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Alles Gute kommt von oben

Interview mit Massimo Fabricatore, Generaldirektor der LOEX Srl

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Die Geschichte von LOEX beginnt mit Fußbodenheizungen, die der Gründer des Unternehmens von der Hamburger Firma Velta nach Italien importierte. Hier gründete er 1986 eine Filiale, die Firma Velta Italia, die viele Jahre lang beständig wuchs.

„Die Produkte waren sehr gut, aber zu sehr auf den deutschen Markt zugeschnitten“, berichtet der Generaldirektor von LOEX Massimo Fabricatore. „Zudem waren wir durch die Lizenzgebühren an Velta Deutschland in Italien nicht mehr wettbewerbsfähig.“

2015 wurde Velta Italia daher in die 2006 gegründete Firma LOEX, die sich auf bestimmte Heizungssysteme für Wohnhäuser und Fabrikhallen spezialisiert hatte, integriert. Fortan wurden Heizungslösungen für jeden Bedarf angeboten. 2016 stieg LOEX auch in die Produktion von Heizungssystemen für die Decke ein.

Ihr neues und revolutionäres Deckenstrahlsystem heißt BLife, abgeleitet von ‘better life’. „Es bietet viel Flexibilität bei der Anbringung von Beleuchtungen. Die Röhren sind in eine Gipskartonplatte eingebaut und es wird dafür gesorgt, dass sich die Temperatur gleichmäßig im Raum verteilt. Das System wird gerade patentiert“, erzählt der Generaldirektor.

Massimo Fabricatore, Generaldirektor der LOEX Srl
„Wir sind die einzige Firma in ganz Italien, die mit eigenen Lkw und Mitarbeitern ausliefert.“ Massimo FabricatoreGeneraldirektor

Die Früchte ernten

Das 26 Mitarbeiter zählende Unternehmen, das einen Umsatz von acht Millionen EUR erzielt, hebt sich insbesondere durch die Qualität seiner Produkte sowie den selbst durchgeführten Transport von der Konkurrenz ab: „Wir sind die einzige Firma in ganz Italien, die mit eigenen Lkw und Mitarbeitern ausliefert.“

Die Weichen für die Zukunft sind bereits gestellt – auf Spezialisierung und Professionalität. „Wir haben 1,5 Millionen EUR in BLife investiert. In den nächsten drei bis vier Jahren sollten wir die Früchte ernten“, so Massimo Fabricatore, der von sich sagt: „Ich bin neugierig, arbeite gern und habe Spaß an der Technologie. Ich kann sagen, ich bin ein glücklicher Mensch.“

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