Vernetzte Zutrittslösungen

Interview mit t Axel Schmidt, Geschäftsführer der SALTO Systems GmbH

Die elektronischen Zutrittssysteme der SALTO Systems GmbH sind vielseitig. Es gibt Online- und Offline-Lösungen sowie autarke Türkomponenten. Und bei den kabellos vernetzten Zutritten ist das Unternehmen sogar Marktführer.

„Wir bieten ein System, eine Kundenlösung aus verschiedenen Komponenten“, erklärt Axel Schmidt, Geschäftsführer der SALTO Systems GmbH. „Der Kunde erwartet eine Lösung für sein komplettes Gebäude – von der Parkplatzschranke bis zum letzten Kämmerchen.“

Diese vernetzten Zutrittslösungen funktionieren ähnlich wie elektronische Türschließsysteme für Hotels mit Zutrittskarten und sind für Unternehmen jeglicher Größe und Branche zugeschnitten. Sie basieren auf der XS4 Systemplattform. Vom Garderobenschloss über Türlösungen bis hin zur Parkplatzzufahrt ist alles im System integriert. Die Bandbreite der Anwendungen reicht von Flughäfen und Krankenhäusern bis hin zu Tante-Emma-Läden.

„Wir übernehmen alle Arten von Projekten – kleine und große“, versichert Geschäftsführer Axel Schmidt. „Das ist unsere Stärke. Wir können kleine und größere Lösungen skalierbar gestalten.“

Schwerpunkt Health Care

Mit Ausnahme von Privathäusern übernimmt SALTO Systems Aufträge für alle möglichen Objekte. Dazu gehören unter anderem Hotels, Logistikzentren und Flughäfen. Sogar auf Kreuzfahrtschiffen und in Stahlwerken finden sich Schließlösungen von SALTO Systems.

Axel Schmidt
„Die Kunden können sich auf unsere Aussagen verlassen – wir halten unsere Versprechen.“ Axel SchmidtGeschäftsführer

Einen Schwerpunkt bilden Lösungen für die Health-Care-Branche – von Krankenhäusern bis zu Senioreneinrichtungen. Referenzobjekte finden sich in unterschiedlichsten Installationen. Dazu zählen der Flughafen München mit rund 4.500 Türen, die Universität Düsseldorf und das renommierte Hotel Breidenbacher Hof – ebenfalls in Düsseldorf.

In Spanien gegründet 

Der Mutterkonzern SALTO Systems wurde 2000 im spanischen Baskenland gegründet und ist seitdem sehr stark gewachsen. 2010 wurde eine eigenständige deutsche Tochterfirma, die SALTO Systems GmbH, ins Leben gerufen. Sie ist für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig. Deshalb ist Axel Schmidt nicht nur Geschäftsführer der GmbH, sondern auch Regionalmanager für Österreich und die Schweiz.

Schwerpunkt Vertrieb 

Die von Geschäftsführer Axel Schmidt nach der Gründung zunächst allein organisierte deutsche Tochtergesellschaft beschäftigt mittlerweile bereits 28 Mitarbeiter – die meisten von ihnen im Vertrieb. Mit einem aktuellen Umsatz von 25 Millionen EUR in Deutschland, Österreich und der Schweiz verzeichnet das Unternehmen zudem ein sehr starkes Wachstum.

„Wir haben den Markt für uns entdeckt“, so der Geschäftsführer. „Was wir prophezeit und versprochen haben ist auch eingetreten. Die Kunden können sich auf unsere Aussagen verlassen – wir halten unsere Versprechen.“

Neue Marketing-Zielgruppe 

Nachdem sich SALTO Systems mit Marketingmaßnahmen zunächst auf Medien der Sicherheitsbranche konzentriert hat, um bei Kunden und Partnern bekannt zu werden, sind jetzt die Endanwender der Zutrittslösungen im Fokus, zum Beispiel Krankenhaus- und Hoteltechnik, Logistikbranche sowie Behörden.

„Auch bei digitalen Medien sind wir mit dabei“, erklärt der Geschäftsführer, „aber hauptsächlich in den Printmedien.“ Außerdem zeigt SALTO Systems seine Lösungen unter anderem auf der Essener ‘Security’, der wichtigsten internationalen Fachmesse der Branche, sowie bei regionalen Messen und Kongressen, etwa des Fachverbandes Krankenhaus-Technik.

„Das richtige Produkt-Portfolio ist wichtig“, weiß Axel Schmidt. „Außerdem muss man sich in Deutschland auf die hiesigen Gegebenheiten, die Mentalität und die rechtlichen Aspekte einstellen. Darin sind wir sehr stark.“

Installiert werden die Sicherheitslösungen von SALTO Systems ausschließlich von bewährten Partnerfirmen, die regelmäßig an Schulungen teilnehmen.

Marktführerschaft behaupten

Der Geschäftsführer sieht mobile Technologien eindeutig auf dem Vormarsch: „Smartphones werden immer beliebter, wenn es um Zutrittslösungen geht.“ Trotz der äußerst positiven Bilanz der vergangenen Jahre hat Axel Schmidt klare Ziele für die Zukunft: „Wir sind auf einem Weg, der noch nicht zu Ende ist. Unser Ziel ist es, in Deutschland unter die Top 3 zu kommen. Dort wollen wir uns etablieren und weiterentwickeln, um die kommerzielle und technologische Marktführerschaft zu behaupten.“

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