Recyclinghaus in Heek eingeweiht

Für Wolfgang und Hans-Jürgen Büscher ist es ein schönes Gefühl, zum ersten Mal in den Wänden des gerade fertig gestellten Mehrfamilienhauses zu stehen. An einigen Stellen der Fertigbetonwände haben sie bewusst auf Tapeten verzichtet.

Wolfgang und Hans-Jürgen Büscher vor ihrem Recyclinghaus

Es ist deutlich der Materialmix zu sehen: Reste von Klinker, Beton, Keramik und Glas. "Unsere Wände bestehen zu 100 Prozent aus Natursteinersatz", berichtet Wolfgang Büscher stolz. "So etwas gibt es nirgendwo sonst in Deutschland".

 

Sand und Kies können eingespart werden

Als die Brüder die ersten Besucher durch das neuartige Haus führen, ist immer wieder von den Vorzügen der Technik zu hören. Knapp werdende Baustoffe wie Kies und Sand können eingespart, Eingriffe in die Natur in Form von Steinbrüchen oder Kiesabbau könnten womöglich vermieden werden.

Außerdem ist die Bauzeit sehr kurz. In gerade mal vier Monaten haben die Handwerker das Dreiparteienhaus hochgezogen. Kostenpunkt für das hochwertig ausgestattete Niedrigenergiehaus: circa 800.000 Euro. "Auf jeden Fall günstiger als ein ebenso großes Haus in konventioneller Bauweise", ist sich Wolfgang Büscher sicher.

 

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