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7 Tipps gegen Telefon-Phobie

Wirtschaftsforum Listicles

Manchen Menschen fällt es schwer, zu telefonieren. Alleine die Vorstellung versetzt sie in Angst und Schrecken. Klar, die schriftliche Kommunikation per E-Mail oder über soziale Netzwerke ist deutlich einfacher, aber das Telefonieren im Job lässt sich nicht vermeiden. Wir haben 7 Tipps gegen eine Telefon-Phobie für Sie zusammengefasst.

1. Planen Sie Ihr Telefongespräch

Wenn Sie genau wissen, was Sie vom Gesprächspartner erfahren wollen oder was er von Ihnen möchte, planen Sie das Telefonat vor. Machen Sie sich Stichpunkte, an denen Sie sich orientieren. Schreiben Sie sich den Namen des Gesprächspartners auf, fassen Sie stichpunktartig zusammen, worum es geht, schreiben Sie auch ruhig vorformulierte Sätze auf. Das hilft Ihnen, das Gespräch strukturiert zu führen. Notieren Sie sich auch, was Sie besprochen haben und welche Informationen Sie Ihrem Gesprächspartner noch mitteilen müssen.

2. Üben, üben, üben

Klingt vielleicht merkwürdig, aber Sie sollten das Telefonieren unbedingt üben. Je öfter Sie üben, desto sicherer werden Sie. Es hilft oft schon, wenn Sie privat häufiger zum Telefonhörer greifen und einen Anruf tätigen, statt eine WhatsApp-Nachricht zu schreiben. Hören Sie im Büro anderen beim Telefonieren zu und lernen Sie dazu. Hilft das nicht, überlegen Sie ein Training zu absolvieren, denn es werden gezielte und professionelle Telefontrainings angeboten.

3. Die 55-38-7 Regel

Kennen Sie die 55-38-7 Regel? Entwickelt wurde sie von Professor Albert Mehrabian von der University of California. Er erklärt, dass 7% der Kommunikation durch den Inhalt wirkt, 38% werden durch die Stimmlage beeinflusst und 55% mit Ihrer Körpersprache. Ihre Stimme können Sie durch einfache Tricks beeinflussen, dazu gehören das Redetempo, die deutliche Aussprache, Lautstärke und Körperhaltung. Ebenso der Geschichtsausdruck beeinflusst Ihre Stimme, mit einem Lächeln wirken Sie insgesamt höflicher.

4. Der Grund für Ihre Angst

Was ist der Grund für Ihre Telefon-Phobie? Mit Sicherheit gab es in der Vergangenheit eine Situation, die Sie nachhaltig negativ beeinflusst hat. Schreiben Sie Ihre Sorgen und Ängste auf und reflektieren Sie diese. Wenn Sie sich Ihren Ängsten stellen, lernen Sie damit umgehen zu können. Überlegen Sie sich auch, wie Sie in welcher Situation reagieren würden und legen Sie eine Liste an, in der Sie alle Szenarien beschreiben.

5. Gehen Sie offen mit Ihrer Angst um

Verstehen Ihre Kollegen nicht, warum Sie nie telefonieren möchten? Gehen Sie offen mit Ihrer Angst um und berichten Sie Ihren Kollegen davon. Bestimmt hat ein Kollege den ein oder anderen Tipp parat und kann Sie unterstützen. Das offene Gespräch kommt gut bei Ihren Kollegen an und sie können besser verstehen, warum Sie in bestimmten Situationen nicht überschwänglich positiv reagieren.

6. Persönliche Anrede

Wenn Sie jemanden anrufen, achten Sie unbedingt auf die persönliche Anrede Ihres Gesprächspartners. Er fühlt sich gleich zu Beginn des Anrufs wahrgenommen. Notieren Sie sich unbedingt den Namen, falls Sie zum ersten Mal irgendwo anrufen. Sollten Sie den Namen nicht verstanden haben, zögern Sie nicht, noch einmal nachzufragen. Schon können Sie Ihren Gesprächspartner namentlich ansprechen und bauen in dem Moment des Telefonats eine persönliche Ebene zu ihm auf.

7. Der Einstiegs-Satz

Gerade der Einstieg in ein Telefonat ist nicht immer einfach. Formulieren Sie sich einen Standardsatz, den Sie künftig bei allen Telefongesprächen sagen wollen. Er hilft Ihnen, Routine zu schaffen. Schreiben Sie sich diesen Satz ruhig auf und drapieren Sie ihn gut sichtbar auf Ihrem Schreibtisch, das verschafft Sicherheit.

 

 

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