Wir leben das vor, was die Mitarbeiter den Kunden verkaufen wollen. Unser klares Versprechen ist, die Erwartungen der Kunden zu erfüllen und sogar zu übertreffen“, sagt Rolf Pasel. In einem dynamischen Markt gehe es darum, die zunehmende Geschwindigkeit der Veränderungen als Chance zu nutzen. Das gemeinsame Unternehmen soll nun wachsen und zukünftig auch international tätig sein.

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern

Mehr zum Thema

BMW im Herzen, Weitblick im Gepäck

Interview mit Julian Schnapp, Prokurist der Autohaus Sperber GmbH & Co. KG

BMW im Herzen, Weitblick im Gepäck

Steigende Kosten, neue Marken, unsichere Politik – der Autohandel ist kein einfaches Pflaster. Autohaus Sperber aus Bamberg trotzt dem Gegenwind: Mit durchschnittlich 10 bis 12% Wachstum pro Jahr…

Vision trifft Automation

Interview mit Roland Jenning, Geschäftsführer der inos Automationssoftware GmbH

Vision trifft Automation

In der industriellen Automatisierung steigen die Anforderungen an Effizienz, Präzision und Qualität kontinuierlich. Produkte müssen nicht nur schnell, sondern auch fehlerfrei und reproduzierbar gefertigt werden. Vor diesem Hintergrund gewinnen innovative…

Verbindungen mit Weitblick

Interview mit Markus Menzi, Geschäftsführer der Bartholet Ropeways AG

Verbindungen mit Weitblick

Seilbahnen gewinnen als innovative Lösung für den urbanen Transport weltweit an Bedeutung. Sie entlasten bestehende Verkehrsnetze, überwinden geografische Hindernisse effizient und bieten eine nachhaltige Alternative im öffentlichen Nahverkehr. Besonders in…

Spannendes aus der Region Ratingen

Verbindungen mit Weitblick

Interview mit Markus Menzi, Geschäftsführer der Bartholet Ropeways AG

Verbindungen mit Weitblick

Seilbahnen gewinnen als innovative Lösung für den urbanen Transport weltweit an Bedeutung. Sie entlasten bestehende Verkehrsnetze, überwinden geografische Hindernisse effizient und bieten eine nachhaltige Alternative im öffentlichen Nahverkehr. Besonders in…

„Der letzte Rendite-Euro interessiert uns nicht“

Interview mit John Frederik Dresselmann, Geschäftsführer der Reinhold Pohl GmbH

„Der letzte Rendite-Euro interessiert uns nicht“

Die Geschichte der Reinhold Pohl GmbH beginnt mit einem ostpreußischen Flüchtlingsjungen, der sich im Ruhrgebiet eine Existenz aufbaute. Heute steht das Unternehmen für hochspezialisierte Instandhaltung von Industrieschornsteinen. Geschäftsführer John Frederik…

BMW im Herzen, Weitblick im Gepäck

Interview mit Julian Schnapp, Prokurist der Autohaus Sperber GmbH & Co. KG

BMW im Herzen, Weitblick im Gepäck

Steigende Kosten, neue Marken, unsichere Politik – der Autohandel ist kein einfaches Pflaster. Autohaus Sperber aus Bamberg trotzt dem Gegenwind: Mit durchschnittlich 10 bis 12% Wachstum pro Jahr…

Das könnte Sie auch interessieren

Smart verkaufen im internationalen Onlinehandel

Interview mit Anton Hermann, CMO & Gründer der SPACEGOATS GmbH

Smart verkaufen im internationalen Onlinehandel

Mit Bambuszahnbürsten begann für Anton Hermann eine unternehmerische Reise, die zur Gründung der SPACEGOATS GmbH in Filderstadt führte. Was als Produkttest auf Amazon begann, entwickelte sich schnell zu der Erkenntnis:…

Vom Handwerk zur vernetzten Kreativplattform

Interview mit Alexander Kuhn, General Manager der Brother Sewing Machines Europe GmbH

Vom Handwerk zur vernetzten Kreativplattform

Nähen ist längst mehr als Handarbeit – es ist ein Zusammenspiel aus Kreativität, Technologie und Community. Moderne Haushaltsnähmaschinen sind vernetzt, softwaregestützt und Teil wachsender digitaler Plattformen. Wie sich ein traditionsreiches…

Transformation auf Augenhöhe

Interview mit Thomas Blöchl, CEO der T.CON GmbH & Co. KG

Transformation auf Augenhöhe

Wer die digitale Transformation in der produzierenden Industrie voranbringen will, braucht mehr als technologische Expertise. Gefragt sind Partner, die Prozesse verstehen, Veränderungen begleiten und Unternehmen langfristig durch den Wandel führen.…

TOP