Mehr Zeit für Ihr Kerngeschäft mit Outsourcing

Interview mit Ingo Hentschel, Mitglied der Geschäftsleitung der nexnet GmbH

„Wir sind im Vergleich zu vielen anderen Anbietern in unserem Bereich schon sehr lange am Markt“, so Ingo Hentschel, Mitglied der Geschäftsleitung. „Wir sind vor über 20 Jahren in der Telekommunikations-Industrie gegründet worden.“

SaaS und BPO

„Häufig bieten unsere Marktbegleiter standardisierte Lösungen als SaaS an“, erklärt er weiter. „Viele Firmen haben aber individuelle Wünsche. Hier kommen wir ins Spiel. Wir beraten bei der Umsetzung und bieten alles im Standard oder als Enterprise-Lösung an. Vor allem gehen wir individuell auf die Bedürfnisse unserer Kunden ein.“ Ein Schwerpunkt im nexnet Portfolio sind debitorische Leistungen. Die finanzbuchhalterische Verbuchung erfolgt mit einem hohen Automatisierungsgrad in enger Abstimmung mit dem Kunden.

Eine weitere Säule ist der Bereich Billing. „Billing ist ein komplexes Thema“, so Ingo Hentschel. „Hier kommt es stark auf das jeweilige Geschäftsmodell an. Wenn zum Beispiel ein Start-up in Berlin E-Scooter zur Miete anbietet, dann richtet sich der Preis nach der Gegend, in der diese verstreut sind und nach der Tageszeit der Nutzung. Zudem gibt es meist noch Rabatte, zum Beispiel für Studenten.“ Neben Debitorenmanagement und Billing sind CRM-Lösungen und Clearing weitere wichtige Bausteine des nexnet Portfolios.

Unternehmen verschiedenster Branchen verlassen sich heute auf die Kompetenz des Billing-Experten. Dazu zählen Firmen aus den Bereichen Telekommunikation, Automobil, Finanzen, Medien, Maschinenbau, Streaming und E-Commerce im Allgemeinen. Aktuell hauptsächlich in Deutschland tätig, will sich nexnet in der kommenden Zeit verstärkt im deutschsprachigen Raum Europas ausdehnen. „Mit unseren SaaS-Lösungen können wir uns sogar globale Aktivitäten vorstellen“, erklärt Ingo Hentschel.

Modularer Produktaufbau

Er blickt zuversichtlich in die Zukunft. „Wir leben in einer Welt, in der individuelle Bedürfnisse eine immer wichtigere Rolle spielen“, sagt er. „Deshalb werden wir uns verstärkt an Produkten orientieren, sodass auch kleine Start-ups einen einfachen Zugang zu unseren hochkomplexen Prozessen und Leistungen erhalten können. Durch unsere langjährige Markterfahrung sind wir in der Lage, immer mehr Features zu produktisieren, also in SaaS-Produkte zu überführen. Wir bauen auf unserer Erfahrung Produkte generisch modular auf, sodass der Anteil der Individualisierung immer geringer wird. Dies ist ein wichtiger Nutzer- und Preisvorteil für unsere Kunden. Langfristig ist es unser Ziel, im DACH-Raum unsere führende Rolle im (Subscription) Billing und der Finanzbuchhaltung weiter auszubauen.“

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern

Aktuellste news

GPT-6 Astra. Wie eine KI jetzt eigenständig 3D-Software bedient

GPT-6 Astra. Wie eine KI jetzt eigenständig 3D-Software bedient

Bisher konnte Künstliche Intelligenz vor allem Texte schreiben oder Bilder erzeugen, die ein Mensch danach selbst weiterverarbeiten musste. Mit GPT-6 Astra hat OpenAI Anfang September 2026 ein Modell vorgestellt, das…

IFA Innovation Awards 2026, das sind die Gewinner

IFA Innovation Awards 2026, das sind die Gewinner

Die IFA Innovation Awards 2026 zeichnen auf der Innovation Stage in Berlin die besten Produkte des Jahres in insgesamt 13 Kategorien aus. Von kamerafreien KI-Brillen über selbstfliegende Kameras bis zu…

Sicher entscheiden: Das macht gute Betreuung beim Immobilienverkauf aus

Sicher entscheiden: Das macht gute Betreuung beim Immobilienverkauf aus

Vor der finalen Beauftragung eines Maklers vergleichen die meisten Eigentümer zwei Zahlen: den vorgeschlagenen Angebotspreis und die Provision für die Vermittlung. Beide wirken greifbar, vermeintlich leicht gegenüberzustellen. Doch über den…

Aktuellste Interviews

Wann lohnt sich Kauf statt Miete bei Kältelagerung?

Wann lohnt sich Kauf statt Miete bei Kältelagerung?

Bei der Lagerung temperaturempfindlicher Waren stellt sich die Frage: Kühlcontainer kaufen oder mieten? Die Antwort auf diese Frage hängt von zahlreichen betrieblichen Rahmenbedingungen ab, wozu insbesondere der geplante Nutzungszeitraum, das…

Textile Lieferketten: Wie Zertifizierung Bio-Baumwolle nachweisbar macht

Textile Lieferketten: Wie Zertifizierung Bio-Baumwolle nachweisbar macht

Der Handel verlangt Belege, Konsumenten stellen Fragen, und Regulatoren erhöhen den Druck: Für mittelständische Textilunternehmen wird die Bio-Baumwolle Zertifizierung zunehmend zur betriebswirtschaftlichen Notwendigkeit. Ein Etikett mit dem Wort „organisch" reicht…

„China-Speed“ beim Laserschweißen

Interview mit Richard Steinbrecht, Geschäftsführer der iQLASE GmbH

„China-Speed“ beim Laserschweißen

Aus Lessmüller und Blackbird, zwei etablierten Laserschweißunternehmen, wurde kürzlich iQLASE: eine Fusion, von der sich Geschäftsführer Richard Steinbrecht nicht nur eine stärkere Marktposition durch klare Synergieeffekte, sondern auch zusätzliche Innovationskraft…

TOP