Wallenborn Adria Wind plant die Begebung einer Mittelstandsanleihe an der Börse München

Wallenborn Adria Wind plant die Begebung einer Mittelstandsanleihe an der Börse München

- Begebung einer umfangreich besicherten Mittelstandsanleihe mit einem Volumen von 80 Mio. EUR im m:access (Freiverkehr) der Börse München

- Ertragstarker Windpark mit einer Leistung von 42 MW an der kroatischen Adriaküste

- 'Offshore an Land' durch einzigartige Bora-Starkwinde

Die Wallenborn Adria Wind GmbH, mittelbare Eigentümerin und Betreibergesellschaft des größten Windparks im EU-Beitrittsland Kroatien, plant in nächster Zeit die Emission einer besicherten Anleihe mit einem Volumen von 80 Mio. EUR. Die Anleihe ist unter anderem mit Sachanlagen des Parks, darunter auch die Windräder, über einen unabhängigen Treuhänder besichert. Die Erlöse aus der Anleiheemission sollen vorrangig zur Refinanzierung des bestehenden Windparks nahe der Stadt Senj an der Adriaküste genutzt werden.

Mit einer Leistung von 42 Megawatt (MW) aus 14 Windrädern speist das Projekt 'Senj' bereits seit über zwei Jahren Strom in das kroatische Netz ein. Die in der Region vorherrschenden konstanten Starkwindbedingungen machen den Standort zu einem der attraktivsten Europas. Der Geschäftsführer der Wallenborn Adria Wind GmbH, Hermann Wallenborn, ist seit rund 15 Jahren erfolgreich im Projektgeschäft für Windparks tätig. Seine Wallenborn Gruppe entwickelt, projektiert, finanziert, baut und betreibt Windparkprojekte in Deutschland sowie dem europäischen Ausland.

Für den Handel der Schuldverschreibung wurde das Segment m:access der Börse München ausgewählt. Im weiteren Verlauf des Prozesses werden Emissionsdetails, Anleiherating sowie der entsprechende Wertpapierprospekt publiziert.

Seit 1998 ist die Wallenborn Gruppe als Projektentwickler etabliert. Bisher konnten vorrangig in Deutschland und im europäischen Ausland 124 Windenergieanlagen ('WEA') mit einer Gesamtnennleistung von rund 240 MW installiert werden. Mit dieser Expertise im Rücken ist die Unternehmensgruppe bereits seit 2002 als einer der Pioniere auf dem kroatischen Windmarkt aktiv. Nach sorgfältigen Untersuchungen und gewissenhafter Planung wurde im Dezember 2010 der Windpark 'Senj I' in Betrieb genommen. Durch seine Lage im Hochgebirge an der Adriaküste profitiert der Windpark von den vorherrschenden Bora-Starkwinden und kann dadurch eine überdurchschnittliche Leistung erbringen. Mit bis zu 3.700 erzielbaren Volllaststunden liegt der Park deutlich über vergleichbaren Küstenstandorten in Deutschland, die rund 2.500 Volllaststunden erreichen.

Kopf der Wallenborn Gruppe ist deren Geschäftsführer und Mehrheitseigentümer Hermann Wallenborn, der als Bauexperte und Windkraftpionier bereits im Jahr 1999 gemeinsam mit dem renommierten Windturbinenhersteller Vestas den seinerzeit größten Windpark Europas - Klettwitz in Brandenburg - entwickelte. Hermann Wallenborn ist überzeugt von der Leistungsfähigkeit des kroatischen Windparks und erklärt: 'Als einer der Ersten sind wir in den kroatischen Markt für erneuerbare Energien eingestiegen und können so von dem großen Potential profitieren, das vor allem für Windenergie besteht. Ein Windpark sollte da stehen, wo viel Wind weht, um auch unabhängig von staatlichen Vergütungssystemen wirtschaftlich zu sein. Unser Standort stellt eine optimale Lage für die Erzeugung von Windenergie dar. Die regionalen Bora-Winde ermöglichen uns, die Kapazität des Windparks in hohem Maße auszuschöpfen.' Verträge mit dem Betreiber des kroatischen Energiemarkts HROTE sichern zudem die vollständige Abnahme des erzeugten Stroms. Die Einspeisevergütungen liegen in Kroatien mit 0,1 EUR/KWh höher als in Deutschland (0,09 EUR/KWh) und machen den Standort neben den klimatischen Faktoren zusätzlich attraktiv. 'Aufgrund des bevorstehenden EU-Beitritts Kroatiens zum 1. Juli 2013 hat sich das Land verpflichtet, von der EU vorgeschriebene Klimaziele einzuhalten. Einen wesentlichen Beitrag stellt dabei die Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung auf 20 % dar. Hier sehen wir die Windkraft als einen entscheidenden Faktor', erläutert Wallenborn abschließend.

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