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Wir sind das Original

Portrait

Kontinuierlich hat sich die Deutsche Messe AG von einer reinen Plattformmesse zu einer internationalen Industriemesse entwickelt, und daran haben in den vergangenen 62 Jahren vor allem die rund 850 Mitarbeiter weltweit – etwa 740 am Hauptstandort Hannover – einen großen Anteil.

Mit viel Know-how, Erfahrung und einem Stück Mut sind in den letzten Dekaden neue Wege beschritten worden, und so ist die Deutsche Messe AG nicht nur in Deutschland zu einem Begriff für die Ausrichtung von Messen geworden, auch im Ausland ist sie aktiv und organisiert unter anderem Messen in China, Australien, Indien, Dubai oder Russland.

Förderung der globalen Ausrichtung

„Durch Kooperationen mit Messeveranstaltern und Messeplätzen werden wir unsere Internationalisierung weiter ausbauen. Die Deutsche Messe AG wird als Marke stärker auf dem internationalen Markt agieren und Themen werden in andere Länder transferiert“, sagt der Leiter der Abteilung Kommunikation, Hartwig von Saß.

„Ein wichtiger Fokus für den Messeort Hannover wird zukünftig sein, diesen Standort noch stärker zu etablieren und gleichzeitig die globale Ausrichtung zu fördern.“ “Schwerpunkt unserer Messetätigkeiten sind die Investitions-Gütermessen, die international eine Spitzenstellung einnehmen“, unterstreicht Hartwig von Saß.

„Wir präsentieren damit aktuelle Märkte und ihre Entwicklungen und sind ein Spiegel für neue Trends am Markt.“ Zudem sollen aber auch zukünftige Entwicklungen aufgenommen und Forschungsergebnisse demonstriert werden.

Forcierung des Wissensaustausches

Die Deutsche Messe AG richtet sich vorrangig an den B2B-Markt. Neben der klassischen Messe, die Orientierung und Impulse aussendet, sind in den vergangenen Jahren auch begleitende Angebote zu Messen zu finden wie etwa Kongresse, auf denen das Who’s Who der Industrie vertreten ist.

„Wir wollen Maßstab sein für erfolgreiche Messen und gleichzeitig auch den Wissensaustausch forcieren, wie etwa durch Begleitprogramme“, so Hartwig von Saß. „Das wird zunehmend zu einem wichtigen Faktor bei der Ausrichtung einer Veranstaltung.“ Die Deutsche Messe AG hat im vergangenen Jahr 110 Messen im In- und Ausland organisiert und durchgeführt, dabei waren rund 50 Prozent ausländische Aussteller.

Von der Öffentlichkeit wird die Deutsche Messe AG oftmals als Synonym für die Hannover Messe gesehen. Doch angefangen hat alles schon früher. 1947 erfolgte auf Initiative der britischen Besatzungsmacht die Gründung der Deutschen Messe- und Ausstellungs-AG. „Damals wollten die Alliierten Deutschland wirtschaftlich wieder auf eigene Füße stellen. Das sollte auch durch die zunehmende Zahl von Exporten erreicht werden.

Dabei war die Messe eine ausgezeichnete Plattform“, erklärt Hartwig von Saß. „Und wirklich, es wurde eine hohe Zahl von Exportverträgen geschrieben und die erste Export-Messe Hannover war ein großer Erfolg für alle Beteiligten.“

„Wir haben die weltweit
stärksten Messemarken
in unserem Portfolio.“ Hartwig von Saß Leiter der Abteilung Kommunikation

Die Treue der Aussteller

In den kommenden Jahren entwickelte sich Hannover zum ersten Messestandort in Deutschland und lief anderen renommierten Standorten den Rang ab. „Die Hannover Messe, die dann ab 1961 auch offiziell unter dem Namen firmierte, wurde zu einem Kommunikationsereignis, das weltweit Bedeutung erlangte“, betont Hartwig von Saß.

„Selbst nach so vielen Jahren sind viele Aussteller aus den Anfangsjahren heute noch mit dabei. Das ist ein Teil des gelebten Erfolges der Hannover Messe.“

1985 wurde eine internationale Tochtergesellschaft gegründet, die sich in erster Linie auf den Bereich Messen und Ausstellungen im Ausland konzentriert. Mittlerweile gibt es neben der Hannover Messe viele andere bekannte Messen, die selbst zum Markennamen geworden sind, man denke nur an die CeBIT, die BIOTECHNICA oder die DOMOTEX. Sie alle werden von der Deutschen Messe AG geplant und durchgeführt.

Jede Messe ist wichtig

Doch nicht nur Messen bringen heute Besucher auf das mit 1.000.000 m² größte Messegelände der Welt. Die Hallen werden auch an Firmen oder Gastveranstalter vermietet, wobei der Fokus auch hier meist auf dem B2B-Bereich liegt. „Wir werden uns auch weiterhin auf das B2B-Geschäft konzentrieren“, bekräftigt Hartwig von Saß.

Doch von Gastveranstaltern oder von der hundertprozentigen Deutsche-Messe-Tochter Fachausstellungen Heckmann GmbH werden zudem auch Publikumsmessen und -veranstaltungen durchgeführt, wie etwa die German Classics oder die Verbrauchermesse infa. Aufgrund des großflächigen Geländes ist es auch möglich, dass B2C-Veranstaltungen gleichzeitig mit großen Fachmessen stattfinden können.

„Gleichzeitig können wir andere Veranstaltungen ausrichten, mit mehreren 100.000 Besuchern, ohne dass sich die Veranstaltungen gegenseitig behindern“, ergänzt Hartwig von Saß.

Verkäufer von Kommunikation

Nach wie vor ist Hannover ein wichtiger Standort für Aussteller aus dem In- und Ausland. Dazu trägt sicherlich die geografische Lage der Stadt und des Messegeländes im Besonderen bei. Die gute logistische Anbindung durch Straße und Schiene ist unvergleichlich. Der eigene Messebahnhof und eine moderne Einlasstechnik ermöglichen den Besuchern einen reibungslosen Start in den Messetrubel.

„Gerade bei Großveranstaltungen oder bei mehreren Terminen gleichzeitig auf unterschiedlichen Teilbereichen des Geländes ist es ein unbestrittener Vorteil, wenn alles reibungslos läuft und die Besucher nicht im Stau stecken bleiben“, sagt Hartwig von Saß. Die Deutsche Messe AG sieht sich vorrangig als Verkäufer von Kommunikation und als Geschäftsanbahner für den Kunden auf internationalem Niveau.

„Wir kennen die Themen der Branche. Schließlich verfügen wir über viele Jahre Erfahrung, das hilft bei der Organisation“, meint Hartwig von Saß. Die Wandlung von der Plattformmesse der früheren Jahre hin zum Branchentreffpunkt und Thementreiber hat der Deutschen Messe AG auch neuen Auftrieb gegeben. Sie ist im internationalen Vergleich zu einer der stärksten Messemarken überhaupt geworden, die zunehmend international Zeichen setzt. Davon zeugen die vielen internationalen Messeorte.

„Auch international
setzen wir Maßstäbe.“ Hartwig von Saß Leiter der Abteilung Kommunikation

Kontakte, die sich auszahlen

Die Deutsche Messe AG hat hart an der Internationalisierung und Etablierung ihrer Marke gearbeitet und vor allem am Standort Hannover viel investiert.

So war etwa die EXPO 2000 sicherlich ein Meilenstein in der Firmengeschichte. Nicht nur als hervorragendes Ausstellungsgelände ist das Messegelände im internationalen Gedächtnis geblieben. Geblieben ist eine Messearchitektur, die wegweisend für Messen in aller Welt ist. Aussteller und Besucher können auf den renommierten Messen weltweit hochgradige Kontakte generieren, die sich auszahlen.

„Wir bemühen uns bei jeder Messe, den Ausstellern noch kurzfristig eine Teilnahme zu ermöglichen“, erklärt Hartwig von Saß. Die Deutsche Messe möchte sich vor allem als internationale Leitmesse darstellen. „Wir wollen weltweit Maßstäbe für Messen und Geschäftsanbahnungen setzen. Dabei reflektieren wir das Konsumverhalten, das sich dann auf den B2BMessen spiegelt“, meint Hartwig von Saß.

„Ein gutes B2C-Geschäft forciert gleichzeitig den B2BBereich. Wir sind gewiss ein Spiegel der Branche.“

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