Online-Druckereien werden Traditions-Druckereien überholen

Social Share
Teilen Sie diesen Artikel

Die Zeichen im Online-Druck stehen auf Erholung, wie insbesondere die Top 5 der Online-Drucker in der DACH-Region zeigen. Dass angesichts von Papierknappheit und steigenden Energiepreisen auch der Druck teurer geworden ist, wird von der Mehrheit des Marktes akzeptiert. Trotzdem steht die Branche vor weiteren Herausforderungen: Der klassische Webshop hat ausgedient, Drucksacheneinkäufer suchen nach Alternativen und erwarten neue Dienstleistungen. Online-Druckdienstleister können deswegen nicht in ihrer Entwicklung stehen bleiben.

Auf dem erstmals wieder live stattgefundenen Online-Print-Symposium Ende Mai wurde “mehr Interaktion auf neuen Wegen mit den Kunden” als eines der wichtigsten Aufgaben genannt. Einer der Mitveranstalter und Druckerei-Berater, Bernd Zipper, hatte eine gute Nachricht für die Branche: Die online generierten Druckumsätze steigen stetig und werden bis 2025 erstmals die traditionellen Druckumsätze überholen.

Ein druckreifes Ergebnis

Bei den neutralen Rankings für die Online-Druckbranche sind die Abstände zwischen den Bestplatzierten geringer geworden, aber auf den ersten Plätzen für die „Beste Qualität“ und das „Beste Preis-Leistungs-Verhältnis“ hat sich in nichts geändert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von FOCUS-MONEY im September 2021: „Spitzenreiter Wir-machen-druck.de gelang das bemerkenswerte Kunststück, wie im Vorjahr vier Kategorien ganz vorn zu landen“. Ein gutes Ergebnis in einer Branche, in der die Digitalisierung noch längst nicht abgeschlossen ist.

Das auch bei den erfolgreichen Online-Druckereien das Innovationstempo hoch bleiben muss, wurde auf der Benelux Online Print in diesem Monat deutlich, an der auch zahlreiche deutsche Unternehmen teilnahmen. Einen der wichtigen Trends, den Headless Commerce, beschreibt das Fachportal beyond-print als eine Plattform-Architektur - genauer die virtuelle Umgebung, in der sich der Nutzer bewegen, die ganz bewusst voneinander getrennt wird (Frontend/Backend).

Durch diese Art Entkoppelung sollen Plattformbetreiber schneller auf Veränderungen im Markt bzw. im Nutzerverhalten reagieren können. Das Fachmagazin rechnet damit, dass mit dieser kopflosen Architektur Druckaufträge und Druckprozesse bald von wesentlich mehr Endgeräten als heute komfortabel angestoßen und abgewickelt werden können.

Schweizer Qualitätsansprüche gelten auch im Druckbereich

Die Geschäftsführer und Gründer des Unternehmens, die Brüder Johannes und Samuel Voetter, starteten bereits 2018 auch in der Schweiz und wachsen dort immer weiter. Von dort werden bereits über eine halbe Million Geschäfts- und Privatkunden aus 17 europäischen Ländern betreut.

Seit 2016 ist das Unternehmen Teil des internationalen Unternehmens Cimpress, dem Weltmarktführer im Online-Druck. WIRmachenDRUCK stellt sich den bekanntlich hohen Schweizer Qualitätsansprüchen erfolgreich: Vom idyllischen Neuhausen am Rheinfall aus steht die komplette Produktpalette den Kunden und Partnern zur Verfügung. Die hohen Qualitätsansprüche in der Alpenrepublik können das Familienunternehmen nicht verunsichern: 83 Prozent der Kunden in der FOCUS Untersuchung haben das Preis-Leistungs-Verhältnis auf Platz 1 gewählt – vor 29 anderen Druckereien.

Untersuchungen sind ohne Kundenurteile nur die halbe Miete

Nicht viele Familienunternehmen schaffen es, bei einem Vergleichsportal wie auf mehr als 100.000 Bewertungen zu kommen. WIRmachenDRUCK hat mit mehr als 103.000 Beurteilungen auf Trustpilot nicht nur die ihr großes Kundenportfolio bewiesen: 82 Prozent aller Bewertungen gelten als „hervorragend“.

Für die knapp 500 Mitarbeitende der Druckerei mit mehr als 150 Millionen Euro Jahresumsatz ein klarer Beleg dafür, dass die Kunden und Partner mehr als nur zufrieden sind. Der Markt wird diverser– umso hilfreicher ist eine Studie, deren Ergebnisse die Erfahrungen der Kunden widerspiegelt.

Und ein wenig zurückgeben

Bekannt ist die Firma auch für ihre großen Geschenkationen: Statt dem Black Friday organisierte das Unternehmen mehrmals die Charity-Aktion “Happy Friday”, bei der 10.000 Weihnachtspakete an Kinder in Not versendet wurden.

Die Geschenkpaketaktion ist nur ein Beispiel aus dem langjährigen gemeinnützigen Engagement des schwäbischen Unternehmens, das von der Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz bis zum „Stuttgarts heißem Kessel“ vielfältige Projekte unterstützt hat. Die thematische und geografische Bandbreite ist dabei riesig: WIRmachenDRUCK fördert regionale Vereine und Institutionen, aber auch internationale Klimaschutzprojekte.

Simpel bleiben

Wer sich schon einmal durch die Bestellseiten einer herkömmlichen Onlinedruckerei gemüht hat weiß, dass diese Prozedur alles, aber nicht einfach ist. Hier konnte WIRmachenDRUCK einen Meilenstein setzen: Der Erfolg beruht nicht nur auf dem Preis-Leistungs-Verhältnis und der Produktpalette mit über fünf Millionen möglichen Druckvariationen, sondern wesentlich auf dem unkomplizierten und weitgehend automatisierten Bestellprozess.

Der beste und einfachste Bestellvorgang nützt wenig, wenn die Kunden und Partner nicht die benötigten oder gewünschten Produkte bekommen können. Deswegen ist nicht nur der Umfang der Produktpalette wichtig, sondern vor allem die Möglichkeit, Produkte anzupassen oder individuelle Lösungen zu bekommen. Auch hier bekam der Testsieger, dessen am meisten gefragte Produkte Flyer und Falzflyer, Plakate und Poster sowie Visitenkarten sind, die Goldmedaille.

Bewerten Sie diesen Artikel
Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern
TOP