Moderne Medizin einfacher gemacht

Interview mit Thomas Neundörfer, Geschäftsführer Strätz FN GmbH

Wirtschaftsforum: Herr Neundörfer, Sie haben vor 30 Jahren die Strätz FN GmbH gegründet. Was hat sich seitdem geändert, was ist geblieben?

Thomas Neundörfer: Wir sind ganz klar mit einer Vision gestartet, der alles untergeordnet wird. Mit unseren Produkten und Services richten wir uns heute an Ärzte und medizinische Versorgungszentren. Bei der Gründung haben wir ausschließlich für niedergelassene Ärzte gearbeitet, denen wir ein breites, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Portfolio an Medizintechnik, Service und Leistungen anboten. Ganz wichtig für unsere Entwicklung war und ist die kompetente Unterstützung von Menschen aus den verschiedensten Bereichen. Wir arbeiten nah am Kunden, haben uns nie auf ein Fokusprodukt konzentriert, sondern immer auf die ganzheitliche Betreuung des Arztes. Ihm haben wir immer wieder Dinge an die Hand gegeben, die seinen Arbeitsablauf verbessern und sicheres Arbeiten zulassen.

Wirtschaftsforum: Strätz hat sich damit in der Region einen sehr guten Ruf erarbeitet. Sie versorgen Praxen mit Geräten und Technik für die Bereiche EKG, Ultraschall, Chirurgie und Sterilisation, mit Praxiseinrichtungen, Praxisbedarfsartikeln wie Kanülen oder Desinfektionsmittel. Als ganzheitlicher Anbieter hat Strätz FN gleichzeitig das Serviceangebot stetig ausgeweitet. Gibt es typische Services?

Thomas Neundörfer: Der Name Strätz FN steht für ein 35 Mitarbeiter zählendes Handelsunternehmen, das gleichzeitig Services und Reparaturen liefern muss, vor allem, wenn Geschwindigkeit gefragt ist. Daneben haben wir mit der Strätz NoveTec ein Schwesterunternehmen, das sich mit rund 20 Mitarbeitern ausschließlich auf medizinische Serviceleistungen konzentriert. Service heißt für uns, nah am Kunden zu sein und schnell zu reagieren. Genau das garantieren unsere Außendienstmitarbeiter. Im Prinzip ist bei uns alles darauf ausgerichtet, dem Arzt Arbeit abzunehmen. Deshalb haben wir beispielsweise ein Konzept für die Erstellung von Hygieneplänen entwickelt, von denen es jedes Jahr ein Update gibt. Wir bieten sicherheitstechnische Kontrollen im Recall-System, haben über ein Portal ein Bestellsystem etabliert, über das Materialien im Scannersystem direkt in die Regale geliefert werden können. Mit Rundum-Sorglos-Paketen unterstützen wir Praxen und medizinische Einrichtungen, in denen das Personal heute oft überfordert ist.

Wirtschaftsforum: Ein wichtiger Meilenstein ist das Produkt ‚Leasymed‘. Wo liegen hier die Vorteile für die Kunden?

Thomas Neundörfer: Leasymed ist eine neue Marke und ein neues Geschäftsfeld, ein Mietkonzept, das dafür sorgt, dass Ärzte immer auf dem neuesten Stand sind. Es gibt eine bestimmte Grundlaufzeit bei den Geräten, zum Beispiel von fünf Jahren, nach 4,5 Jahren trifft man sich, um zu schauen, was zu tun ist. Es ist kein starres System, flexible Erweiterungen und Veränderungen sind möglich; zum Beispiel, wenn Veränderungen in einer Praxis anstehen.

Wirtschaftsforum: Wie kam es zu der Idee?

Thomas Neundörfer: Sie ist aus unserer langen Erfahrung und der engen Zusammenarbeit mit Ärzten entstanden. Der Markt verändert sich momentan sehr schnell; der Trend geht zu Ärztehäusern und Zentren. Zudem haben wir es mit einer anderen Generation von Kunden und damit einer anderen Mentalität zu tun. Mit Leasymed kommen wir dem Wunsch vieler Ärzte entgegen, sich auf medizinische Behandlungen zu fokussieren, statt auf bürokratische oder administrative Aufgaben; dank Leasymed stehen ihnen immer State-of-the-Art-Geräte zur Verfügung. Was wir hier machen, kommt aus tiefster Überzeugung und persönlicher Erfahrung und hat Vorteile für alle Beteiligten.

Wirtschaftsforum: Sie haben Strätz vor 30 Jahren gegründet; inzwischen gab sie einen erfolgreichen Generationswechsel, was nicht selbstverständlich ist. Wie ist Ihnen dies gelungen?

Thomas Neundörfer: Ich habe früh mit meinem Sohn über künftige Aufgaben nach dem Generationenwechsel gesprochen. Er hat alle Abteilungen im Unternehmen durchlaufen und ist heute für das Tagesgeschäft verantwortlich. Ich selbst habe vor allem die Zukunft im Blick, darf entwickeln und mitgestalten. Das kooperative Miteinander ist essenziell. Man muss zulassen, dass jemand anders sein will als man selbst.

Wirtschaftsforum: Welche Trends zeichnen sich am Markt ab und wo sehen Sie Strätz in Zukunft?

Thomas Neundörfer: Vor dem Hintergrund, dass es immer mehr größere Ärztehäuser gibt, sehen wir die Chance für ein besseres Miteinander, zum Beispiel, was die Steuerung von Terminen betrifft. Ich persönlich möchte mit einem guten Gefühl sagen können, dass wir dem Arzt Entlastung bieten. Ich sehe mich als Kommunikationspartner und mag es, bei Problemen miteinander zu sprechen und sich auszutauschen. Man wächst immer nur mit seinem Team.

Strätz FN GmbH
Röntgenstrasse 14
97230 Estenfeld
Deutschland
+49 9305 90630
+49 9305 906333
info(at)straetz-fn.de
www.straetz-fn.de

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