Das Internet der Dinge: Revolution des Alltags

CeBIT 2013: Themen und Trends

Die Wirtschaft steht an der Schwelle zur vierten industriellen Revolution, die von Experten mit dem Begriff „Industrie 4.0“ umschrieben wird. Tatsächlich wachsen reale und virtuelle Welten immer weiter zu einem „Internet der Dinge“ zusammen. Deshalb steht dieses Thema auch auf der Agenda der diesjährigen CeBIT vom 5. bis 9. März 2013 ganz oben und wird aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

So zeigt beispielsweise das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) auf der CeBIT 2013 eine ressourcenschonende Fabrik („SmartFactory“) im Miniformat, in der in vier digital vernetzten Schritten (Frässtation, Kommissionierstation, automatisierte Montage und Handarbeitsstation) ein Präzisionsprodukt gefertigt wird. Außerdem wird auf spannende Weise veranschaulicht, wie ein Einkaufswagen der Zukunft („SmartCart“) Konsumenten durch den Supermarkt führt und den Weg zu den gewünschten Produkten weist, die auf dem digitalen Einkaufszettel stehen.

Im Internet der Dinge können Objekte nicht nur mit Menschen kommunizieren, sondern auch untereinander („Machine-To-Machine-Communication“ oder kurz: M2M). Winzige Funksensoren verleihen smarten Geräten oder Waren eine eigene Identität und verbinden sie mit dem Web. Wichtige Voraussetzung für die neue Qualität der Vernetzung ist die neue, sechste Version des Internet-Protokolls (IPv6) – eine Art erweitertes Hausnummernsystem für das weltweite Datennetz. Es ermöglicht die Vergabe von 340 Sextillionen Adressen. Jedes Bakterium auf der Erde könnte eine eigene Internetidentität haben. 2020 sollen laut einer Prognose des Netzwerkspezialisten Cisco bereits mehr als 50 Milliarden Geräte über einen Webzugang verfügen.

Neue Geschäftsfelder für arrivierte Netzbetreiber und junge Unternehmer

CeBIT-Aussteller wie die Deutsche Telekom betrachten sich als Ideenschmiede für das neue Webzeitalter. Eine spezielle Community-Plattform bietet Entwicklern die Möglichkeit, mit einem vorbereiteten Software-Kit eigene Anwendungen für das Internet der Dinge zu erstellen und zu vermarkten. Auch hier wird ersichtlich, dass Informationstechnologie und Telekommunikation (ITK) immer weitere Bereiche unseres Alltags erobern – im Unternehmen ebenso wie im privaten Umfeld.

Auch bei der Neuauflage des internationalen Start-up-Wettbewerbs CODE_n13, der in diesem Jahr innovative Geschäftsmodelle zum Thema ITK & Energie in den Blickpunkt rückt, spielt das Internet der Dinge eine Rolle: Mehrere Jungunternehmen präsentieren in Halle 16 wegweisende Ideen für das vernetzte Haus und zur intelligenten Steuerung von Heizung, Licht und Haushaltsgeräten. Die von einer Fachjury ausgewählten Sieger werden im Rahmen einer Award-Show am 7. März auf der CeBIT bekanntgegeben.

Die Wirtschaft steht an der Schwelle zur vierten industriellen Revolution, die von Experten mit dem Begriff „Industrie 4.0“ umschrieben wird. Tatsächlich wachsen reale und virtuelle Welten immer weiter zu einem „Internet der Dinge“ zusammen. Deshalb steht dieses Thema auch auf der Agenda der diesjährigen CeBIT vom 5. bis 9. März 2013 ganz oben und wird aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

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Im Internet der Dinge können Objekte nicht nur mit Menschen kommunizieren, sondern auch untereinander („Machine-To-Machine-Communication“ oder kurz: M2M). Winzige Funksensoren verleihen smarten Geräten oder Waren eine eigene Identität und verbinden sie mit dem Web. Wichtige Voraussetzung für die neue Qualität der Vernetzung ist die neue, sechste Version des Internet-Protokolls (IPv6) – eine Art erweitertes Hausnummernsystem für das weltweite Datennetz. Es ermöglicht die Vergabe von 340 Sextillionen Adressen. Jedes Bakterium auf der Erde könnte eine eigene Internetidentität haben. 2020 sollen laut einer Prognose des Netzwerkspezialisten Cisco bereits mehr als 50 Milliarden Geräte über einen Webzugang verfügen.

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