Erhalt der Konkurrenzfähigkeit im Zeitalter der Digitalisierung

Digitalisierung – vorteilhaft für jedes Unternehmen

Dass unser Leben zunehmend von der Digitalisierung geprägt ist, sorgt zum einen für Druck auf Unternehmer. Zum anderen geht sie jedoch auch mit großen Chancen einher. Unser Arbeitseinsatz ist nicht mehr an einen festen Ort gebunden. Die Technik ermöglicht uns, jederzeit über unseren Laptop oder das Smartphone auf Informationen sowie Dokumente zuzugreifen. Wir kommunizieren, schließen Geschäfte ab und transferieren Gelder digital in Echtzeit. Zusammenarbeit ist barrierefrei geworden. Und nicht zuletzt stehen uns nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zur Verfügung, mithilfe des technischen Fortschrittes neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Vorteile der Digitalisierung bezüglich Kreditaufnahme

Ein gutes Beispiel für die Vorteile der Digitalisierung, insbesondere in Bezug auf Schnelligkeit und Bequemlichkeit, findet sich im Finanzsektor. Wir sprechen von der Kreditaufnahme, die früher ein langwieriges Prozedere erforderte:

• Unterlagen in Papierform zusammenstellen
• Termin bei der Hausbank vereinbaren
• Anfahrt zum Geldinstitut
• lang andauerndes Gespräch mit dem Bankmitarbeiter
• Einholung der Schufa-Auskunft auf dem trägen Postweg
• lange Wartezeit bis zur Kreditbewilligung

Und wie sieht es heute aus? Bequem im Büro sehen wir uns die Angebote zahlreicher Direktbanken an, vergleichen sie miteinander und stellen in wenigen Schritten unseren Kreditantrag. Für Startup-Gründer ist es oft die einzige Möglichkeit, eine Bewilligung zu erhalten. Viele Geldinstitute scheuen vor der Geldvergabe an sie zurück. Während ihnen das feste Einkommen eines Angestellten Sicherheit bietet, verfügen Jungunternehmer in der Regel über keine fixen Einnahmen auf längere Sicht. Selbst ein volles Auftragsbuch ist keine Garantie für Banken, dass der Betrieb dauerhaft gut läuft. Einige Online-Anbieter halten jedoch auch für sie verschiedene Offerten bereit. So vergibt beispielsweise Younited SA Kredite an Personen, die seit mindestens drei Jahren als selbstständige Freiberufler registriert sind.

Digitalisierung, unersetzlich für die Konkurrenzfähigkeit eines Unternehmens

Zwar arbeiten die meisten mittelständischen sowie großen Unternehmen konsequent an ihrer digitalen Transformation, allerdings häufig noch mit veralteten Strukturen. Dass nicht allein die Anschaffung eines innovativen Computers ausreicht, ist noch nicht bei allen Firmenbossen angekommen. Sie erkennen nicht das Potenzial moderner, technischer Lösungen und die sich daraus ergebenden Chancen für den Arbeitsalltag. Teilweise scheuen Unternehmer auch die hohen Kosten, weshalb sie an ihrer derzeitigen IT-Ausstattung festhalten. Ganz klar bremsen sich Betriebe wirtschaftlich aus, wenn sie weiterhin am digitalen Stillstand festhalten – die Konkurrenzfähigkeit kann auf Dauer nicht aufrechterhalten werden.

Hinken Unternehmen im Bereich der Digitalisierung hinterher, tauchen häufig folgende negative Faktoren auf, die sowohl Zeit als auch Geld kosten:

- durch unterschiedliche Endgeräte und Software entstehen Kompatibilitätsprobleme
- stockender Informationsfluss, der zu Missverständnissen im Team führt
- unzählige Abstimmungs-E-Mails verstopfen die Postfächer
- verschiedene Ablagemöglichkeiten begründen eine langwierige Datensuche
- veraltete Software unterliegt hohen Sicherheitsrisiken
- rückständige IT oder versehentliches Überspeichern führen zu Datenverlust
- nicht ausreichende Speicherkapazität

Der digitale Stillstand beschränkt sich jedoch nicht allein auf eine nicht mehr zeitgemäße IT. Vielmehr werden Unternehmer schnell abgehängt, wenn sie sich digitalen Geschäftsmodellen verschließen. Fakt ist: Die Konkurrenz schläft nicht, zudem legen Kunden heute Wert auf Innovationen. Hinzu kommt, dass frühere Vermarktungswege sowie Kernprodukte ihre Attraktivität verlieren. Firmenchefs müssen neue Wege einschlagen, ansonsten kann die Beziehung zu Kunden geschwächt werden oder sie verlieren diese sogar.

Corona-Pandemie machte digitalen Rückstand erkennbar

Im Jahr 2020 wurde klar, dass deutsche Unternehmen bezüglich des Themas Digitalisierung noch einiges leisten müssen. Quasi von einem Tag auf den anderen mussten Homeoffice-Alternativen für die Mitarbeiter geschaffen werden. Eine deutliche Veränderung gab es auch in der Kommunikation mit Kunden und Abnehmern, denn plötzlich ging fast alles nur noch kontaktlos. Erst im Zuge der Corona-Pandemie wurde klar, wie groß die digitale Kluft in Deutschland ist. Die Zeichen der Zeit haben viele Unternehmer zu lange nicht beachtet. Covid-19 legte schonungslos offen: Firmen, die konkurrenzfähig bleiben wollen und an einer zukunftsorientierten Gestaltung interner Abläufe interessiert sind, müssen Neuland betreten.

Im Privatbereich setzen viele Menschen längst auf digitale, effiziente Lösungen. Sie reichen von der familieninternen Chatgruppe bis zum sprachgesteuerten Zuhause. Im Gegensatz dazu zeigen sich Unternehmen eher träge und zögerlich, erfolgreich die ersten Schritte für eine digitale Zukunft zu machen. Die mit der Corona-Krise einhergehenden Wandelungen haben einige Bosse aufgerüttelt, denn sie zeigen auf, dass digitalisierte Prozesse heutzutage unumgänglich sind.

Digital Workplace anstreben

Für zukunftsorientierte Unternehmer ist ein leistungsfähiges Intranet unersetzlich für den Digital Workplace. Smarte Technologien Hand in Hand mit passenden Softwarelösungen bilden die Grundlage. Zu den Vorteilen eines Intranetportals zählen die Vereinfachung der internen Kommunikation sowie die zentrale Lagerung der Daten. Somit können Mitarbeiter unabhängig von ihrem Aufenthaltsort jederzeit ihre Arbeitsleistung einbringen und im ständigen Austausch mit ihren Kollegen sowie dem Chef stehen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil eines innovativen Arbeitsplatzes sind mobile Devices für den Datentransfer und die Kommunikation. Wie bedeutend sie in der Corona-Zeit geworden sind, zeigen die milliardenschweren Gewinne, die der amerikanische Softwarehersteller Zoom dank der Krise verzeichnete. Er hielt zur rechten Zeit die passende Lösung parat.

Darüber hinaus sollte jeder Digital Workplace über ein smartes Dokumenten-Management verfügen. Veraltete Lösungen, die mit hohem Zeitaufwand und aufwendiger IT-Struktur einhergehen, können mit den effizienten Neuerungen nicht mithalten. Mittlerweile erfolgt das Archivieren, Teilen, Bearbeiten, Suchen und Ordnen an einem einzigen Ort. Durch Nutzung von Cloud Computing ist es Mitarbeitern in allen Unternehmensabteilungen und Ländern möglich, in Echtzeit die Bearbeitung vorzunehmen und direkt zu teilen.

Wichtiger Bestandteil der digitalen Transformation: die Unternehmensprozesse

Damit die digitale Transformation gelingt, müssen gleichzeitig Prozesse auf allen Ebenen neu überdacht werden. Sie stellen den Kern eines jeden erfolgreichen Geschäftsmodells dar. Je nach Unternehmen variieren sowohl die Prozessarten als auch deren Ausführung. Für alle gilt jedoch, ohne Prozess kein Output. Dessen Effizienz hat großen Einfluss auf die Gewinnspanne eines Unternehmens. Einen hohen Stellenwert bei der Erhaltung der Konkurrenzfähigkeit nimmt Business Process Management (BPM) ein. Es hilft, Geschäftsprozesse zu automatisieren, infolge dessen wird die Effizienz gesteigert und gleichzeitig der Zeitaufwand gesenkt. Weiterhin ermöglicht BPM Unternehmern, auf individuelle Prozesse sowie deren Nutzen agil zu reagieren.

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