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Smart schlafen – mit Schweizer Präzision

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Wie man sich bettet, so schläft man – deshalb dreht sich bei Bico seit über 150 Jahren alles um den Schlafkomfort. Als eines der ältesten Schweizer Traditionsunternehmen steht Bico für Handwerkskunst, Qualität und Innovation. Bei Bico versteht man Schlafen als ganzheitliches System: Die Produkte für den guten Schlaf reichen von Boxspringbetten über Lattenroste und Matratzen bis hin zu Bettdecken, Bettwäsche und Lavendelextrakt.

Bekannt wurde das Unternehmen vor allem mit der Marke BICO, deren Name auf seinen Gründer Meinrad Birchler & ‘Co.’ verweist. „Die Firma Birchler hat damals schon Matratzen und Betten hergestellt. Zunächst waren es Matratzen aus Schafschurwolle – so musste man nicht mehr auf Lehm und Stroh schlafen“, erzählt Geschäftsführer Dr. Stefan Brungs.

Aus ihnen wurden während des Zweiten Weltkriegs die Bico Schaumstoffmatratzen. „Bis zu diesem Zeitpunkt wurden Matratzen mit Stahlfedern gefertigt“, fügt er hinzu. Über die letzten 70 Jahre wurde die BICO-Matratze weiterentwickelt und verfeinert. „Jetzt haben wir die wahrscheinlich weltbeste Schaumstoffmatratze“, sagt der Geschäftsführer stolz. Warum Schaumstoff? „Das Material ist nicht nur atmungsaktiv, sondern ist auch strahlungsfrei.“

Komfort swiss-made

„Swiss-made ist uns sehr wichtig und schmiegt sich optimal den individuellen Körperzonen an. Es steht wie wir für Perfektion, Handwerkskunst und Verarbeitungsqualität. Wir sind einer der wenigen Hersteller, die in der Schweiz fertigen und deren Wertschöpfung hier liegt“, erklärt Stefan Brungs.

Diese Werte sind hier in der Schweiz und in Deutschland ein überzeugendes Qualitätskriterium, ebenso wie in China. Daher will das Schweizer Unternehmen, das bisher 98% seines Umsatzes im Inland generiert, internationaler werden: „Derzeit führen wir erste Gespräche mit Premium-Schlaf- und Möbelhäusern in Deutschland und planen mittelfristig, mit eigenen Franchiseläden nach China zu expandieren.“

„Ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch im Bett. Deshalb wollen wir ihn im Schlaf optimal unterstützen.“ Dr. Stefan BrungsGeschäftsführer

Hilding Anders Switzerland ist nicht nur Schweizer Marktführer bei Betten und Matratzen, sondern sieht sich auch als Pionier und Technologieführer. In einem eigenen Schlaflabor werden die Dauerfestigkeit, der Abrieb und die Druckverteilung bei den Matratzen getestet. In der Klimakammer wird geprüft, wie die Luftzirkulation und der Abtransport und die Feuchtigkeit durch Schwitzen reagiert.

„Wir sind wissenschaftlich sehr aktiv, führend im Bereich Schlafkompetenz und arbeiten mit verschiedenen Institutionen zusammen, zum Beispiel der AEH“, sagt Stefan Brungs und ergänzt: „Ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch im Bett. Deshalb wollen wir ihn im Schlaf optimal unterstützen.“

Schlaf-Innovationen

Die Matratzen des Schweizer Herstellers bestehen meist aus sieben Zonen für die verschiedenen Körperregionen, um ein möglichst gleichmäßiges Aufliegen ohne Druckpunkte zu gewährleisten. „Das Gefühl, auf einer Wolke zu liegen, ist das Idealgefühl“, erklärt Stefan Brungs.

Neben BICO bietet das Unternehmen mit seiner zweiten Marke happy Matratzen in drei Varianten für Rücken-, Seiten- und Bauchschläfer. Erst kürzlich hat es ein Patent für seine Butterfly-Matratze angemeldet. Diese zeichnet sich neben den verschiedenen Zonen, die die unterschiedlichen Körperteile unterstützen, durch eine Verstärkung im Bereich der Wirbelsäule aus.

„Das Rückgrat wird dadurch gestützt, während die Schulterblätter weich einsinken. Das ermöglicht tiefes Durchatmen, es entsteht ein Gefühl des Öffnens“, erläutert der Geschäftsführer. Nachdem erst kürzlich neue BICO-Matratzenlinien gelauncht wurden, folgen nun die ersten BICO-Boxspringbetten mit strahlungsfreier Matratze.

Die neueste Innovation ist das Smart-Bett, das ab 2019 im Handel sein soll. Mithilfe von 2.000 Messsensoren prüft es die Gewichtsverteilung und passt den Druck der Matratze entsprechend an. Ein Smart-Bett mit Luft-Tuben, das automatisch Luft ablässt oder aufpumpt, wird Anfang des Jahres auf der Heimtex in Basel vorgestellt.

Tracking ist die Zukunft

Das Thema Schlaf wird zunehmend wichtig, ist Stefan Brungs überzeugt. „Man investiert mehr ins Bett und ins Schlafen. Dabei haben wir eine wachsende Gruppe von technologieaffinen Kunden, die ihre Gesundheit tracken. Auch Schlaf-Monitoring wird immer wichtiger, also die Frage, wie und wie tief habe ich wann geschlafen und wie habe ich mich regeneriert.“

Gute Mitarbeiter mit bestimmten Kompetenzen und Qualifikationen seien schwer zu finden, berichtet er weiter: „Hier in der Gegend haben wir Vollbeschäftigung. Drei Monate lang haben wir nach einem Polsterer gesucht.“ Ein Großteil der Mitarbeiter ist bereits seit zehn Jahren und länger im Unternehmen. Das hat seinen Grund: „Wir schätzen unsere Mitarbeiter und geben ihnen einen Rahmen, in dem sie Freude haben zu arbeiten.“

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