Kompetenz nachweisen – aber wie?

Zertifikate – ein Nachweis von Fachwissen und professionellem Arbeiten

Eine vergleichsweise einfache Möglichkeit, öffentlich die eigene Kompetenz nachzuweisen, ist mit Zertifikaten und Siegeln. Hier gibt es ein enorm breites Spektrum, wobei die Aussagekraft von Zertifikaten und Siegeln immer von dem Herausgeber abhängt. Es ist also sinnvoll, sich möglichst um branchenspezifische sowie allgemein anerkannte Nachweise zu bemühen.

Hier gibt es viele Beispiele, wie dies konkret aussehen kann. So gibt es Zertifizierungen für Cloud-Dienstleister wie ISO 27001 oder den Anforderungskatalog Cloud-Computing C5 vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. In holzverarbeitenden Branchen ist das FSC-Siegel anerkannt, Textilunternehmen nutzen das EU-Bio-Label oder den ÖkoTex Standard und mit dem RAL-Gütezeichen können unterschiedliche Produkte und Dienstleistungen zertifiziert werden.

Die Idee von Siegeln und Zertifizierungen ist im Kern immer gleich. Es geht darum, nachzuweisen, dass eine unabhängige dritte Stelle die eigenen Leistungen und Prozesse kontrolliert sowie zertifiziert hat. Damit weisen Unternehmen nach, dass sie geltende Standards, gesetzliche Vorgaben oder auch branchenspezifische Qualitätsmaßstäbe einhalten. Aus diesem Grund sind diese Siegel und Zertifizierungen bei Verbrauchern anerkannt.

Medienberichte in Fachpublikationen

Eine weitere Möglichkeit, um im öffentlichen Raum als kompetentes Unternehmen wahrgenommen zu werden, ist die Präsenz in Fachzeitschriften. Unabhängig davon, ob es sich um digitale Magazine oder Printmedien handelt, die Erwähnung in Medienberichten ist gut für den Ruf innerhalb der Branche.

Es gibt spezielle Agenturen, die mit einer Reihe von Online-Magazinen zusammenarbeiten und auf diesem Weg Medienberichte veröffentlichen. So lässt sich der eigene Unternehmensname in Medien mit großer Reichweite bringen. Dabei gibt es die Möglichkeit, informative und längere Artikel zu formulieren, unter anderem auch im Format von Interviews. In solchen Artikeln lassen sich aktuelle und branchenrelevante Themen behandeln oder es wird ein Einblick in die eigenen Unternehmensstrukturen gegeben.

Mit solchen Medienberichten zeigt ein Unternehmen seine Kompetenz oder präsentiert sich als attraktiver Arbeitgeber und erreicht gleichzeitig die relevante Zielgruppe. Der Vorteil hierbei ist, dass die Leser Vertrauen in das jeweilige Fachmagazin haben. Zudem lesen primär Kunden aus der eigenen Branche diese Fachmedien, was besonders im B2B-Marketing ein enormer Vorteil ist.

Referenzen sind der praktische Nachweis von Wissen

Sehr gut lassen sich Neukunden durch einen praktischen Nachweis der eigenen Arbeit überzeugen. Dies gelingt von Branche zu Branche unterschiedlich. Potenziell ist jeder Auftrag eine Referenz, es sollte jedoch mit dem Kunden abgesprochen werden, ob und in welcher Form die Arbeit als Nachweis der eigenen Fähigkeiten eingesetzt wird.

Für IT-Dienstleister sind Referenzen von vorherigen Arbeiten beispielsweise immer ein guter Nachweis der eigenen Kompetenz. Viele Unternehmen aus diesem Sektor machen davon Gebrauch, indem sie auf der eigenen Webseite Links zu Webseiten oder digitalen Projekten, die sie erstellt haben, platzieren.

In anderen Branchen eignen sich Fotos oder Videos sowie Kundenstimmen als Referenzen. Garten- und Landschaftsbauer können Bilder von abgeschlossenen Projekten der Gartengestaltung vorzeigen. Oftmals bieten sich auch kleine Muster an. Das ist bei holzverarbeitenden Betrieben oder auch in der Textilbranche sowie im B2B-Sektor weit verbreitet. Wichtig ist nur, potenziellen Kunden in einer möglichst aussagekräftigen Form zu zeigen, dass Erfahrung und Kompetenz vorhanden sind.

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