Fahrzeuge umfassend ­betreut

Interview mit Ingo Bessler, Geschäftsführender Gesellschafter der TÜ Technische Überwachung Taunus GmbH & Co. KG

Mit dem TÜV-Termin verbinden viele Autofahrer vor allem Unsicherheit, Zeitaufwand und mögliche Reparaturkosten – kaum jedoch ein positives Erlebnis. Hier möchte TÜ Technische Überwachung Taunus neue Akzente setzen. „Wir machen Sicherheit und Fahrzeuge zum Erlebnis“, nennt Ingo Bessler das Unternehmensmotto. Unter dem Leitgedanken „Service mit Herz“ setzt das Unternehmen auf verständliche Erklärungen und freundliche, persönliche Betreuung. „Viele bieten Prüfleistungen an – den Unterschied erleben Kunden im persönlichen Umgang“, betont der geschäftsführende Gesellschafter. Genau diese Unternehmenskultur sieht TÜ Taunus als wichtigen Unterschied zu klassischen Prüfstellen. 

Umfassende Betreuung

Gegründet wurde das Unternehmen 2006 von Ingo Bessler und seinem Geschäftspartner Arnd Idel. Heute beschäftigt es rund 75 Mitarbeiter und betreibt zwei Standorte im Rhein-Main-Gebiet. Neben der klassischen Haupt- und Abgasuntersuchung gehören Unfallgutachten, Fahrzeugbewertungen, Leasing­rücknahmen sowie Prüfungen für Autohäuser und Werkstätten zum Leistungsspektrum. Besonders erfolgreich entwickelte sich das Unternehmen mit seinem Konzept, Autohausgruppen umfassend zu betreuen. „Die Kunden möchten einen Ansprechpartner für alles haben“, erklärt Ingo Bessler. Genau das Prinzip Alles aus einer Hand habe wesentlich zum Wachstum beigetragen. Hinzu kommen lange Öffnungszeiten und der sogenannte „Feierabend-TÜV“ bis 21 Uhr – ein Angebot, das besonders Berufstätige schätzen. Auch im Bereich Leasingrücknahmen und Gebrauchtwagenmanagement hat sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Partner großer Auto­hausgruppen entwickelt.

Persönliche Nähe bleibt

Die Digitalisierung verändert die Arbeit im Prüfgeschäft: Moderne Systeme greifen heute direkt auf Fahrzeugsoftware und Steuergeräte zu, digitale Prozesse erleichtern Abläufe und Kommunikation. Dabei setzt TÜ Taunus bewusst weiterhin auf persönliche Erreichbarkeit und direkten Kundenkontakt. „Je größer Unternehmen werden, desto unpersönlicher wird es oft“, sagt Ingo Bessler. „Wir möchten wachsen, aber trotzdem greifbar bleiben.“ Dazu gehören unter anderem eine bundesweite 24/7-Unfallhotline sowie digitale Fahrzeugbewertungen per Smartphone-Unterstützung beim Gebrauchtwagenkauf, bei denen Kunden live von Sachverständigen begleitet werden. Moderne Technik versteht das Unternehmen als Ergänzung zu persönlichem Service. Gerade die Verbindung aus Digitalisierung und menschlicher Nähe sieht TÜ Taunus als Erfolgsmodell. 

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern

Mehr zum Thema Technik

„Wollen uns noch stärker als Lösungspartner etablieren!“

Interview mit Roger Reifler CEO / Standortleiter und Christian Bühler Marketing- und Verkaufsleiter der Verzinkerei Oberuzwil AG

„Wollen uns noch stärker als Lösungspartner etablieren!“

Korrosionsschutz ist ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Infrastruktur. Die Verzinkerei Oberuzwil AG sorgt seit über 50 Jahren dafür, dass Stahl- und Edelstahlkonstruktionen langlebig, sicher und nachhaltig genutzt werden können. Mit technischem…

„Es gibt spannende Märkte jenseits der LED“

Interview mit Dr. Stefan Tews, Geschäftsführer der Litec-LLL GmbH

„Es gibt spannende Märkte jenseits der LED“

Einst als Ausgründung der Universität Greifswald entstanden, hat sich Litec-LLL über die Jahre eine spannende Nische im Leuchtstoffmarkt erarbeitet. Dabei setzt das Unternehmen vor allem auf Kunden, die für ihre…

Spannendes aus der Region Hochtaunuskreis

Vom Handwerk zur vernetzten Kreativplattform

Interview mit Alexander Kuhn, General Manager der Brother Sewing Machines Europe GmbH

Vom Handwerk zur vernetzten Kreativplattform

Nähen ist längst mehr als Handarbeit – es ist ein Zusammenspiel aus Kreativität, Technologie und Community. Moderne Haushaltsnähmaschinen sind vernetzt, softwaregestützt und Teil wachsender digitaler Plattformen. Wie sich ein traditionsreiches…

„95% der Fehler liegen nicht im Produkt – sondern im fehlenden Wissen“

Interview mit Michael Windecker, Geschäftsführer der DEKA Kleben & Dichten GmbH

„95% der Fehler liegen nicht im Produkt – sondern im fehlenden Wissen“

Wer an Klebstoffe denkt, denkt selten an Wissenstransfer. Für Michael Windecker gehört beides untrennbar zusammen. Der Geschäftsführer der DEKA Kleben & Dichten GmbH beschäftigt sich seit fast drei Jahrzehnten mit…

Bauen unter rollendem Rad

Interview mit Sebastian Glöckner, Geschäftsführer der eba-consult GmbH

Bauen unter rollendem Rad

Der Investitionsbedarf im deutschen Schienennetz ist immens, und nicht zuletzt durch das Sondervermögen der Bundesregierung sollen in Bälde umfangreiche Ertüchtigungsmaßnahmen umgesetzt werden. Dazu wird auch die Kompetenz einschlägig spezialisierter Bauüberwacher…

Das könnte Sie auch interessieren

Wir reparieren keine Autos, wir lösen Probleme

Interview mit Timo Szabo, Geschäftsführer der Szabo GmbH

Wir reparieren keine Autos, wir lösen Probleme

Kaum eine Branche verändert sich derzeit so dynamisch wie der Automobilhandel. Zwischen Elektromobilität, Digitalisierung und wachsendem Wettbewerbsdruck sind klare Strategien gefragt. Die Szabo GmbH begegnet diesem Wandel mit einer konsequenten…

Von der Hageldelle zum Global Player

Interview mit Michael Grebe, Mitglied der Geschäftsleitung der Car Solutions International GmbH

Von der Hageldelle zum Global Player

Ob Hagelsturm in Kassel oder Tokyo – extreme Wetterereignisse beschädigen immer mehr Fahrzeuge in immer mehr Regionen. Für Versicherer und Fahrzeughersteller wird die schnelle und koordinierte Abwicklung solcher Großschadenereignisse zunehmend…

BMW im Herzen, Weitblick im Gepäck

Interview mit Julian Schnapp, Prokurist der Autohaus Sperber GmbH & Co. KG

BMW im Herzen, Weitblick im Gepäck

Steigende Kosten, neue Marken, unsichere Politik – der Autohandel ist kein einfaches Pflaster. Autohaus Sperber aus Bamberg trotzt dem Gegenwind: Mit durchschnittlich 10 bis 12% Wachstum pro Jahr…

TOP