„Wir bieten unseren Kunden erlebbaren Mehrwert!“

Interview mit Dirk Breitkreuz, Vorstand der Virtimo AG

„Verbindlichkeit, Vertrauen und Innovationsfähigkeit gehören ebenso zu uns wie menschliches Miteinander, ein hoher Eigenanspruch sowie Sicherheit“, sagt Dirk Breitkreuz, Vorstand der Virtimo AG. „Wir bieten unseren Kunden einen erlebbaren Mehrwert.“

Dieser Mehrwert für den Kunden basiert auf zwei Hauptsäulen: zum einen der beim Kunden vor Ort implementierten Digitalization Suite zur Umsetzung digitaler Lösungen. Die zweite Säule bildet die Digitalization Cloud, bei der Virtimo die komplette Softwareplattform in der Cloud bereitstellt und betreibt. Darauf aufbauend gibt es individuelle digitale Lösungen für einzelne Unternehmen wie etwa eine Energiesicherheitsplattform oder auch Portale für große deutsche Handelsunternehmen. Hier kombiniert Virtimo als Manufaktur gewissermaßen eigene, vorgefertigte Produkte mit individuellen Entwicklungen gemäß den speziellen Kundenbedürfnissen.

Einen anderen Ansatz verfolgt der Virtimo Communication Service [VICOS]. Als skalierbarer Shared Service zur kompletten Abbildung der Marktkommunikation für die Energiewirtschaft konzipiert, wird dieser mittlerweile von einer zweistelligen Anzahl von Kunden genutzt. Virtimo bietet branchenübergreifend Lösungen an, neben dem Energiesektor kommen die Kunden hauptsächlich aus der Automobilindustrie, Technik und Logistik, Handelsunternehmen sowie Versicherungen.

Als digitale Plattform gestartet

Das 2010 von Vorstand Christoph Fuchß gegründete Unternehmen startete als digitale Plattform und Anbieter von Services. Erste Produkte waren ein Content Management System sowie eine digitale Pressemappe als Onlinetool. In der zweiten Phase wurden digitale B2B-Lösungen für Industrieunternehmen entwickelt. Vor drei Jahren startete mit der Übernahme des Produkts INUBIT von Bosch die dritte Phase. INUBIT ist heute Part der Virtimo Digitalization Suite.

Virtimo hat seinen Sitz in Berlin, etliche der 60 Mitarbeiter arbeiten jedoch auch von zu Hause aus. Hinzu kommen 50 Beschäftigte von Bosch in Indien, die ausschließlich für Virtimo tätig sind. Eigentümer von Virtimo sind Firmengründer Christoph Fuchß sowie private Anteilseigner.

Umfassend nachhaltig

Mit einem Anteil von 95% ist die DACH-Region der wichtigste Markt. „Unsere Bestandskunden betreuen wir sehr intensiv“, beschreibt Dirk Breitkreuz. „Das geschieht unter anderem durch Workshops, Onlinekonferenzen sowie Präsenz- und Digitalveranstaltungen, zum Beispiel unsere Virtimo Visions, die einmal jährlich stattfindet und immer einen schönen Austausch ermöglicht.“

Zudem präsentiert sich Virtimo auf Messen wie der E-world für Energieversorger in Essen. Vom Tag der Gründung an war Virtimo immer mit einem hohen Digitalisierungsgrad unterwegs. Dieser umfasst auch die Produktentwicklung, bei der eine Vielzahl von digitalen Services genutzt wird. „Dabei hat natürlich die Sicherheit oberste Priorität, was wir auch durch unsere Zertifizierung nach ISO 27001 ausdrücken.“ 

Nicht minder bedeutsam als die Digitalisierung ist das Thema Nachhaltigkeit. Das gilt sowohl für die Umwelt als auch im Hinblick auf unternehmerische Nachhaltigkeit. So werden Kunden fast ausschließlich mit der Bahn besucht und viele Projekte sind langfristig ausgerichtet. „Alles, was wir angehen, zieht sich über viele Jahre“, betont der Vorstand. „Von unserer DNA her haben wir viele Merkmale eines Familienunternehmens.“

Das zeigt sich auch – ebenso wie bei den Kunden – innerhalb der Firma, wo das menschliche Miteinander eine ganz wichtige Rolle spielt. Dabei legen die Führungskräfte großen Wert darauf, dass auch sie Mitarbeiter sind und gerne im Team mit den anderen zusammenwirken. Was die kommenden Jahre betrifft, so möchte Virtimo seine Cloud-Lösungen sowie Software as a Service weiter ausbauen, neue Kunden gewinnen und auch weiter innovativ unterwegs sein.

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