Steuler investiert – und spart damit gleich dreifach

Steuler investiert – und spart damit gleich dreifach

Bei der Produktion von Fliesen geht es heiß her. Sehr heiß sogar. Während des Brennprozesses bedarf es hoher Temperaturen von bis zu 1150 Grad Celsius.

Wo so eingeheizt wird, entsteht natürlich auch jede Menge Abwärme. Und die muss nicht einfach so in die Umwelt abgelassen werden – man kann sie wieder nutzbar machen. Und zwar mithilfe einer Wärmerückgewinnungs-Anlage.

Wärmerückgewinnung ist ein Verfahren, mit dem Energie wieder nutzbar gemacht werden kann. Die Ziele sind: Einsparen von Primärenergie, Einsparen von Kohlenstoffdioxid-Emissionen sowie Steigerung der Energieeffizienz.

Das sind auch die Gründe, aus denen sich Steuler-Fliesen dafür entschieden hat, auf Wärmerückgewinnung zu setzen. Am 1. November 2011 ist die erste Steuler-Wärmerückgewinnungs-Anlage in Betrieb genommen worden.

Für den Ablauf in der Fliesen-Produktion ist die Wärmerückgewinnung nicht erforderlich, aber zur Einsparung von Energie eben äußerst sinnvoll. Denn die Abwärme der Öfen wird bewahrt und erneuert - statt sinnlos in die Umwelt entlassen. Steuler-Fliesen verwendet die Abwärme für den Trocknungsprozess sowie zum Vorheizen des Sprühturms.

Im Moment sind zwei Varianten der Wärmerückgewinnung im Einsatz – mit interessantem Ergebnis:

- Die Abwärme von Rollenofen 01 wird zum Trockner geleitet.

- Das bringt eine Ersparnis von 280.000 Kilowatt Erdgas pro Monat.

- Die Abwärme von Rollenofen 02 wird im Sprühturm zum Vorheizen weiterverwendet.

- Bei einer Gesamtinvestition von 348.000 Euro für die Anlagen wird sich die Investition innerhalb von ein bis zwei Jahren rentieren.

Und damit nicht genug. Steuler-Fliesen setzt noch einen drauf: Eine dritte Variante der Wärmerückgewinnung ist bereits in Planung. Die Abwärme des Rollenofens 03 soll zum Trockner umgeleitet werden. Damit wird Steuler weiter sparen – Kohlenstoffdioxid-Emissionen, Energie und damit natürlich auch Geld.

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