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Königliche Auszeit

Portrait

„Wir sind ein Dorf in einer Burg. Bei uns ist jeder willkommen“, beschreibt Andreas Ludwig die Willkommenskultur seines Hotels. Der Direktor und Stellvertretende Geschäftsführer ist seit einigen Jahren stolzer Teil der Schlossbewohner. „So nennen wir unsere Mitarbeiter. Uns ist vor allem wichtig, dass wir Mitarbeiter und Gäste gleich behandeln. Empathie ist hier der entscheidende Faktor.“

Doch nicht nur in der Art der Kommunikation mit Personal und Kunden hebt sich das Hotel Schloss Rheinfels von anderen Hotels ab. Die einzigartige Lage mit Blick auf die Loreley macht jeden Urlaub im Hotel zu einer unvergesslichen und nostalgischen Reise.

„In unserer Nische gibt es kaum Konkurrenz, weil die Lage des Hotels nicht kopierbar ist. Wir sind der Platzhirsch, das Zugpferd, ein Magnet“, schwärmt Andreas Ludwig. Zudem wird Vielseitigkeit im Unternehmen großgeschrieben. „Wir haben drei Standbeine. Zum einen die Übernachtungen unserer Gäste. 85% buchen direkt, das ist uns sehr wichtig. Außerdem generieren wir einen Großteil der Einnahmen durch unser Gastronomieangebot, zum Beispiel beim Brunch, diversen Feiern oder Tagungen. Auch das ist bei uns möglich.“

Hotel als Erlebnis

Auch Innovationen werden vorangetrieben. „Ein neues Standbein ist unser Online-Shop. Dort können die Kunden Gutscheine erwerben oder Eintrittskarten für Konzerte. Wir verkaufen aber auch Marmelade, Honig oder Kaffee. Und es wird immer mehr.“

„Unser Hotel bedient eine Nische: Wir sind ein Ruhepol, eine Oase. Bei uns kann der Gast Nostalgie entfalten.“ Andreas LudwigDirektor

Diesen positiven Trend sieht Andreas Ludwig auch in den nächsten Jahren für das Hotel Schloss Rheinfels. „Auf der einen Seite sind die großen Hotelketten, die alles standardisiert haben. Viele dieser Hotels sind hoch technisiert – der Gast wird digitaler und surrealer. Bei uns bekommt der Gast etwas Besonderes.“

Das Hotel bietet eben nicht nur Urlaub, es bietet ein Erlebnis. Und damit das auch so bleibt, engagiert sich Andreas Ludwig, wo er kann. „Ich selbst gebe Schulungen und setze stark auf Employer Branding. Außerdem haben wir im Moment zwei große Projekte: zum einen die Digitalisierung der Tagungsräume, zum anderen unser erstes eigenes Schiff, die Buonavista.“

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