Maßgeschneidert und μm-genau

Interview

Die Willy Lillich GmbH ist auf die Produktion von hochpräzisen Bauteilen und Baugruppen für die Hightech-Produkte von heute und morgen spezialisiert. "Produkte mit dem Anspruch an höchste Präzision nehmen im täglichen Leben eine zunehmend wichtige Stellung ein", sagt Geschäftsführer Gerhard Lillich.

"Durch unsere Präzisionstechnologie tragen wir zur Herstellung dieser Produkte bei", ergänzt Geschäftsführerin Elke Lillich-Groß. Beide sind von Anfang an dabei; der Betrieb wurde 1966 vom Vater Willy Lillich in einer Garage gegründet.

1971 wurde die erste Produktionshalle bezogen, und fünf Jahre später wurde die Fertigung um den Komplettteilebau erweitert. Seitdem wurde der Familienbetrieb kontinuierlich weiter ausgebaut.

Heute beschäftigt das erfolgreiche mittelständische Unternehmen 40 Mitarbeiter, verfügt über 1.600 m² überbautes Betriebsgelände inklusive modernem Hochregallager und erwirtschaftet einen Jahresumsatz in Höhe von 6 Millionen EUR.

Vom Einzelteil bis zur Serie

Willy Lillich versteht sich als zuverlässiger Anbieter von Präzisionstechnologie für verschiedenste Branchen. Das Spektrum reicht vom Maschinen- und Werkzeugbau über die Automobilindustrie, die Forschung und die Medizintechnik bis hin zur Automatisierungstechnik.

Geschäftsführer Gerhard Lillich
„Unsere Leistung reicht weit über das übliche Maß hinaus, denn wir fertigen bis zur Endpräzision.“ Gerhard Lillich

In all diesen Bereichen, auch weit überregional, trägt Willy Lillich zu höchster Präzision bei – mit Bauteilen, die auf den tausendstel Millimeter genau gefertigt sind. "Wir bieten hochwertige Präzisionsteile und spezifische Kundenlösungen, vom Einzelteil bis zur kompletten Baugruppe", so Gerhard Lillich.

Dementsprechend breit gefächert ist das Portfolio – von Aluminium über Keramik bis Titan, von rund bis flach, von innen bis außen, von manuell bis CNC, von der Fläche bis zur Kontur – Willy Lillich deckt das komplette Spektrum an Präzisionstechnologien ab.

"Unsere Leistung reicht dabei weit über das übliche Maß hinaus, denn wir fertigen bis zur Endpräzision", erläutert Gerhard Lillich. "Das heißt nach dem Drehen oder Fräsen kommt das Schleifen, damit jedes Fertigungsteil höchste Ansprüche an Präzision und Qualität erfüllt."

Zu maximaler Präzision und Qualität tragen neben einem modernen Maschinenpark vor allem die hoch qualifizierten Mitarbeiter von Willy Lillich bei. "Wir haben eine gesunde Mischung aus sehr erfahrenen, loyalen Mitarbeitern, die zum Teil seit Jahrzehnten bei uns sind, und jungen Kräften", erklärt Elke Lillich-Groß. "Dies hat uns auch durch die Krise im Jahr 2009 geholfen, in der wir niemanden entlassen mussten."

Mehr zum Thema Industrielle Zulieferer

„Wir denken mit und liefern Lösungen“

Interview mit Christian Hofmann, Vertriebsleiter der Alfred Kron GmbH

„Wir denken mit und liefern Lösungen“

Die Metallverarbeitungsbranche steht unter Druck: Digitalisierung, Fachkräftemangel und globale Lieferketten stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Wer heute erfolgreich sein will, muss flexibel agieren und Prozesse durchdenken. Ein Beispiel für diese…

Eine exzellente Verbindung

Interview mit Roger Gojo, Geschäftsführer der Howag Kabel AG

Eine exzellente Verbindung

„Wir möchten keine Masse, sondern Sicherheit, Qualität und Langlebigkeit.“ Mit diesen Worten beschreibt Roger Gojo, Geschäftsführer der Howag Kabel AG, die Philosophie des Unternehmens, das in diesem Jahr sein 90-jähriges…

Mit Spezialwissen zum ­Erfolg

Interview mit Christian Brazda, Geschäftsführer der Flexitallic GmbH

Mit Spezialwissen zum ­Erfolg

Während viele Industrieunternehmen mit dem schwierigen Marktumfeld kämpfen, wächst Flexitallic Deutschland Jahr für Jahr um mehr als 10%. Der Dichtungsspezialist aus Willich hat seinen Umsatz seit 2018 von 2,8 auf…

Spannendes aus der Region Enzkreis

Erneuerbare im Fokus: 110.000 Messebesucher

Interview mit Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH

Erneuerbare im Fokus: 110.000 Messebesucher

Was haben Europas größte Messeallianz für die Energiewirtschaft – The smarter E Europe –, die Tagung Zukünftige Stromnetze und die Intersolar Mexico gemeinsam? Die Antwort ist ganz einfach: Alle drei…

„Der technische Fortschritt braucht Kupfer!“

Interview mit Bernd Glauner, Geschäftsführender Gesellschafter der Ferd. Haecker GmbH & Co. KG

„Der technische Fortschritt braucht Kupfer!“

Die Ferd. Haecker GmbH & Co. KG aus Pforzheim hat sich in vielen Branchen als verlässlicher, kompetenter und kundennaher Zulieferer von Halbzeugen aus Kupfer, Kupferlegierungen und Aluminium einen Namen gemacht.…

CRM dort, wo Sie arbeiten – in SAP und Microsoft 365

Interview mit Stefan Eller, Geschäftsführer der itmX GmbH

CRM dort, wo Sie arbeiten – in SAP und Microsoft 365

In einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt wird der Aufbau und die Pflege langfristiger Kundenbeziehungen zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Das Customer Relationship Management, kurz CRM, gewinnt in diesem Zusammenhang konstant an Bedeutung. Die…

Das könnte Sie auch interessieren

Kosmetik ist Vertrauens­sache

Interview mit Antonio Lucá, Hauptgesellschafter der MADISON COSMETICS GmbH

Kosmetik ist Vertrauens­sache

Der Kosmetikmarkt ist schnell, laut und gleichzeitig hoch reguliert. Neue Marken entstehen gefühlt über Nacht, Trends werden in sozialen Netzwerken beschleunigt und Kunden erwarten immer häufiger beides: ein gutes Gefühl…

Arbeitssicherheit strategisch gedacht

Interview mit Marc Riegel, Geschäftsführer und Jennifer Stöckel, Chief of Staff der SAFETEE GmbH

Arbeitssicherheit strategisch gedacht

Globale Krisen, geopolitische Spannungen und wachsende Anforderungen an Großprojekte verändern die Rahmenbedingungen der Arbeitssicherheit spürbar. Wie Unternehmen auch unter unsicheren Vorzeichen handlungsfähig bleiben und Sicherheit strategisch verankern, zeigt die SAFETEE…

Wenn Qualität Leben rettet

Interview mit Hans-Werner Holdermann, Geschäftsführer der Deutsche Blistergesellschaft mbH

Wenn Qualität Leben rettet

Die Verblisterung von Arzneimitteln könnte die Patientensicherheit revolutionieren. Doch während technisch bereits Weltspitze erreicht ist, hinkt der rechtliche Rahmen dramatisch hinterher. Die Deutsche Blistergesellschaft arbeitet mit Fehlerquoten im Nanobereich, während…

TOP