Facebook – die Geschichte des größten Social-Networks

Mark Zuckerberg – die Anfänge des Erfolgsnetzwerks

Vor knapp 20 Jahren erstellte der Harvard-Student Mark Zuckerberg ein Netzwerk mit dem Namen „TheFacebook“ für Studierende. Die Plattform ermöglichte Studierenden, ein Profil über sich zu erstellen und mit anderen Studierenden in Kontakt zu treten. Der 19-jährige Zuckerberg studierte zum damaligen Zeitpunkt Informatik und Psychologie an der University of Harvard. Bereits nach wenigen Wochen hatten sich schon mehr als 100.000 Studierende auf der neuen Plattform angemeldet. Gemeinsam mit Eduardo Saverin, Dustin Moskovitz und Chris Hughes gründete der Harvard-Student 2004 Facebook.inc mit dem Motto: „Facebook – Eine offene und vernetzte Welt“. Im gleichen Jahr stieg auch Sean Parker, ein Mitgründer von Napster als Berater ein. Man entschied sich das „the“ zu streichen – sodass die Plattform klarer erscheint.

Schnelle Erfolge und Expansion

Zunächst gab es weder eine Pinnwand noch die Möglichkeit, Inhalte mit Freunden zu teilen. Doch bereits am Tag der offiziellen Gründung meldeten sich schon 600 User auf der Plattform an. Ende 2005 zählte Facebook bereits sechs Millionen Mitglieder. Das Social-Network bot Studierenden eine ideale Möglichkeit zum Knüpfen von Kontakten mit Mitstudierenden. Es folgte die Ausdehnung auf andere Elite-Unis und später auf sämtliche Unis und Schulen in den USA und Kanada.

Nutzerfreundlichkeit und Offenheit

Ab 2006 konnten nicht mehr nur Schüler und Studierende, sondern alle Personen ab 13 Jahren das soziale Netzwerk nutzen. Im darauffolgenden Jahr erhielt Facebook Kaufanfragen von Internet-Riesen Yahoo und Google, Zuckerberg lehnte jedoch ab. Lediglich der Softwarekonzern Microsoft erwarb einen kleinen Anteil. 2008 expandierte das US-amerikanische Unternehmen nach Europa und Deutschland. Um das Netzwerk für die User dauerhaft attraktiv zu halten, konnten schon bald Drittanbieter eigene Programme veröffentlichen. Games, wie Farmville waren somit überhaupt möglich – das Simulationsspiel zählte zu den beliebtesten Anwendungen mit 35 Millionen Nutzern im Jahr 2009. In diesem Jahr wurde außerdem eine der populärsten Funktionen auf Facebook eingeführt – Der Like-Button.

Popularität und Attraktivität für Unternehmen nimmt zu

Im Jahr 2010 konnte Facebook bereits 500 Millionen Nutzer verbuchen, zwei Jahre später verdoppelte sich die Zahl erneut. Im gleichen Jahr kommt auch ein Film, der von Mark Zuckerbergs Leben und der Entstehungsgeschichte von Facebook handelt, in die Kinos. Seit 2011 sind auch Skype-Gespräche über die Social-Media-Plattform möglich. Im folgenden Jahr kaufte der Konzern Instagram, worauf hin das Netzwerk einen regelrechten Boom als Werbeplattform erlebte. Große Unternehmen haben heute in der Regel alle eine Unternehmensseite auf Facebook und meist zusätzlich auf Instagram. Zudem ging das Social-Media-Netzwerk 2012 an die Börse und kaufte zwei Jahre später den beliebten Messenger-Dienst WhatsApp.

Nützliche Funktionen zur Vernetzung

Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Unternehmen beständig weiter. Facebook stellt seinen Nutzer zahlreiche Funktionen für eine bestmögliche Vernetzung und Unterhaltung zur Verfügung. Man ermöglichte sowohl offene und geschlossene Facebookgruppen als auch einen Messenger-Dienst zum direkten Austausch mit anderen Mitgliedern. Erweitert wurde zudem um die Story-Funktion, Newsfeed, das Verkaufsportal und den Veranstaltungskalender. Außerdem stellt das Unternehmen zahlreiche Spiele zur Verfügung.

Kritik und Wandlung zu Meta

Kritik erhielt die Plattform wegen des Datenschutzes und der Verwertung von Nutzerdaten, daher veränderte das Unternehmen die Struktur. Die Nutzer können im Bereich „Privatsphäre“ nun persönliche Einstellungen festlegen und entscheiden, wer welche ihrer Inhalte sehen darf. 2021 wurde aus Facebook Meta. Die Dachgesellschaft inkludiert neben Facebook obendrein die beiden Instant-Messaging-Apps WhatsApp und Messenger, sowie Instagram und Meta Quest und Horizont Worlds.

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