Arbeitstitel: Flashmob – Ergebnis: Spektakulärer Auftakt einer Abendveranstaltung

Die Arena ist dunkel, lediglich auf einem kleinen Podest in ihrer Mitte steht in schwachem Lichtschein ein Flügel. Ein Pianist spielt scheinbar nur vor sich hin, einige schwarz gekleidete Damen sitzen um ihn herum und hören mehr oder weniger zu, spielen dabei auf dem Handy, feilen sich die Nägel und wirken abwartend, beinahe gelangweilt.

Die Gäste der Abendveranstaltung betreten die Arena und verteilen sich zunächst auf der rundum verlaufenden Galerie. Von hier aus hat man einen optimalen Blick auf die Aktionsfläche. Nachdem jeder Gast ein Getränk bekommen hat, geht es los.

Der Pianist klatscht in die Hände, die Arena erhellt sich und er ergreift das Wort. Er begrüßt das Publikum und erklärt, dass sie für gewöhnlich das Beste verpasst haben, wenn sie eine fertig ausgestattete Location betreten. Das eigentliche Event sei doch der Aufbau, die Vorbereitung, das mitreißende Ineinandergreifen vieler tatkräftiger Hände. Und da das Publikum dies auch einmal erleben solle, hätten sie damit extra gewartet.

Mit dem Titel ʻWe will rock you!ʼ startet die dynamische und minutiös einstudierte Show, deren Endergebnis nach 25 Minuten ein fix und fertiges Set-Up mit Gala-Bestuhlung für 272 Personen sein wird. 34 runde Tische werden zügig in die Arena gerollt und an den durch plötzlich erscheinende Lichtpunkte fest definierten Positionen platziert. Eine Tanzgruppe und passendes Showlicht unterstützen die rockige Atmosphäre, während auf den Tischplatten im Takt zur Musik getrommelt wird. Alle Beteiligten sind schwarz gekleidet und tragen dazu rote Handschuhe. In dem scheinbaren Durcheinander entsteht so ein einheitliches Bild für den staunenden Gast auf der Galerieebene.

Weiter geht es jetzt mit der Vervollständigung des Set-Ups. Während eine Tuchakrobatin in gedämpftem Lichtschein die Bühne im vorderen Bereich der Arena betritt und ihre Performance beginnt, werden die Tische ebenfalls mit Tüchern und Tischdecken kunstvoll durch Werfen und Aufschütteln ausgelegt.

Als nächster Akt treten Feuerkünstler auf, die zwischen den Tischen unterschiedlichste Kunststücke und Figuren rund um das Element Feuer präsentieren. Währenddessen verteilen die rot behandschuhten Helfer große neunflammige Kerzenleuchter auf den Tischen. Mithilfe nur einer Lunte je Tisch werden zeitgleich alle 306 Kerzen entzündet. Die passende Musik und Lichtfärbung, die den Saal kurz erstrahlen lässt, wird dieses stimmungsvolle Highlight der Show noch unterstrichen.

Nun wird es geradezu mystisch, ein 80-köpfiger Chor baut sich in der Arena auf und singt aus Verdis ʻNabuccoʼ, während alle beteiligten Helfer zwei lange Menschenketten bilden und auf diese Weise in gerade einmal fünf Minuten die gesamte Arena mit insgesamt 272 Stühlen bestücken. Alle Tische, Stühle, Tischtücher und Kerzenleuchter sind platziert, nun geht es an die Gedecke. Zu diesem Zweck hat sich ct+c mit Unterstützung von Markus Vogelei Event Design etwas besonders Kreatives einfallen lassen: Die Dinnerbox!

Eine kleine schwarze Kiste, die alle notwendigen Elemente wie Teller, Besteck, Menükarte, Servietten und sogar mehrere Gläser enthält und die durch einfaches Entfalten all dies an den dafür vorgesehenen Platz bringt. Während eine Akrobatin auf der Bühne und weitere Artisten im Saal Hula-Hoop- und Jonglagenummern liefern, verteilt das Cateringpersonal die Dinnerboxen auf den Tischen. In weniger als 7 Minuten ist somit alles fertig gedeckt.

Nach getaner Arbeit versammeln sich alle 140 beteiligten Akteure in der Mitte der Arena, um jubelnd ihr Werk zu feiern. Dabei fliegen 280 rote Handschuhe in die Luft und es wird zum live gesungenen Queen-Klassiker ʻRadio Gagaʼ getanzt und geklatscht.

Abschließend lädt der Pianist die Gäste von der Empore ein, ihre Plätze in der Arena einzunehmen. Nun kann der reguläre Ablauf des Ehrungsabends beginnen.

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