„Gewährleisten Kunden ein hohes Maß an Sicherheit!“

Interview mit Josef Schneider, Geschäftsführer der KSW Elektro- und Industrieanlagenbau GmbH

„Unsere Kunden bekommen von uns alles aus einer Hand“, verspricht Josef Schneider Gründer und Geschäftsführer der KSW Elektro- und Industrieanlagenbau GmbH. „Das können wir leisten, weil wir sehr breit aufgestellt sind. Wir erstellen ein maßgeschneidertes, den Kapazitäten des Projekts angepasstes Konzept mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Nach einem Beratungsgespräch legen wir ein Grobkonzept vor. Ist der Kunde damit einverstanden, kommt unser Angebot. Als Komplettanbieter haben wir nur wenige Schnittstellen mit anderen Firmen. Das gewährleistet Kunden ein hohes Maß an Sicherheit.“

So liegen der Bau der Rohrleitungen und der Elektroanlagen ebenso in den Händen der KSW wie die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik sowie Kassensysteme und Automaten. Hinzu kommen Automatisierungstechnik, Tankanlagen und Zapfsäulen sowie die eigene Schlosserei und Lösungen zur Elektromobilität.

Hauptgeschäft Tankstellen

„Unser Hauptgeschäft sind die Tankstellen“, erläutert Josef Schneider. „Angefangen bei Kraftstofftanks und Rohren bis zu Gebäude, Shop und Beleuchtung kümmern wir uns um alles.“ Hier reicht die Bandbreite von der Tankstelle an der Straße bis zu Autohöfen und Betriebstankstellen, Bahn- und Lokomotivenbetankung sowie Tankanlagen für Flugzeuge. Auch hier liefert und installiert KSW komplette Pakete, die den Anforderungen der Auftraggeber genau entsprechen.

Kunden des österreichischen Unternehmens sind neben großen europäischen Mineralölkonzernen wie Aral, Esso, Agip und Jet auch Handelsketten, zum Beispiel Rewe und Hofer. Doch KSW arbeitet auch für Banken, Energieversorger, Betreiber von Tankanlagen und Automobilkonzerne, unter anderem VW und BMW, sowie für die Deutsche Bahn und die Österreichische Bundesbahnen.

Tankanlagen errichtet und wartet KSW vor allem im Großraum Österreich sowie im Süden Deutschlands, bei den Industrieanlagen ist das Unternehmen österreich- und deutschlandweit unterwegs.

Portfolio stetig erweitert

1993 gründeten Stefan Walser und Josef Schneider ihr Unternehmen in Feldkirch und starteten mit sieben Beschäftigten. Im Laufe der Jahre erweiterten sie sowohl das räumliche Einzugsgebiet bis über die Grenzen Österreichs hinaus wie auch die Tätigkeitsfelder. Bis heute ist Feldkirch die Zentrale. Zudem unterhält KSW Niederlassungen in Lienz, Mils, Weißkirchen, Klagenfurt, Graz und Biedermannsdorf. Außerdem ist KSW mit einer Tochterfirma im slowenischen Koper präsent.

Zum klassischen Elektro- und Rohrleitungsbau kamen diverse Zertifizierungen für Umwelt, als Eichstelle sowie als Prüfstelle für Türen und Tore. Neben der Spezialisierung auf Tankanlagen kam 2005/2006 der Bau von Industrieanlagen hinzu. Seit 2014/2015 ist KSW auch in der Schienen- und Flugbetankung tätig. Außerdem wurden die Projekte stets komplexer. Josef Schneider: „2017/2018 haben wir für die Deutsche Bahn eine komplette Infrastruktur mit neuen Zapfsäulen, Tankautomaten und Software installiert. Da wird alles vollständig digital gesteuert und überwacht.“

Seit 2017 hält der österreichische Mineralölkonzern OMV 25,1% der Anteile von KSW. Die übrigen Anteile halten zu jeweils gleichen Teilen die beiden Gründer und Geschäftsführer Stefan Walser und Josef Schneider. Heute beschäftigt KSW rund 500 Mitarbeiter. Hinzu kommen etwa 100 Leiharbeiter zum Abdecken von Auftragsspitzen.

Digital und nachhaltig

Da KSW in der Branche bestens bekannt ist, kommen neue Aufträge häufig über Empfehlungen zustande. Außerdem ist das Unternehmen auf Fachmessen wie der Autozum in Salzburg, der Interalpin in Innsbruck sowie der Automechnica vertreten. „Ansonsten ist Marketing für uns in erster Linie zur Mitarbeitergewinnung interessant“, erläutert der Geschäftsführer.

Mit einer eigenen Abteilung widmet sich KSW dem Thema Digitalisierung. Auf Kundenseite geht es hier vor allem um Steuerung, Überwachung und Management von Anlagen sowie um die Früherkennung von Störungen und um Fernwartung. Innerhalb des eigenen Unternehmens steuert ein ERP-System unter anderem Beschaffung, Prozessabwicklung und Dokumenten-Management. Sämtliche Techniker vor Ort sind mit Tablets ausgestattet und haben Zugriff auf alle relevanten Daten eines Projekts.

Nicht minder aktiv ist KSW in punkto Nachhaltigkeit. So setzt das nach ISO 14001 zertifizierte Unternehmen unter anderem auf Car-Sharing, Routenoptimierung, Wärmepumpen und LED-Beleuchtung. Den Kunden werden auf Gebäuden integrierte Photovoltaikanlagen sowie E-Ladesäulen mit speziellen Konzepten angeboten. Einen sehr hohen Stellenwert hat für Josef Schneider die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern. Gemeinsam mit dem Team möchte er in den kommenden Jahren Themen wie Energieeffizienz, E-Mobilität sowie Optimierung der Betriebsabläufe voranbringen.

KSW Elektro- und Industrieanlagenbau GmbH
Industriepark Runa, Studa 3a
6800 Feldkirch
Österreich
+43 5522 718480
+43 5522 718481400
office@kswtech.com
www.kswtech.com

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