Die Kunst, Fachkräfte anzuziehen: Wie Fachkräftegewinnung und -bindung Hand in Hand gehen

Ein neues Zeitalter der Arbeitgebermarke

Im Zentrum der Fachkräftegewinnung steht heute mehr als nur das Angebot einer attraktiven Position. “Arbeitgeber müssen sich förmlich bei den Arbeitnehmern bewerben, aber viele nutzen in keinster Weise ihr Potenzial und treten auch mal nach außen attraktiv auf.”, berichtet Marvin Namyslo von FIBI Consulting. Es geht um die Schaffung und Kommunikation einer starken Arbeitgebermarke, die die Werte und Kultur des Unternehmens widerspiegelt. Eine Marke, die authentisch, ansprechend und vor allem sichtbar ist.

In der digitalisierten Zeit wird hier die Nutzung von Social Media immer tragender. Denn Plattformen wie Facebook, LinkedIn, Instagram und sogar TikTok bieten unzählige Möglichkeiten, um mit jungen Talenten und erfahrenen Fachkräften in Kontakt zu treten, Einblicke in den Arbeitsalltag zu geben und die Unternehmenskultur lebendig zu präsentieren.

Doch besonders Unternehmen, die diese Tatsache ignorieren oder die Angst vor der Herausforderung der Online-Präsenz haben, geraten dabei ins Hintertreffen. “Sie sind einfach für potenzielle neue Mitarbeiter nicht sichtbar. Und wer sich nicht zeigt oder mit seinen Referenzen nach draußen geht, der wird weiterhin viel Geld im Recruiting verbrennen, ohne entsprechende Erfolge damit zu verzeichnen.”, weiß Luca Wurmstich.

Dabei können gezielte Kampagnen und eine aktive Online-Präsenz der Unternehmen frühzeitig eine emotionale Verbindung zu den potenziellen Mitarbeitern aufbauen und eine Positionierung als Arbeitgeber am Markt erzielen.

Mehr als nur ein Job: Die Evolution der Mitarbeiterbindung

Sobald die Talente an Bord sind, beginnt die Kunst der Mitarbeiterbindung. Unternehmen sollten hier ein Umfeld schaffen, in dem Mitarbeiter sich wertgeschätzt fühlen, wachsen können und eine tiefe Verbundenheit entwickeln. Neben klassischen Benefits und Weiterentwicklungsmöglichkeiten rückt die Gesundheitsversorgung dabei immer stärker in den Fokus.

Eine umfassende Gesundheitsversorgung ist mehr als nur ein "Nice-to-have". Sie wird heute für viele Arbeitnehmer das entscheidende Kriterium bei der Wahl oder dem Wechsel des Arbeitgebers.

Eine gute Gesundheitsversorgung umfasst dabei nicht nur die klassische medizinische Betreuung, sondern auch präventive Maßnahmen, psychologische Unterstützung und flexible Arbeitsmodelle, die eine ausgewogene Work-Life-Balance fördern. “Und genau darin liegt der Knackpunkt.” berichtet Patrik Becker, “Die Gesundheit der Mitarbeiter kann schon mit wenigen Handlungen unterstützt werden. Allein Bezug auf zusätzliche Untersuchungen, medizinische Hilfsmittel oder dem Zugang zu zeitnahen Facharztterminen können Unternehmen einen hohen Mehrwert schaffen.”

Dabei liegen die Vorteile nicht nur auf Arbeitnehmer-Seite. Denn neben der neuen Brille oder einer zusätzlichen Massage im Jahr profitieren Betriebe von geringeren Ausfallzeiten im Krankheitsfall. Vollkommen selbsterklärend, wenn eine aufkommende Erkrankung direkt von einem Facharzt begutachtet werden kann und keine monatelange Wartezeit erforderlich macht.

“Das ist das Problem in den meisten Unternehmen. Die Arbeitnehmer können so nicht arbeiten, müssen aber monatelang auf einen notwendigen Arzttermin warten. Logisch, dass hier die Krankschreibung folgt und bis mindestens nach der Behandlung anhält.”

Fehlende Gesundheitsversorgung kostet bares Geld

Vielen Unternehmern ist in solchen Fällen gar nicht bewusst, was eine solche Situation für sie bedeuten kann. “Mitarbeiter, die ausfallen, müssen von ihren Kollegen ersetzt werden. Das geht aber nur bis zur Grenze des Menschlichen. Wenn alle Fachkräfte in einem Unternehmen schon an der Leistungsgrenze sind, dann bedeutet jeder Ausfall eine drohende Überlastung des Teams und oder Umsatzverluste. Denn sinkt die Produktion durch Ausfälle, bedeutet das für alle Kunden längere Wartezeiten, vielleicht aufkommende Fehler innerhalb der Produktion und damit einhergehend Kundenunzufriedenheit. “Neben dem Imageschaden können vor allem die finanziellen Schäden ungeahnte Ausmaße annehmen.”, so Patrik Becker.

Zukunftsorientiert denken

Allerdings sehen das die Experten nur als Spitze des Eisberges. Viel mehr muss das Bewusstsein im Kopf der Unternehmer wachsen, dass sie für das Wohlbefinden, die Zukunft und die Gesundheit ihrer Mitarbeiter gleichermaßen mit allen verfügbaren Möglichkeiten sorgen.

“Mitarbeiterbindung konzentriert sich nicht nur auf die Gesundheit, sondern findet auch einen Fokus in der Zukunft. Arbeitgeber, die mit Beginn der Anstellung bereits in eine betriebliche Altersvorsorge für den Mitarbeiter investieren, signalisieren ganz klar, dass es ihnen am Herzen liegt, dass Unternehmenstreue auch nach vielen Jahren Früchte tragen soll.”

FIBI Consulting sieht die Sache noch etwas kritischer: “Der Arbeitsmarkt hat sich verändert, aber auch unser Altwerden. Wer heute noch 30 Jahre Berufsleben vor sich hat, weiß, dass er von der gesetzlichen Rente wahrscheinlich nicht ohne weitere Unterstützung leben kann. Folglich muss ich mir als Arbeitnehmer ständig Gedanken darum machen, wie ich privat vorsorgen kann. Unter dem Strich macht einem das Alter so nur Angst. Anstatt dem verdienten Austritt aus dem Arbeitsleben warten andauernde Existenzsorgen.

Wer aber bei seinem Arbeitgeber von Anfang an die Unterstützung erhält, um auch im Alter abgesichert zu sein, ist im Wesentlichen engagierter und motivierter, da ihn die Zukunftsängste nicht einschränken.”

FIBI Consulting: Aufwand, der sich lohnt

Auf den ersten Blick sind es viele Herausforderungen, die ein Unternehmen in Angriff nehmen muss. Aber wer einmal den Schritt geht und sich neuen Möglichkeiten zur Mitarbeitergewinnung- und bindung öffnet, der wird die Erfolge schnell wahrnehmen können.

Denn dankbare Mitarbeiter tragen ihre Erfahrungen nach außen, sind bereit sich mit dem Unternehmen zu zeigen und hinterlassen stets einen guten Tenor, was der Arbeitgebermarke zuträglich ist.

FIBI Consulting hilft in diesem Zusammenhang Unternehmen weiter, die ihre Arbeitgebermarke stärken und ihre internen Strukturen zu einer besseren Fachkräftegewinnung und -bindung aufbauen möchten.

Denn das Vertrauen der Mitarbeiter ist keine Selbstverständlichkeit. Es entsteht, wie in einer guten Beziehung, aus viel Einsatz, Zuwendung und vor allem aufrichtiger, ehrlicher, transparenter Kommunikation auf allen Ebenen.

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