Infrastruktur neu gedacht. Vom digitalen Zwilling zur cyber-physischen Realität

Ein Artikel von Ulrich Buckenlei
Digitale Trainingssimulationen werden realistischer, wenn reale Geräte Teil der virtuellen Unterirdische Leitungen zu dokumentieren ist bis heute aufwendig. Mobile Vermessungssysteme verändern diesen Prozess: Ein Smartphone mit hochpräzisem Zusatzgerät kann Leitungen im offenen Graben erfassen und direkt ein genaues 3D-Modell erzeugen. So werden Infrastrukturdaten digital gesichert, bevor die Leitung wieder unter der Erde verschwindet.
Besonders interessant wird die Technik, wenn diese Daten später mit Augmented Reality verbunden werden. Techniker können das erfasste 3D-Modell direkt über die reale Umgebung legen und sehen, wo Leitungen unter Straßen oder Gebäuden verlaufen. Planung, Wartung und Reparaturen werden dadurch einfacher, während aktuelle digitale Daten klassische Pläne sinnvoll ergänzen.
Für Energieversorger, Bauunternehmen, Kommunen und Infrastrukturbetreiber entstehen neue Möglichkeiten. Mobile 3D-Erfassung, Digitale Zwillinge und Augmented Reality verbinden die reale Infrastruktur mit digitalen Daten. Aus Dokumentation entsteht so eine räumliche Informationsplattform, die Planung und Betrieb langfristig verbessern kann.
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