Florierender Handel mit wechselvoller Geschichte

Aussenhandel Deutschland - Niederlande

Deutschland ist seit Jahren mit Abstand der wichtigste Handelspartner der Niederlande, sowohl was den Import, als auch was den Export betrifft. Laut Auswärtigem Amt sind weltweit lediglich die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen den USA und Kanada intensiver als die zwischen Deutschland und den Niederlanden. Das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern lag 2010 bei 132 Milliarden Euro. Gründe dafür sind nicht zuletzt die geographische Nähe und die Größe des deutschen Marktes.

Als Lieferland für Deutschland liegen die Niederlande mit 68,8 Milliarden Euro (2010) nach China auf Platz zwei. Die wichtigsten niederländischen Erzeugnisse für den deutschen Markt sind Kokerei- und Erdölerzeugnisse, chemische und elektrotechnische Erzeugnisse, Erdöl und Erdgas, Maschinen, Metalle sowie Landwirtschaftsprodukte.

Die Niederlande nehmen auf der Rangliste der wichtigsten Ausfuhrländer Deutschlands im Jahr 2010 den dritten Platz ein. Laut Statistischem Bundesamt exportierte Deutschland Güter im Wert von 63,2 Milliarden Euro in das westliche Nachbarland. Nur Frankreich und die Vereinigten Staaten liegen mit 90,7 Milliarden und 65,6 Milliarden Euro vorn. Hinter den Niederlanden folgen das Vereinigte Königreich (59,5 Milliarden Euro) und Italien (58,5 Milliarden) auf den weiteren Plätzen. Aus Deutschland werden vor allem pharmazeutische Erzeugnisse, chemische Produkte, Nahrungsmittel sowie Maschinen, Autos und Autoteile, IT-Produkte, Metalle sowie Kunststoff- und Gummiwaren importiert.

Einen besonders hohen Stellenwert haben die Niederlande bei den Deutschen auch als Studienland. An niederländischen Universitäten waren 2010 etwa 20.000 deutsche Studenten eingeschrieben - so viele wie nirgends sonst.

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