Holz vs. Metallzaun: Welcher ist besser?

Welche Vorteile bieten Holzzäune?

Viele Grundstücksbesitzer entscheiden sich für Holzzäune. Das hat neben ästhetischen auch viele praktische Gründe. Der Zaun aus Holz wirkt zunächst sehr natürlich und lässt sich somit für nahezu alle Grundstücke ganz einfach verwenden. Je nach Holzart stehen verschiedene Modelle und Farben zur Verfügung. Somit können sich Interessierte ganz nach Geschmack zwischen Douglasie, Kiefer oder Fichte wählen. Sollte die Holzfärbung mit der Zeit nicht mehr gefallen, ist es ganz einfach, den Holzzaun mit etwas zusätzlicher Farbe aufzufrischen.

Dass der Holzzaun so hoch im Kurs steht, ist kaum verwunderlich. Es gibt ihn schon seit vielen Jahrhunderten und ist vom Menschen immer weiterentwickelt worden. So stehen neben dem Flechtzaun ebenso

• Jägerzaun mit Scheren- sowie Kreuzzaun
• Latten- und Bretterzaun
• Palisaden- und Bohlenzaun

zur Verfügung. Durch die unterschiedliche Anordnung der jeweiligen Holzzäune entstehen interessante, individuelle Zaunkreationen, die schon von Weitem auffallen und dem Grundstück den letzten Schliff verpassen. Da es sich bei einem Holzzaun um Naturmaterial handelt, ist jedes Modell zudem ein Unikat. Denn trotz der Verarbeitung sind Holzlöcher und Maserung nie gleich.

Last but not least sind Zäune aus Holz im Preis einfach unschlagbar. Der Kostenaufwand ist im Gegensatz zu Metall deutlich geringer, weshalb sich viele Grundstücksbesitzer einen Holzzaun zulegen.

Diese Nachteile sind bei Holzzäunen zu erwarten

Obwohl Holzzäune sehr günstig in der Anschaffung und zudem überaus schön anzusehen sind, bietet diese Zaunvariante nicht nur Vorzüge. Der Holzzaun ist nach Anschaffung gewissenhaft zu pflegen, damit er auch lange schön aussieht. Tatsächlich ist es nämlich die Witterung, die dem Zaun im Laufe der Zeit zu schaffen machen kann. Regen, Sonnen, Frost und Trockenheit sorgen dafür, dass der Holzzaun Farbe verliert, aufquillt oder Risse bildet. Um diesen Umständen entgegenzuwirken, ist es sinnvoll, den Zaun regelmäßig zu pflegen.

Im Sommer ist es empfehlenswert, den Zaun mit einem Hochdruckreiniger von grobem Schmutz zu befreien. Alternativ kann auch eine Drahtbürste herhalten. Abgeblätterte Farbe oder Rückstände von Moos sind in diesem Zusammenhang ebenfalls zu entfernen. Nach einer gewissen Trocknungszeit kann der Zaun nun geölt oder mit Lack verschönert werden. Wichtig ist, dünne Schichten zu verarbeiten, damit das Holz Öl sowie Farbe ideal aufnehmen kann.

Je nach Holzversion sollte der Zaun alle drei bis sechs Jahre komplett lasiert werden. Das ist natürlich davon abhängig zu machen, wo der Zaun steht und welches Wetter vorherrscht. Einige Holzsorten wie Lärche, Bangkirai oder Eichen sind sehr beständig, aber auch teurer in der Anschaffung. Auch Esche und Ahorn kommen gern zum Einsatz, da die Harthölzer sehr robust und widerstandsfähig sind.

Doch nicht nur das Streichen ist maßgeblich, um den Zaun lange schön zu halten. Zaunbesitzer sollten das Holz gelegentlich auf Schädlingsbefall kontrollieren. Neben Holzwürmern können auch Hausböcke oder Splintholzkäfer dem Holzzaun schaden. Die Larven sind häufig auf den ersten Blick nicht erkennbar und können sich deshalb oftmals unbemerkt ausbreiten. Haben sich Schädlinge angesiedelt, kann es unangenehm werden. Nicht nur Nagegeräusche, sondern auch Ausbeulungen, Schlupflöscher und Sägemehl verraten den unliebsamen Zaunbewohner. Mithilfe von verschiedenen Schädlingsbekämpfungen lässt sich jedoch das Getier aus dem Holz locken. Die Schädlingsgänge können im Anschluss mit Holzkitt verschlossen und abgeschliffen werden.

Welche Vorteile bieten Metallzäunen?

Das gelungene Pendant zum Holzzaun stellt der Metallzaun dar. Er sieht elegant aus, lässt sich einfach als Grundstücksumrandung setzen und ist in vielen verschiedenen Ausführungen im Handel erhältlich. Je nach Modell gibt es kunststoffbeschichtet oder pulverbeschichtete Versionen zu kaufen. Durch seine Gestaltung ist der Zaun aus Metall praktisch unverwüstlich und wirkt Jahr um Jahr wunderschön. Doch anders als Holzzäune wirkt die Zaunvariante aus Metall auf viele Betrachter eher kühl. Das liegt an den hochwertigen Materialien aus Stahl und Aluminium, die zugegeben nicht die Wärme von Holz bieten. Dafür sind die Metallzäune sehr robust, vor allem dann, wenn er feuerverzinkt ist.

Neben dem klassischen Maschendrahtzaun, der sich schon seit vielen Jahrzehnten reger Beliebtheit erfreut, steht ebenso eine Zaunausführung als

• Stabmattenzaun
• Doppelstabmattenzaun
• schmiedeeisener Zaun

sowie weitere Modelle zur Verfügung. Auch Verschnörkelungen oder Mustern sind keine Grenzen gesetzt.

Ist das Grundstück erst einmal mit einem Metallzaun umzäunt, macht der Gesamteindruck viel her. Das Aufstellen des Metallzauns ist jedoch zunächst mit etwas mehr Arbeit verbunden. In der Regel ist es nötig, Bodenhülsen in die Erde zu lassen, die mit den einzelnen Metallelementen verbunden werden. Hinzu kommen spezielle Beschläge, die mit den Gartenpfosten zu kombinieren sind. Es ist daher ratsam, sich immer Hilfe oder Unterstützung beim Anbringen von Metallzäunen zu holen, da das Aufstellen mit gewissem Aufwand verbunden ist. Steht der Zaun jedoch an Ort und Stelle, bleibt er dort für viele Jahrzehnte erhalten. Er strotzt jeglicher Witterung und sieht immer schön aus. Natürlich kann der Metallzaun bei Bedarf auch angestrichen werden. Ansonsten ist der Pflegeaufwand ziemlich gering gehalten.

Schmutz, Staub und andere Ablagerungen lassen sich sehr einfach mit einem Hochdruckreiniger oder einem Tuch beseitigen. Weitere aufwendige Arbeiten fallen jedoch nicht an. Ist der Zaun einmal aufgestellt, erfreut er den Grundstücksbesitzer in jeder Hinsicht.

Gibt es Nachteile hinsichtlich der Metallzäune?

Ein Maschendrahtzaun oder schmiedeeisener Zaun ist in der Regel nicht blickdicht. Nachbarn oder Passanten erhalten somit Einblicke auf das Grundstück und können Häuser, Garten sowie deren Bewohner sehen. Aus diesem Grund nutzen viele Metallzaunbesitzer zusätzlich Hecken, um in Kombination einen guten Blickschutz zu errichten.

Zudem ist der Metallzaun im Gegensatz zum Holzzaun in der Anschaffung durchaus teurer. Er ist schwieriger zu montieren, doch wenn der Zaun erstmal steht, lässt er sich nicht verdrängen. Aus diesem Grund sollten sich Grundstücksbesitzer vorab genau überlegen, welche Art von Zaun für ihr Vorhaben am besten geeignet ist.

Welcher Zaun ist für meine Bedürfnisse am besten geeignet?

Wer einen natürlichen Zaun wünscht, ist auf jeden Fall mit einem Holzzaun gut beraten. Soll es hingegen ein Zaun sein, der langlebig ist und auf Dauer Bestand hat, ist ein Metallzaun besser geeignet. Auf www.zaeuneauspolen.de finden sich viele verschiedene Metallzäune hat, die von Stabmattenzäunen bis Schmiedezäune reichen. Ganz gleich, ob ein schlichtes Geländer oder eine Umrandung für Carports oder Balkone gewünscht wird – hier findet sich für jeden Bedarf der passende Zaun hat.

Wichtig ist, zu bedenken, dass ein Metallzaun durchaus aufwendiger in der Installation ist. Doch wer sich einen harmonischen und klassischen Zaun für sein Grundstück wünscht, macht mit dieser Zaunvariante nichts verkehrt. Stilvoll bleibt der Zaun für lange Zeit bestehen und kann als ideale Grundstücksbegrenzung fungieren, die elegant ist – in jeder Hinsicht.

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