Sicherheit ist der Leitgedanke

Interview mit Thomas Esletzbichler, Inhaber der Franz Esletzbichler Straßenausrüstung e.U.

Seit der Schlossermeister Franz Esletzbichler 1980 das Unternehmen gründete und mit der Herstellung und Montage von Leitplanken und Leitschienensystemen begann, hat sich nicht nur das Unternehmen selbst, sondern auch in Bezug auf den Straßenverkehr einiges verändert: „Das Straßennetz ist immer dichter geworden, und das Verkehrsaufkommen steigt bis heute weiter an. 2016 war ein Rekordjahr“, erklärt Thomas Esletzbichler, Sohn des Unternehmensgründers und heutiger Inhaber.

Seit 1996 hat sich das Unternehmen der Unfallmontage verschrieben, also der Reparatur von Leitsystemen, Schutzwänden und -zäunen, Verkehrszeichen und Lichtmasten, die nach Unfällen in Mitleidenschaft gezogen worden sind: „Damals war der Markt noch ganz neu und wir waren österreichweit die Ersten, die sich auf solche Schadensreparaturen spezialisiert hatten.“

Heute ist die Franz Esletzbichler Straßenausrüstung e.U. in sieben der neun österreichischen Bundesländer präsent und mit Thomas Esletzbichler bereits die zweite Generation am Zug.

Thomas Esletzbichler
„Wir sitzen an der Schnittstelle zwischen Auto und Autobahnhalter. Unfälle zu verhindern und davon zu leben, das ist unsere Vision.“ Thomas EsletzbichlerInhaber

Absoluter Marktführer

Im täglichen Geschäft muss es schnell gehen: Blockierte und ungesicherte Straßen bedeuten für den Verkehr nicht nur eine große Einschränkung, sondern auch zusätzliche Gefährdung.

Mit ihren 20 Mitarbeitern, fünf üppigen, strategisch verteilten Materiallagern und über 20 Jahren Erfahrung ist die Franz Esletzbichler e.U. zum Glück bestens aufgestellt, um gleichermaßen zügig und flexibel zu reagieren: „Wenn ein Schaden entstanden ist und von der Polizei oder dem Autobahnhalter die Unfallstelle abgesichert wurde, werden wir benachrichtigt. Dann nehmen wir vor Ort den Schaden auf, machen Photos und geben sie mit einer Kosteneinschätzung an die Versicherung weiter“, schildert Thomas Esletzbichler. „Sobald die Genehmigung vorliegt, beginnen wir mit der Reparatur und Absperrung.“ Die Abläufe sind eingespielt: „Man kennt uns, in unserer Nische sind wir absoluter Marktführer.“

Autonomes Fahren im Blick

Angesichts der Fortschritte im Bereich autonomes Fahren plant das Unternehmen, daran Anschluss zu halten: „Autos werden irgendwann selbst fahren. Dann geht es auch um Big Data und um elektronische Systeme, etwa zur Unfallvermeidung. Wir sitzen genau an der Schnittstelle zwischen Auto und Autobahnhalter und wollen diese Position nutzen, um uns einzubringen“, so Thomas Esletzbichler, der das Unternehmen bereits in entsprechende Ausschüsse geführt hat.

Außerdem steht 2017 der Schritt ins Ausland an: „Ein Pilotprojekt in Albanien läuft bereits, außerdem stehen wir mit verschiedenen Ländern in Verhandlung.“

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