Die unterschätzte Gefahr: Warum die regelmäßige Prüfung von Arbeitsmitteln Pflicht ist

Schutz der Beschäftigten als entscheidender Grund für vorgeschriebene Arbeitsmittel-Prüfung

Mit der Pflicht zur regelmäßigen Prüfung von Arbeitsmitteln wird in erster Linie das Ziel verfolgt, Unfälle in Betrieben zu vermeiden und damit Beschäftigte gegen die entsprechenden Gefahren zu schützen. Deshalb erlassen in Deutschland die Berufsgenossenschaften die sogenannten Unfallverhütungsvorschriften. Mit diesen Vorschriften wurden verbindliche Sicherheitsstandards eingeführt.

Durch die vorgeschriebenen Prüfungen sollen potenzielle Gefahren frühzeitig erkannt werden. Außerdem ist bei der Kontrolle der Arbeitsmittel die Identifikation von technischen Mängeln eine wichtige Aufgabe. Darüber hinaus müssen Unternehmen dauerhaft sicherstellen, dass sich Geräte, Maschinen sowie betriebliche Einrichtungen uneingeschränkt sicher betreiben lassen.

Hohe Anforderungen an Schulungen zum UVV-Prüfer

Weil die Prüfung der Arbeitsmittel für die Sicherheit der Mitarbeiter mit einer hohen Sorgfalt erfolgen muss, sind Schulungen zum UVV-Prüfer bei Anbietern wie beispielsweise der LTS-Akademie mit hohen Anforderungen verbunden. Die entsprechende Weiterbildung ist nur für ausgebildete Experten möglich. Eine entscheidende Voraussetzung besteht darin, dass Teilnehmer der Schulungen eine entsprechende technische Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen haben und mit den jeweiligen Arbeitsmitteln umfangreiche Erfahrungen sammeln durften. Durch vorhandenes Fachwissen der Prüfer im jeweiligen Berufsumfeld lassen sich Lücken bei der Prävention verhindern.

Zahlreiche Prüfungen für die Vermeidung von Stürzen am Arbeitsplatz

In zahlreichen Fällen ist eine Arbeitsmittel-Prüfung vorgeschrieben, damit es zu keinen Stürzen und ähnlichen häufigen Arbeitsunfällen kommt. Das betrifft unter anderem Hubarbeitsbühnen sowie Leitern und Tritte. Aber auch Krane muss ein Unternehmen äußerst sorgfältig überprüfen, damit sich Unfallrisiken minimieren lassen. Für die Kontrolle von Säulen-, Brücken- oder Portalkranen müssen Experten zum Beispiel jeweils spezifisches Fachwissen mitbringen. Im Baugewerbe spielt auch die Überprüfung von Gerüsten eine bedeutende Rolle.

Live-Termine bei Lehrgängen für besonders gefährliche Arbeitsmittel

Während sich manche Schulungen für UVV-Prüfer problemlos online absolvieren lassen, ist in besonders gefährlichen Branchen oft ein Lehrgang mit Vor-Ort-Schulungen ratsam. Denn bei vielen Arbeitsmitteln bleibt für die Überprüfung ein außergewöhnlich detailliertes Fachwissen notwendig. Beispiele hierfür sind Betonpumpen, Absauganlagen oder Auffangwannen für Gefahrstoffe. Ähnliches gilt bei einem Gefahrstoffschrank sowie Sieb- und Brechanlagen. Bei Kompressoren und Hydraulikschläuchen sind Überprüfungen ebenfalls ziemlich anspruchsvoll. Gewerbliche Pressen und Ladebordwände sollten genauso mit einer enormen Sorgfalt kontrolliert werden.

Zugleich gelten bei der Kontrolle von elektrischen Betriebsmitteln sehr hohe Anforderungen. Prüfer müssen dabei auch über eine elektrotechnische Ausbildung verfügen. Für Fahrzeuge wird wiederum fahrzeugtechnisches Wissen vorausgesetzt. Manchmal erfordert zudem eine bestimmte Ausrüstung von Lkws spezifische Expertise. Ein typisches Beispiel hierzu ist ein Lkw-Kran.

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