Unternehmensfinanzierung – digital, schnell & effizient

Interview mit Martin Hipp, CEO und Mitbegründer der FinMatch AG

„Unser Angebot ist einzigartig am Markt“, so CEO und Mitbegründer Martin Hipp. „Der Kunde registriert sich auf unserer Plattform. Hier werden alle Daten und Unterlagen komplett digital abgefragt, auch die erste Bonitätsprüfung. Ist diese positiv, kann man die Finanzierungsanfrage einstellen. Dabei gibt es verschiedene Module, zum Beispiel für Betriebsmittel oder Immobilien. Dann gehen wir in die Ausschreibung der Finanzierung. Wir arbeiten mit rund 300 Banken zusammen und können schnell diejenigen identifizieren, die für die Finanzierung infrage kommen. Die Unternehmen zeichnen frei, welche Banken FinMatch kontaktieren darf. Das Unternehmen weiß zu jeder Zeit im Prozess, welche Banken ein Angebot abgegeben haben. So sind wir auch in der Lage, innerhalb von wenigen Tagen eine Finanzierung von 20 Millionen EUR zu finden.“

„Wir sind in der Lage, auch innerhalb weniger Tage, größere Unternehmensfinanzierungen abzuwickeln.“ Martin HippCEO und Mitbegründer
Martin Hipp

Ein etabliertes Netzwerk

Zum Bankennetzwerk von FinMatch gehören sowohl deutsche Banken und Geschäftsbanken wie Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken als auch die NRW Bank und die KfW sowie auch größere internationale Banken. „Zu unserem FinMatch-Team gehören ehemalige Finanzierungsexperten von Banken“, so Martin Hipp. „Unsere Mitarbeiter verfügen über entsprechendes Know-how und wissen, wie Banken funktionieren, sie kennen deren Entscheidungswege. Wir sind also keine reine Preisvergleichsplattform, aber natürlich bekommt man über uns marktgerechte Konditionen und Zinssätze, mit Sicherheit und Covenants. Wir vergleichen, aber empfehlen nicht der Unternehmer hat die ganze Zeit über nur einen Ansprechpartner – nämlich uns.“

Aktuell liegt der Fokus von FinMatch noch auf den deutschsprachigen Ländern in Europa. Langfristig möchte man aber international skalieren. Erste Fokus-Regionen sind dafür Frankreich, die Benelux-Länder, Skandinavien und Südost-Europa.

Die Vision für FinMatch steht: „Wir wollen DIE Unternehmensplattform in Deutschland, respektive Europa, werden“, erklärt Martin Hipp. „Wir werden uns dahin entwickeln, wo der gehobene Mittelstand sich hin entwickelt. Wir möchten noch im Laufe dieses Jahres weitere Standorte in Deutschland eröffnen. Wir planen die nächste Neueröffnung schon für Februar.“

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern

Aktuellste news

Programmierbare Architektur. Wenn sich Räume an unsere Wünsche anpassen

Programmierbare Architektur. Wenn sich Räume an unsere Wünsche anpassen

Fenster, die statt grauer Häuserfassaden plötzlich das Meer zeigen. Räume, die ihre Atmosphäre, Transparenz und Lichtstimmung dynamisch verändern. Wände, die zu intelligenten Medienflächen werden. Programmierbare Architektur könnte unsere Vorstellung von…

Wettbewerbsfaktor Verpackung: Effizienz im Außer-Haus-Markt

Wettbewerbsfaktor Verpackung: Effizienz im Außer-Haus-Markt

Im Außer-Haus-Markt muss Qualität auch unterwegs bestehen. Zwischen Bestellung, Küche, Ausgabe und Transport entscheidet die Verpackung darüber, ob ein Burger saftig bleibt, Pommes knusprig ankommen und ein Salat frisch wirkt.…

Marktwandel im Tourismus: Wie individuelle Erlebnisse die Pauschalreise ersetzen

Marktwandel im Tourismus: Wie individuelle Erlebnisse die Pauschalreise ersetzen

Die Tourismusbranche befindet sich in einem fundamentalen Umbruch. Lange Zeit galt der Pauschalurlaub als Inbegriff der perfekten Ferien: planbar, kostengünstig und unkompliziert. Doch ein tiefgreifender Wertewandel bei den Reisenden stellt…

Aktuellste Interviews

„Bullshit-Bingo bringt niemanden weiter“

Interview mit Eric Seitz, Geschäftsführer der PARTNERSEITZ GmbH

„Bullshit-Bingo bringt niemanden weiter“

Menschen mit chronischen Erkrankungen werden im Gesundheitssystem oft auf ihre Diagnose reduziert. Genau dort setzt PARTNERSEITZ an. Das Unternehmen bringt Betroffene, Pharmaunternehmen, Ärzte und Institutionen an einen Tisch – und…

„Keep it simple“ - Einfachheit als Geschäftsmodell

Interview mit Stephan Riese, CEO der reputatio systems GmbH & Co. KG

„Keep it simple“ - Einfachheit als Geschäftsmodell

Was braucht ein Unternehmen wirklich, um zu funktionieren? Für Stephan Riese ist die Antwort klarer, als viele denken. Mit reputatio systems entwickelt er Lösungen, die Komplexität reduzieren. Ein Gespräch über…

Auf dem Weg zur Nummer 1 auf dem Eis

Interview mit Markus Profanter, CEO der engo GmbH

Auf dem Weg zur Nummer 1 auf dem Eis

Eisarenen sind längst hochkomplexe Infrastrukturen, in denen Betriebssicherheit, Energieeffizienz und Nutzererlebnis eng zusammenhängen. Wer hier bestehen will, muss weit mehr liefern als robuste Maschinen. Die engo GmbH mit Sitz in…

TOP