Platformers' Days 2026: Diese Highlights sollten Besucher in Karlsruhe im Blick behalten

2026 gibt es einige Neuerungen. Neben der bekannten Demo-Area im Freigelände kommen eine eigene Sonderschau für Flurförderzeuge und die neue Low-Level Access Area hinzu. Digitalisierung und KI spielen im Programm ebenfalls eine größere Rolle. Die PD-Networking-Night am Donnerstagabend ergänzt den fachlichen Teil um den persönlichen Austausch innerhalb der Branche.
Diese Highlights sollten Besucher im Blick behalten
Demo-Area mit Maschinen im Live-Einsatz: Arbeitsbühnen von Avant, Genie und Haulotte, Minikrane von Hoeflon und Jekko sowie erstmals ein Teleskopstapler von Merlo werden unter realitätsnahen Bedingungen gezeigt. Neue Low-Level Access Area: Kompakte Arbeitsbühnen für geringe Höhen können direkt ausprobiert und hinsichtlich Bedienung, Wendigkeit und Sicherheit verglichen werden. Sonderschau Flurförderzeuge: Auf rund 500 Quadratmetern stehen Stapler, Anbaugeräte, Flottenmanagement und integrierte Systemlösungen im Mittelpunkt. Digitalisierung und KI: Speech-Slots zeigen unter anderem intelligente Bauaufzüge und KI-Anwendungen für Disposition, Vermietung und Werkstatt. Girls Wanted: Das Projekt setzt sich für mehr Chancengleichheit und Vielfalt in der Vermiet- und Baubranche ein. PD-Networking-Night: Am Abend des ersten Messetages trifft sich die Branche zum Networking in der Aktionshalle.
Maschinen zeigen im Einsatz, was sie können
Ein Schwerpunkt bleibt die Demo-Area im Freigelände. Dort werden Geräte präsentiert, die 2026 neu auf den Markt gekommen sind oder im Laufe des Jahres eingeführt wurden. Statt Maschinen ausschließlich am Stand zu erklären, zeigen moderierte Live-Demonstrationen ihre Funktionen im Betrieb. Mit dabei sind unter anderem Arbeitsbühnen von Avant, Genie und Haulotte sowie Minikrane von Hoeflon und Jekko. Merlo präsentiert erstmals einen Teleskopstapler in diesem Bereich. Pro Messetag sind zwei jeweils 45-minütige Shows geplant. Gerade bei Investitionsgütern ist dieser Ansatz relevant. Reichweite, Beweglichkeit oder Bedienkomfort lassen sich anhand eines Datenblatts nur begrenzt beurteilen. Im praktischen Einsatz können Vermieter und Anwender besser einschätzen, welche Maschine zum eigenen Fuhrpark und zu den typischen Einsatzbedingungen passt.
Neue Low-Level Access Area feiert Premiere
Neu hinzu kommt die Low-Level Access Area. Dort stehen kompakte handverschiebbare und selbstfahrende Personenlifte für Arbeiten in niedrigen Höhen im Mittelpunkt. Solche Geräte sind besonders für Innenräume, enge Arbeitsbereiche und empfindliche Bodenbeläge gedacht. Besucher können unterschiedliche Modelle selbst testen und Bedienkomfort, Wendigkeit und Sicherheitsfunktionen direkt vergleichen. Angekündigt sind unter anderem Geräte von Safelift, Power Towers, Faraone und Genie. Nicht jede Höhenarbeit braucht eine große Arbeitsbühne. Für Wartung, Installation und Gebäudetechnik können kleinere Geräte wirtschaftlicher und flexibler sein. Diesen Punkt adressiert der neue Bereich direkt.
Stapler bekommen deutlich mehr Aufmerksamkeit
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Flurfördertechnik. In Halle 1 entsteht gemeinsam mit StaplerPlus eG eine rund 500 Quadratmeter große Sonderfläche. Zu sehen sind klassische Stapler, Anbaugeräte, digitale Lösungen und integrierte Systeme. Themen sind unter anderem Digitalisierung und Prozessoptimierung, Flottenmanagement, flexible Miet- und Nutzungskonzepte sowie wirtschaftliche Investitionsstrategien. Beteiligt sind nach Angaben des Veranstalters StaplerPlus, Vetter Industrie, Durwen Maschinenbau, Trex.Parts, Still, Michelin Reifenwerke und die DLL Group. Die Erweiterung passt zur Zielgruppe der Platformers' Days. Arbeitsbühnen und Stapler werden bei vielen Vermietern parallel angeboten und kommen auf Baustellen, in Industrie und Logistik häufig gemeinsam zum Einsatz.
KI erreicht auch Vermietung und Disposition
Digitalisierung wird ebenfalls konkreter. In verschiedenen Speech-Slots zeigen Anbieter, wie digitale Systeme Arbeitsabläufe verändern können. GEDA stellt beispielsweise eine IoT-Lösung für Bauaufzüge vor. Infosystem demonstriert mit „leva+ KI Genius", wie Künstliche Intelligenz schrittweise in Software für Disposition, Vermietung und Werkstatt integriert werden kann. Damit zeigt sich eine Entwicklung, die über die Maschine selbst hinausgeht. Für Vermietunternehmen wird zunehmend entscheidend, wie effizient Geräte disponiert, transportiert, gewartet und ausgelastet werden. Digitale Flotten- und ERP-Systeme können deshalb ebenso relevant werden wie technische Neuerungen an der Arbeitsbühne oder am Stapler.
Austausch nach Messeschluss
Am Donnerstagabend folgt die PD-Networking-Night. Die Aktionshalle wird dafür ab 18.30 Uhr zur Networking-Location, das Programm beginnt um 19 Uhr. Für die Teilnahme ist ein separates Ticket erforderlich. Mit dem Format setzt die Messe weiterhin stark auf den persönlichen Austausch zwischen Herstellern, Händlern und Vermietunternehmen. Zusätzlich wird mit „Girls Wanted" 2026 ein Projekt präsentiert, das sich für mehr Chancengleichheit in der Vermiet- und Baubranche einsetzt. Die Platformers' Days 2026 finden am 8. und 9. Oktober in der Messe Karlsruhe, Messeallee 1 in Rheinstetten, statt. Am Donnerstag ist die Messe von 9 bis 18 Uhr geöffnet, am Freitag von 9 bis 15 Uhr. Für Besucher dürfte sich vor allem der direkte Vergleich lohnen. Neue Maschinen, Low-Level-Access-Lösungen, Staplertechnik und digitale Anwendungen lassen sich an zwei kompakten Messetagen nicht nur ansehen, sondern vielfach unmittelbar im Einsatz erleben.







