Digital gegen Dental-Tourismus

Interview

Dieses Mittel ist der günstige Vertrieb automatisch arbeitender CAD/CAMFräszentren für Dentallabore. Ein eigens für die Arbeit von Zahntechnikern entwickelter digitaler Zfx-3DScanner erfasst alle benötigten Blickwinkel und Daten von Modellen der zu fertigenden Kronen, Brücken, Inlays und anderen Zahnersatzformen zum Steuern eines hochpräzisen Fünf-Achs-Simultan-Fräszentrums.

Seit 2010 hat Zfx einen neuen, zusätzlichen Scanner am Markt: den Zfx Scan III. Der Scanner der neusten Generation ist nicht nur kleiner und leichter, sonder ermöglicht mit seinen zwei schwenkbaren Kameras auch schnellere Scans bei minimaler Abweichung im einstelligen µm-Bereich.

„Unser Franchisesystem bietet Dentallaboren digitale Spitzenqualität bei massiven Preisvorteilen.“ Oliver WerschkyGeschäftsführer und Mitgesellschafter

Preisvorteile

„Wir verkaufen unserer Klientel in den Dentallaboren die Fräszentren komplett mit Scanner, Software, Sinterofen und Anwenderschulungen zum Selbstkostenpreis von derzeit knapp 300.000 EUR“, stellt Geschäftsführer und Mitgesellschafter Oliver Werschky fest. „Die Zfx 3DScanner sind gemeinsam mit der CAD-Software in zwei perfekt aufeinander abgestimmten Paketen erhältlich, beide völlig unabhängig von Material und Indikation.

Das BASICPaket mit dem Zfx Scan II liegt inklusive Software und Schulung bei 17.200 EUR, die ADVANCED-Version mit dem neuen Zfx Scan III bei 19.500 EUR. Unsere einheitlichen und konkurrenzlosen Preise sind nur durch gebündeltes Einkaufsmanagement möglich – Vorteile , die wir den Kunden weitergeben. Die Investition des Kunden amortisiert sich schnell.“ Das 15 Mitarbeiter beschäftigende Unternehmen vermarktet sein Franchisekonzept über die Zentrale und Büros in Berlin, Hamburg und Frankfurt – auch im Export nach Europa, China, Korea und Brasilien. Der Zfx Unternehmensstandort in Bozen (Italien) ist Entwicklungs- und Schulungszentrum.

Seit September 2009 ist auch Zfx Spanien teil des stetig wachsenden Netzwerks. Franchisenehmer zahlen eine monatliche Gebühr und beteiligen Zfx mit vier Prozent am Umsatz. Dafür erhalten sie die streng geprüfte Spitzentechnologie eines offenen Sys tems, das Materialvielfalt und eine breite Indikation erlaubt. Hinzu kommen die Vorzüge lokaler Netzwerkstrukturen und proaktiven Marketings durch die Agentur ‘Kapitel4’ aus Lustenau im österreichischen Vorarlberg.

Eigene Software und Scanner

„Die für das Fräszentrum erforderliche Software haben wir zusammen mit einem Fraunhofer-Institut entwickelt“, erklärt Oliver Werschky. Zfx ist 1997 als Gemeinschaft von Dentallaboren entstanden und besitzt seit Juni 2008 eine neue Gesellschafterstruktur.

„Die Digitalisierung von Dentallaboren wächst jährlich um zehn bis 14 Prozent, birgt also viel Potenzial“, blickt Oliver Werschky nach vorn. „Labore können mit unserem System weiteren Dental-Tourismus vermeiden.“

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern

Mehr zum Thema Gesundheit, Medizin & Pharma

Dermatologische Expertise

Interview mit Christophe Steger, Geschäftsführer der Laboratoires Noreva GmbH

Dermatologische Expertise

Empfindliche Haut, Akne oder Rosazea – dermatologische Hautprobleme betreffen viele Menschen und verlangen nach wirksamen Lösungen. Die Laboratoires Noreva GmbH mit Sitz in Freiburg im Breisgau entwickelt medizinisch fundierte Dermokosmetik…

Ein Modell mit Biss

Interview mit Hakan Gürer, Geschäftsführer der Dentaltrade GmbH

Ein Modell mit Biss

Bezahlbarer Zahnersatz, digitale Prozesse und ein Markt im Umbruch: Kaum eine Branche steht aktuell so stark unter Veränderungsdruck wie die Dentaltechnik. Die Dentaltrade GmbH mit Sitz in Bremen und internationaler…

Spezialisierte ambulante orthopädische Versorgung

Interview mit Christina Möller, CEO der Maybach Medical Holding GmbH

Spezialisierte ambulante orthopädische Versorgung

Die Ambulantisierung ist ein Megatrend in der Gesundheitsversorgung. „Ambulant statt stationär“ lautet ein Grundsatz, der immer stärker in den Fokus rückt. Medizinische Versorgungszentren (MVZ) bilden einen wichtigen Baustein bei der…

Spannendes aus der Region Landkreis Dachau

Engineering für besondere Aufgaben

Interview mit Dr. Wolfgang Heimberg, Geschäftsführer der HTI Automation GmbH

Engineering für besondere Aufgaben

Vom Physiker in der Automobilentwicklung zum Unternehmer in der Laborautomation: Dr. Wolfgang Heimberg hat mit der HTI Automation GmbH einen Spezialisten aufgebaut, der sich bewusst zwischen Standard und Individualität positioniert.…

Volt und Vision

Interview mit Paul Hartmann, Geschäftsführer der PRO-ELEKTROPLAN GmbH

Volt und Vision

Ob Flughafen München, BMW Welt oder Deutsches Museum – hinter den großen Bauprojekten Deutschlands stehen oft Planungsbüros, die kaum jemand kennt. Die Pro-Elektroplan GmbH ist eines davon: seit über fünf…

Neue Lösungen für alte (und neue) Kältemittel

Interview mit Mario Schemann, Geschäftsführer der Beijer Ref Deutschland GmbH

Neue Lösungen für alte (und neue) Kältemittel

Als einer der weltweit führenden Anbieter von Kälte- und Klimatechnik verfügt das Unternehmen Beijer Ref auch in Deutschland über ein starkes Vertriebsnetz, das im Zuge der weiteren Verschiebung der Kundenanforderungen…

Das könnte Sie auch interessieren

„Wir sind klein genug, um zuzuhören – und präzise genug, um zu liefern“

Interview mit Viktoria Steiner, Geschäftsführerin der raro plastics GmbH

„Wir sind klein genug, um zuzuhören – und präzise genug, um zu liefern“

Die raro plastics GmbH steht für Präzision, Flexibilität und gewachsene Kompetenz in der Kunststoffverarbeitung. Geschäftsführerin Viktoria Steiner führt das Unternehmen mit hohem technischem Verständnis und klarem Blick für Kundenbedürfnisse. Im…

Technische Lösungen für komplexe Industrieanlagen

Interview mit Federica Calandra, Sales Manager der Vexa s.r.l.

Technische Lösungen für komplexe Industrieanlagen

Industrieanlagen müssen zuverlässig funktionieren – besonders in der Stahlproduktion, wo Wartungsfenster eng getaktet sind und jede Stunde zählt. Genau hier hat sich Vexa s.r.l. in kurzer Zeit als gefragter Partner…

„Service ist kein Nebenprodukt – er ist das Geschäft“

Interview mit Carsten Müller, CEO der SERVICE 1 GmbH

„Service ist kein Nebenprodukt – er ist das Geschäft“

Produkte lassen sich vergleichen, Preise auch. Doch wenn etwas nicht funktioniert, zählt nur eines: der Service. Carsten Müller beschreibt, wie Unternehmen diesen Bereich strategisch nutzen können – und warum darin…

TOP