Natürlich abgeschirmt – diese Hecken sind Dauerbrenner im Garten

Die Eibe als winterfeste und pflegeleichte Lösung

Wenn Sie nach einer besonders langlebigen und robusten Heckenpflanze suchen, können Sie für Ihren Garten Eiben kaufen. Dieses heimische Nadelgehölz zeichnet sich durch ein dichtes, dunkelgrünes Nadelkleid aus, das selbst im tiefsten Winter seine Farbe behält.

Die Pflanze wächst eher langsam, was Ihnen den Pflegeaufwand im Jahr spürbar erleichtert, da meist ein einziger Formschnitt im Spätsommer ausreicht.

Ein großer Vorteil der Eibe ist ihre außergewöhnliche Schnittverträglichkeit, denn sie treibt selbst nach einem radikalen Rückschnitt bis ins alte Holz problemlos wieder aus. Sie verträgt schattige Plätze unter großen Bäumen ebenso gut wie direkte Sonne und stellt kaum Ansprüche an den Boden. Bedenken Sie bei der Planung jedoch, dass fast alle Pflanzenteile für Menschen und Haustiere giftig sind.

Kirschlorbeer versperrt die Sicht

Der Kirschlorbeer hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der beliebtesten Sträucher für dichte Grundstücksgrenzen entwickelt. Seine großen, glänzenden Blätter spiegeln das Sonnenlicht und verleihen Ihrem Garten ein mediterranes Flair.

Da die Pflanze sehr schnell in die Höhe und Breite wächst, erhalten Sie innerhalb kurzer Zeit einen verlässlichen Schutz vor unerwünschten Blicken.

Die dichte Struktur hält zudem Wind und Straßenlärm effektiv von Ihrem Sitzplatz fern. Damit der Kirschlorbeer nicht verkahlt oder den Nachbargarten überwuchert, sollten Sie ihn regelmäßig stutzen.

Nutzen Sie hierfür am besten eine Hand-Heckenschere, um die großen Blätter nicht zu zerschneiden, da braune Schnittränder die Optik der Hecke beeinträchtigen können.

Thuja ist ein Geheimtipp unter Gärtnern

Die Thuja, auch als Lebensbaum bekannt, gilt unter Gartenfreunden als der absolute Klassiker für geometrisch exakte Heckenformen. Sie wächst schnurgerade nach oben und bildet eine geschlossene, grüne Wand, die optisch an einen natürlichen Zaun erinnert.

Die weichen Schuppenblätter verströmen bei Berührung einen charakteristischen, angenehm würzigen Duft.

Lebensbäume sind im Einkauf recht günstig, weshalb sie sich hervorragend für die Erstbepflanzung langer Grundstücksgrenzen eignen.

Sie benötigen jedoch einen gleichmäßig feuchten Boden und reagieren empfindlich auf Streusalz oder anhaltende Trockenheit. Ein regelmäßiger Schnitt im Frühjahr hält die Thuja in Form und verhindert, dass das Innere der Hecke vergreist.

Zypressen dienen primär der Zier

Scheinzypressen ähneln dem Lebensbaum auf den ersten Blick, zeichnen sich aber durch eine feinere Struktur und eine Vielfalt an Farbnuancen aus. Von tiefem Dunkelgrün über edles Blaustahl bis hin zu leuchtendem Gelb bietet diese Pflanzenfamilie wunderbare Gestaltungsmöglichkeiten für Ihren Garten.

Sie werden aufgrund ihres eleganten, oft säulenartigen Wuchses gern als gestalterisches Element eingesetzt.

Als reiner Sichtschutz verlangen Zypressen etwas mehr Aufmerksamkeit als Eiben, da sie Pflegefehler beim Schnitt verzeihen. Schneiden Sie niemals bis in die braunen, nadellosen Bereiche zurück, da die Pflanze dort nicht mehr neu austreibt.

An einem sonnigen bis halbschattigen Standort mit durchlässiger Erde entwickeln sich die Ziergewächse zu einer prachtvollen Augenweide.

Glanzmispel mit wenig Blickdichte und schönem Ambiente

Suchen Sie keinen komplett blickdichten Wall, sondern möchten farbliche Akzente setzen, ist die Glanzmispel eine exquisite Wahl. Sie fasziniert durch ihren leuchtend roten Austrieb im Frühjahr, der im Laufe des Sommers in ein tiefes Grün übergeht. Die Hecke wirkt durch ihren lockeren Wuchs leicht und verspielt.

Im Winter verliert die Glanzmispel in rauen Lagen einen Teil ihres Laubs, bietet also keinen ganzjährigen, vollständigen Sichtschutz.

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