Passwortlos in die Zukunft
Interview mit Sabine Davies, Regional Director EMEA Central und Ingo Schubert, Field CTO der RSA Security Germany GmbH
Die Geschichte von RSA Security beginnt 1982 am Massachusetts Institute of Technology. Die drei Mathematiker Ronald Rivest, Adi Shamir und Leonard Adleman legten mit dem RSA-Kryptosystem den Grundstein für sichere Datenkommunikation. Heute beschäftigt RSA Security weltweit knapp 1.000 Mitarbeiter. Field CTO Ingo Schubert ist seit 23 Jahren dabei. Das ist keine Seltenheit bei RSA Security: „Wir haben Kollegen, die noch viel länger im Unternehmen sind. Diese Kontinuität und Erfahrung prägt unsere Kultur.“
Zwei Säulen für maximale Sicherheit
Das Portfolio von RSA Security Germany ruht auf zwei Hauptsäulen: Die RSA ID Plus Plattform bietet passwortlose Authentifizierung für jeden Nutzer, zu jeder Zeit und an jedem Ort. „Den einen Faktor, der alle Anforderungen erfüllt, gibt es nicht“, erklärt Ingo Schubert. „Deshalb unterstützen wir verschiedene Methoden von Biometrie über QR-Codes bis zu Hardware-Token.“ Besonders in kritischen Infrastrukturen, bewährt sich diese Flexibilität. RSA Security ist der einzige Anbieter mit hybrider Failover-Funktion. „Selbst bei Cyberangriffen oder Cloud-Ausfällen können sich Nutzer weiterhin authentifizieren“, betont Sabine Davies, Regional Director EMEA Central. Ein aktuelles Beispiel: Als das britische Warenhaus Harrods im Frühjahr 2025 angegriffen wurde, kappte man dort alle Internetverbindungen. „Mit reinen Cloud-Lösungen wäre der Betrieb komplett zum Erliegen gekommen“, so Ingo Schubert. Die zweite Säule ist Identity Governance and Lifecycle. Hier geht es um die Frage: Wer hat Zugriff auf was? „Viele Unternehmen arbeiten noch mit Excel-Listen“, erklärt Ingo Schubert. „Das ist fehleranfällig und bei Audits kommt es zu erheblichen Problemen.“ RSA Security Germany automatisiert diese Prozesse: von Zugriffsanträgen über Genehmigungsworkflows bis zur Audit-Dokumentation.
Erfahrung statt Hype
„Wir sind hochgradig spezialisiert auf Identity und Access Management“, sagt Sabine Davies. „Wir bringen keine Produkte überstürzt auf den Markt.“ Diese Philosophie zeigt sich auch beim Thema Künstliche Intelligenz. „Wir arbeiten seit über 20 Jahren mit Machine Learning“, erklärt Ingo Schubert. „Aber im Sicherheitsbereich muss ich nachvollziehen können, warum eine Entscheidung getroffen wird. Wir setzen nicht einfach ein Large Language Model ein und bezeichnen es als KI.“ Das Unternehmen hat sich zudem verpflichtet, bis 2040 netto null Treibhausgasemissionen zu erreichen. Der neue CEO Greg Nelson investiert verstärkt in passwortlose Lösungen und den durchdachten Einsatz von KI. Die Botschaft bleibt klar: Innovation ja, aber richtig.
RSA Security Germany GmbH
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