Tipps zur Kostenreduktion in Industriebetrieben

Prozesse bestmöglich optimieren

In jedem Unternehmen gibt es zahlreiche Prozesse. Es kann also ein umfangreiches Unterfangen sein, diese zu optimieren. Gescheut werden sollte sich vor dieser Optimierung aber trotzdem nicht. Denn schlanke, neu gestaltete Prozesse können zu einem höheren Maß an Effizienz führen. Dies spart wiederum Zeit, Ressourcen und letzten Endes auch Geld. Durch einfache und klare Prozesse können Industrieunternehmen schneller auf die Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen und auf Veränderungen in der Branche flexibel reagieren. Dabei sollten Sie für die jeweiligen Bereiche auch echte Experten zurate ziehen. ECOTECH unterstützt in der Verbindungstechnik, ein Lean-Manager im Büro. Lohnenswert ist vor der Umsetzung stets ein Blick auf den potenziellen Outcome. Kleine Prozesse lassen sich zudem nebenbei umsetzen und erfordern kein eigenes Projekt. Umfassende Prozesse hingegen müssen vorbereitet und oft auch budgetiert werden.

Auf Industrie 4.0 umrüsten

Die maximale Digitalisierung und Vernetzung in der Produktion eines Industriebetriebs kostet in erster Linie einmal Geld. Vor allem KMUs scheuen daher vor der Weiterentwicklung aktueller Maschinen und Anlagen. Durch die Automatisierung und die Integration von intelligenten Systemen in die Produktion können die Prozesse aber wesentlich effizienter gestaltet werden. So lässt sich beispielsweise anhand von Sensoren voraussagen, wann ein Verschleißteil kaputtgehen wird. Dann kann die Anlage geplant gewartet werden, bevor es zu einem ungeplanten Stillstand kommt. Auch Durchflussmengen und Co. lassen sich möglichst effizient berechnen, was letztlich natürlich den Absatz fördern kann. Letzten Endes kann zudem auch die Personalstruktur umgeschichtet werden. Eine automatisierte Produktion braucht beispielsweise nicht unbedingt mehr einen Bediener der Anlage, sondern vielmehr einen Big-Data-Analysten. Dieser kann wiederum aus dem Home Office arbeiten und benötigt keinen eigenen Platz in einem Büro.

Kundenstruktur und Kundenwerte überprüfen

Nicht jeder Kunde muss am Ende des Tages auch ein profitabler Kunde sein. Einige Unternehmen machen den Fehler, auch bei einem negativen Deckungsbeitrag langfristig an der weiteren Geschäftsbeziehung festzuhalten. Um solche „schwarzen Schafe“ unter den Kunden aussortieren zu können, lohnt sich ein Blick auf die Kundenstruktur und deren Wert für den Unternehmenserfolg. Dabei wird es einige besonders profitable Kunden geben. Diese sollten in Zukunft noch besser betreut werden, um das Geschäft gegebenenfalls ausbauen zu können. Die meisten Kunden werden zwischen 5 und 15 % des Deckungsbeitrags am Gesamtumsatz bringen. Diese Geschäfte gilt es bestmöglich zu optimieren, um höhere Prozentsätze generieren zu können. Im Grunde werden durch eine Analyse der Kundenstruktur und Kundenwerte also nicht die Kosten verringert, sondern die Umsätze erhöht.

Prozesse outsourcen

Das Outsourcing kann in nahezu allen Unternehmensbereichen erfolgen. Denn von der Gebäudereinigung bis hin zur Produktion lassen sich zumindest Teilbereiche kosteneffizient auf Fremdfirmen auslagern. Viele Unternehmen neigen vor allem dazu, Prozesse wie die Buchhaltung und den IT-Support outzusourcen. So ist es möglich, dass der Industriebetrieb sich auf seine Kernkompetenzen fokussiert. Um das tatsächliche Sparpotenzial zu ermitteln, sollten Unternehmen eine Kostenvergleichsrechnung anstellen. Denn natürlich ist auch das Know-how der Fremdfirmen nicht gerade günstig. In vielen Fällen zeigt sich aufgrund der Personalersparnis aber trotzdem eine Kostenreduktion.

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