Auf der INTERGEO 2026 zeigte Konrad Wenzel, CTO für Digital Twins bei Esri, live ein 3D-Modell, das die gesamte Fläche der Niederlande abbildet und trotzdem einzelne Gullideckel und Verkehrsschilder unterscheidet, unser Autor war als akkreditierter Journalist vor Ort und hat den Vortrag selbst mitgeschnitten, ein Moment, der zeigt, wie weit Gaussian Splatting bereits von der Visualisierung zur georeferenzierten, messbaren Infrastrukturschicht gereift ist. Recherchen zur Partnerschaft, zur technischen Auflösung und zu Esris eigener Einordnung zeigen jedoch auch, dass ein realistisches 3D-Modell noch kein Digital Twin ist, und dass Wenzel selbst die datenschutzrechtliche Dimension eines zentimetergenau vermessenen Landes anspricht. Der Artikel erklärt verständlich, wie Gaussian Splatting funktioniert, was das Niederlande-Beispiel für Unternehmen jenseits der Geodäsie bedeutet, und wo die technische Genauigkeit zur gesellschaftlichen Zugriffsfrage wird.
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Wie können Unternehmen Zeitarbeitnehmer gezielt qualifizieren, für KI schulen und auf neue Aufgaben vorbereiten? Dr. Christoph Kahlenberg von Randstad erklärt, worauf es jetzt ankommt.
Standortfaktor Digitalisierung: Sichtbarkeit im internationalen Wettbewerb für Schweizer Unternehmen
Der Werkplatz Schweiz steht seit vielen Jahren für Präzision, Qualität und Stabilität. Diese Attribute genügen aber nicht mehr, um im internationalen Wettbewerb Beachtung zu finden. Wer im Ausland Kunden gewinnen, neue Mitarbeitende anwerben oder Investoren überzeugen will, muss digital auffindbar sein. Im IMD World Digital Competitiveness Ranking wird die Schweiz zwar regelmäßig unter den besten Nationen geführt, bei der digitalen Sichtbarkeit einzelner Firmen zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Zwischen technischer Infrastruktur und Marktverfügbarkeit klafft eine Lücke, die viele KMU unterschätzen.
Warum ist die Transformation der Personalabteilung heute Chefsache? Weil sich die Rolle der HR in zwei Jahrzehnten grundlegend gewandelt hat und externe Unterstützung diesen Wandel deutlich beschleunigen kann. Wer sich an die Personalabteilung der frühen 2000er Jahre erinnert, denkt an einen bewerberreichen Arbeitsmarkt und an eine Abteilung, die vor allem verwaltete: Verträge, Akten, Urlaubsanträge und bürokratische Personalplanung. Die HR arbeitete reaktiv, fragmentiert und im Hintergrund. Zwanzig Jahre später hat sich dieses Bild grundlegend gedreht. Fachkräftemangel, Digitalisierung und der Wandel der Arbeitswelt haben dafür gesorgt, dass die Unternehmensführung heute etwas anderes erwartet: strategische Personalarbeit, abgestimmt auf die großen Ziele der Organisation.
Im dynamischen Geschäftsumfeld mittelständischer Unternehmen zählen effiziente Abläufe und eine präzise Markenführung. Während digitale Prozesse zunehmend den Takt vorgeben, sichern physische Elemente die notwendige Struktur direkt vor Ort. Aufkleber im Firmeneinsatz übernehmen dabei weit mehr als nur dekorative Aufgaben.
Wer im industriellen Mittelstand verkauft, konkurriert längst nicht mehr nur über Produkt und Preis. Immer häufiger entscheidet die Frage, wie schnell ein Lieferant reagiert, wenn beim Kunden eine Maschine stillsteht. Genau an dieser Stelle rückt die Ersatzteillogistik in den Vertrieb – ein Themenfeld, das lange in der Beschaffungsabteilung verortet war und heute unmittelbar auf Angebotsgespräche, Rahmenverträge und Vertragsverlängerungen durchschlägt. Der Beitrag zeigt, warum eine funktionierende Ersatzteillogistik im Vertrieb zunehmend als eigenständiges Leistungsversprechen verstanden werden sollte, welche Rolle kritische Verschleißteile wie Hydraulikventile dabei spielen und mit welchen organisatorischen Hebeln Einkauf und Vertrieb ihre Reaktionsfähigkeit gemeinsam verbessern können. Der Fokus liegt auf Zusammenhängen, die im Tagesgeschäft oft übersehen werden, weil sie an der Schnittstelle mehrerer Funktionen entstehen: zwischen technischem Einkauf, Kundendienst, Innendienst und Außendienst. Wer diese Schnittstellen aktiv gestaltet, verwandelt eine logistische Pflichtaufgabe in ein belastbares Verkaufsargument – und schützt gleichzeitig bestehende Kundenbeziehungen vor Erosion durch vermeidbare Stillstände.
Ein spannendes Konzept der Entwickler Pavlo Tkachenko und Stijn Spanhove hat sich zur Aufgabe gemacht, biologisch-medizinische Systeme als digitalen Zwilling abzubilden und in einer räumlichen Simulation, über eine Augmented-Reality-Brille, vor den Augen von Forschern und Lernenden lebendig werden zu lassen. Erste Ergebnisse zeigen: Eine per Elektronenmikroskop dreidimensional erfasste Fliege, gesteuert von einem KI-simulierten, echten Gehirn, bewegt sich eigenständig durch die digitale Simulation. Über Augmented Reality lässt sich dieses Verhalten direkt in die reale Welt übertragen, die Fliege reagiert dort sichtbar auf ihre tatsächliche Umgebung. Der Artikel erklärt die Technik dahinter, zeigt reale Projekte von der Neurowissenschaft bis zur Medizin und macht deutlich, warum diese Innovation längst auch für Unternehmen relevant wird.
Seit 1895 prägen Bestecke die Geschichte der Mono GmbH. Heute führen Johannes und Matthias Seibel das Familienunternehmen in 6. Generation weiter. In der Manufaktur in Mettmann verbinden sie traditionelle Handarbeit mit einem Designanspruch, der die Produkte über Jahrzehnte relevant hält. Dabei geht es nicht um Wachstum um jeden Preis, sondern um Qualität, lokale Fertigung und Zukunft.
Bisher kannten die meisten Menschen humanoide Roboter vor allem aus Werbevideos, in denen makellose Maschinen scheinbar mühelos Wäsche falten oder Kaffee servieren. Auf der IFA 2026 in Berlin bestellte unser Autor selbst eine Tasse Kaffee bei einem solchen System und beobachtete, wie zwei Roboterarme brühten, während ein humanoider Assistent den Kundenkontakt übernahm, ein Moment, der zeigt, wie weit diese Arbeitsteilung in China bereits im Alltag angekommen ist. Recherchen zu Preisen, Einsatzbeispielen und unabhängigen Studien offenbaren jedoch auch, dass dieselben Systeme abseits kontrollierter Umgebungen meist scheitern und der Privathaushalt das mit Abstand anspruchsvollste Einsatzfeld bleibt. Der Artikel erklärt verständlich, welche Modelle es heute wirklich gibt, was sie kosten, und benennt offen, wo die Technik noch an ihre Grenzen stößt.
Ein Haus unter Palmen, Wasser vor der Tür, Sonne fast das ganze Jahr: Florida ist für viele Deutsche mehr als ein Urlaubsziel. Wer dort baut, betritt ein anderes System. Und lernt schnell, warum das gut so ist.
Neue Produkte, effizientere Verfahren, digitale Geschäftsmodelle: Innovationsdruck gehört für mittelständische Unternehmen längst zum Alltag. Doch wer in Forschung und Entwicklung investieren will, stößt schnell an eine wirtschaftliche Grenze. Personal, Prototypen, Testreihen und externe Dienstleister binden Kapital, ohne dass am Ende des Quartals ein Umsatz gegenübersteht. Genau an dieser Stelle setzen Fördermittel für den Mittelstand an. Sie sind kein Almosen, sondern ein strategisches Instrument, das gezielt eingesetzt Innovationsvorhaben überhaupt erst wirtschaftlich tragfähig macht. Der folgende Beitrag zeigt, warum Innovationsprojekte im Mittelstand so häufig an der Finanzierung scheitern, welche Förderinstrumente für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben grundsätzlich zur Verfügung stehen und wie ein Antrag in der Praxis abläuft. Der Fokus liegt auf öffentlichen Programmen als Baustein einer breiteren Finanzierungsstrategie – ergänzend zu Eigenmitteln, Bankkrediten oder Beteiligungskapital.
Haushaltsgeräte, Möbel und Innenausstattung waren bisher vor allem eines: blind gegenüber den Menschen um sie herum, ob smartes Gerät oder einfaches Möbelstück, keines von beiden erkannte, wer ihnen gegenüberstand oder sie gerade benutzte. Das ändert sich jetzt sukzessive: Sensorik und Künstliche Intelligenz erlauben es Objekten, eine Person tatsächlich zu erkennen und entsprechend zu reagieren, von Geräten, die morgens individuell begrüßen, bis zu einer Maske, die einen Betrachter mit den Augen wahrnimmt. Der Artikel erklärt die Technik hinter Spatial Behavior Design, zeigt reale Projekte von der Kunstwelt bis zur Möbelindustrie und macht deutlich, warum dieselbe Innovation längst auch für Unternehmen relevant wird.
Die Anforderungen an eine moderne Vermögensplanung verändern sich ständig. In einem komplexen wirtschaftlichen Umfeld mit schwankenden Märkten und neuen regulatorischen Herausforderungen wird eine maßgeschneiderte Strategie zum entscheidenden Faktor für nachhaltigen Erfolg.
Ob Intralogistik, Medizintechnik oder Bahntechnik – leistungsfähige Antriebssysteme sind aus modernen Anwendungen nicht wegzudenken. Die ENGEL ElektroMotoren AG entwickelt seit mehr als 100 Jahren maßgeschneiderte Antriebslösungen und verbindet hohe Fertigungstiefe mit umfassender Entwicklungskompetenz.
... und was 5,8 Terabyte, eine Passwortliste und neun Tage offline für eine staatliche Organisation bedeuten. Es lassen sich fünf Fähigkeits-Klassen unterscheiden, die im Berliner Szenario einen Unterschied gemacht hätten.