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News

Edward Snowden im Live-Chat

"Spionage ist nicht per se schlecht"

Edward Snowden will in die USA zurückkehren. Dies wäre für die Vereinigten Staaten von Amerika, für die Öffentlichtlichkeit und für ihn selbst „die beste Lösung“, hob Snowden in einem Live-Chat über den NSA-Skandal auf der Webseite www.freeSnowden.is hervor. Leider sei dies wegen der gegenwärtigen Whistleblower-Gesetze nicht möglich, fügte er hinzu. Diese Gesetze sähen keinen Schutz für NSA-Vertragspartner vor. Snowden hatte als IT-Administrator beim NSA-Vertragspartner Booz Allen Hamilton gearbeitet.

Kommentar zum ADAC-Skandal

Was die gefallenen "Gelben Engel" vom Mittelstand lernen können

Wie wichtig und wertvoll die Währung Vertrauen ist, zeigt der aktuelle Skandal um den Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (ADAC). Er hat seinen über Jahrzehnte erarbeiteten, nicht nur guten, sondern hervorragenden Ruf mit den Manipulationen beim Autopreis „Gelber Engel“ in kürzester Zeit ruiniert. Der einst stolze und immer noch größte Autoclub Europas kann jetzt sogar etwas vom Mittelstand lernen, der in einer aktuellen Studie zum Vertrauensweltmeister gekürt wurde.

Von Autos bis Panzer

Deutschlands Exportschlager 2013

Deutschland hat 2013 das höchste Handelsplus seiner Geschichte erzielt. Nach Schätzungen des renommierten Münchener Ifo-Instituts war der Exportüberschuss sogar der größte weltweit. Hauptgrund für diese äußerst positive Entwicklung ist der boomende Warenhandel. Wirtschaftsforum präsentiert die zehn gefragtesten Produkte – von Autos bis Panzer.

Berufe-Ranking

Die stressigsten Jobs der Welt

Augen auf bei der Berufswahl: Ansonsten könnte es passieren, dass der vermeintliche Traumjob ganz schnell zum stressigen Albtraum wird. Die amerikanische Jobbörse Careercast.com ist in einer Untersuchung der Frage nachgegangen, welche Berufe besonders stressig sind. Das Ergebnis ist ein Ranking mit den üblichen Verdächtigen aber auch ein paar Überraschungen.

Konjunkturprognose 2014

Experten erwarten Wiedererstarken der deutschen Wirtschaft

Nach einem für die deutsche Wirtschaft insgesamt eher enttäuschend verlaufenden Jahr 2013 soll 2014 deutlich erfreulicher werden. Die führenden Wirtschaftsinstitute in Deutschland gehen in ihrer Jahresprognose von einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in einer Höhe von bis zu 2% aus – nach mageren 0,4% im Jahr 2013. Ähnlich positive Entwicklungen sehen die Experten zumindest teilweise in den Bereichen Arbeitsmarkt, Außenhandel und öffentliche Finanzen.

Außenhandel

Mittelstand überrascht mit Exportstärke

Der deutsche Mittelstand ist im Ausland deutlich aktiver als bislang gedacht. Wie aus der jüngsten repräsentativen Unternehmensbefragung des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) hervorgeht, zeigt jedes zweite Unternehmen mit einem Jahresumsatz in Höhe von zwei bis zehn Millionen Euro verstärkt internationale Präsenz.

Gehaltsstudie

So viel verdienen Deutschlands Chefs

Deutsche Geschäftsführer sind in der Regel männlich, 50 Jahre alt und verdienen im Durchschnitt 137.600 Euro pro Jahr. Das geht aus einer Studie hervor, für die mehr als 3.300 GmbH-Geschäftsführer aus verschiedenen Branchen unter anderem Auskunft über ihr Festgehalt und Bonuszahlungen gegeben haben. Die Studie zeigt, wie viel in welcher Branche durchschnittlich verdient wird.

Reaktionen der Wirtschaft auf Koalitionsvertrag

Die Große QUALition

„Vertane Chance“, „Stillstand statt Aufbruch“ oder „Rolle rückwärts“ – die deutsche Wirtschaft lässt kaum ein gutes Haar am gerade unterschriebenen Koalitionsvertrag. Die Tinte ist noch nicht ganz trocken und die Präsidenten der großen Wirtschaftsverbände BDI, BVMW sowie Die Familienunternehmer – ASU kritisieren die von Schwarz-Rot ausgehandelten Pläne in aller Schärfe. Die schlimmsten Befürchtungen der Unternehmerschaft scheinen sich zu bestätigen – mit Folgen für den Standort Deutschland.

Studie zur Steuer- und Abgabenlast

Deutscher Mittelstand muss mehr zahlen

Der Eindruck vieler besorgter Geschäftsführer täuscht nicht: Die Steuer- und Abgabenlast für den deutschen Mittelstand steigt immer weiter und ist im internationalen Vergleich überdurchschnittlich hoch. Dies belegt eine aktuelle Studie. Demnach sind die Belastungen im weltweiten Durchschnitt im vergangenen Jahr gesunken, während die kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland immer mehr zahlen müssen. Damit fällt der Standort Deutschland im globalen Steuerranking weiter zurück und verliert an Wettbewerbsfähigkeit.

Gastbeitrag des griechischen Wirtschaftswissenschaftlers Spiridon Paraskewopoulos

"Was ich an den Deutschen mag – und an den Griechen nicht"

Der griechischstämmige Wirtschaftswissenschaftler Prof. Spiridon Paraskewopoulos bricht in seinem Gastbeitrag eine Lanze für seine Wahlheimat Deutschland, die in letzter Zeit, allzu oft in polemischer Weise, von denjenigen Ländern kritisiert wurde, die von der Solidarität der Eurozone profitieren. Und so paradox es erscheint – gerade das schier endlose Band der Solidarität bekommt den Griechen nicht.

Kommentar zur Niedrigzinspolitik der EZB

Die (un)heimliche Enteignung

Nur für aufmerksame Beobachter war die jüngste Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) keine Überraschung. Die große Mehrheit reibt sich verwundert die Augen und fragt sich, warum die Währungshüter erneut die Zinsschraube nach unten gedreht haben. Zwar verschwindet allmählich das Schreckgespenst der Inflation in Europa, dafür taucht mit der Deflation ein anderes auf. Manche Experten befürchten bereits japanische Verhältnisse und damit eine anhaltende Wirtschaftskrise im Euroraum.

Kommentar zur Kritik an Deutschlands Exportstärke

Frontal-Angriff auf den wirtschaftlichen Stolz der Nation

Die Kritik kommt alles andere als überraschend, doch in ihrer Vehemenz und Vielzahl beeindruckt sie schon. Nach den USA und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) hat nun auch die EU Deutschland für seine Exportstärke angegriffen. Wenn man sich die Zahlen nüchtern ansieht, wundert das nicht: Seit 2007 überschreitet die Bundesrepublik regelmäßig den EU-Grenzwert für Handelsüberschüsse – und erreicht in den Jahren 2011 und 2012 sogar die höchsten Überschüsse weltweit. Völlig unberechtigt ist die Kritik also nicht, und sie legt den Finger in den wundesten Punkt der deutschen Volkswirtschaft.

Zum Tod von Hans Riegel

Abschied von "Mister Haribo"

Er machte nicht nur die Kinder dieser Welt froh, sondern – so der Werbeslogan seiner Firma – Erwachsene ebenso. Hans Riegel, einer der erfolgreichsten Familienunternehmer in Deutschland, ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Fast sieben Jahrzehnte leitete er den Haribo-Konzern und machte ihn zum Weltmarktführer im Fruchtgummi- und Lakritzbereich. Gerne wurde Riegel deshalb von den Medien „Mister Haribo“ genannt. Schließlich war er es auch, der dem nach dem Zweiten Weltkrieg am Boden liegenden Betrieb zu Kult-Status verhalf.

Alarmierende Bildungsstudie

Jeder 6. Deutsche liest auf Grundschulniveau

Deutschland ist in punkto Bildung im internationalen Vergleich bestenfalls Mittelmaß. Wie eine zwölf Jahre nach dem PISA-Schock veröffentlichte Studie der OECD ergab, liest jeder sechste Erwachsene nur auf dem Niveau eines Grundschülers. Kaum besser sieht es beim Lösen von mathematischen Aufgaben oder beim Umgang mit dem Computer aus. So kann mehr als jeder achte 16- bis 65-Jährige nicht einmal eine PC-Maus bedienen.

Kommentar zum Ausgang der Bundestagswahl

Ratlos, kopflos und die Macht los – ein parteipolitisches Trümmerfeld

Selten hat eine Bundestagswahl ein derart großes parteipolitisches Trümmerfeld hinterlassen. Die FDP verschwindet bundespolitisch in der Bedeutungslosigkeit, die Grünen zerfleischen sich selbst trotz relativ geringer Verluste, und die SPD hadert mit dem verfehlten Wahlziel einer rot-grünen Regierungsmehrheit. Über allem schwebt Angela Merkel mit ihrer CDU, die vor Kraft und Stolz kaum laufen kann. Und dennoch ist dieser beeindruckende Sieg für die Union problematisch, weil sie haarscharf an der absoluten Mehrheit vorbeigeschrammt ist – Koalitionspartner zwingend erforderlich. Nur die Wirtschaft zeigt sich mit dem Wahlausgang überwiegend zufrieden. Das Schreckgespenst Rot-Grün ist zumindest für diese Legislaturperiode verjagt.

Andererseits

Vertrauen ist der Anfang von allem

…und Misstrauen der Anfang vom Ende. Ist es an der Zeit, die Finanzkrise und nicht nur diese, unter einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten? Es ist an der Zeit! Der Kern der Finanzkrise und nicht nur dieser ist eine Systemkrise. Jedes System – sei es die Familie, ein Unternehmen, ein Staat oder auch nur ein Kegelclub – beruht auf Werten, die für alle verbindlich sind, die alle verbinden, mit denen sich alle verbunden fühlen, und auf die sie sich verlassen können.

Andererseits

Uns geht’s gut

Klar, das eine oder andere Zipperlein hat jeder von uns, den einen zwickt es hier, den anderen dort. Wir klagen auf hohem Niveau, wir präsentieren am Stammtisch unsere Weltverbesserungsvorschläge, was wir besser machen würden, wenn wir könnten, was wir dürften, wenn uns nur jemand zuhören würde.

Kommentar zur Bundestagswahl

Die Qual mit der Wahl

Wenn am 22. September um Punkt 18 Uhr in den Wohnzimmern der Republik der Gong ertönt und die bunten Balken hochschnellen, dann ist Deutschlands Schicksal für die nächsten vier Jahre besiegelt. So weit, so demokratisch. Doch stell dir vor, es ist Bundestagswahl, und keiner geht hin. Die Zahl der Nichtwähler nimmt immer weiter zu. Ist es die berühmt-berüchtigte Politikverdrossenheit, phlegmatische Zufriedenheit oder einfach nur Ignoranz? Winston Churchill sagte einmal treffend: „Demokratie ist die schlechteste Regierungsform – außer all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.“ Ein Plädoyer für den Gang zur Wahlurne.

Geldanlage Mittelstand

Rettende Renditeinsel in Zeiten der "kalten Enteignung"?

Die derzeitige Niedrigzinsphase stellt deutsche Anleger vor ein Problem und die Frage: Wohin mit meinem Geld? Schließlich liegt die Inflationsrate über dem Sparzins - eine „kalte Enteignung“, wie Finanzexperten das Phänomen nennen. Die meisten von ihnen raten zu Aktien als rettenden Ausweg. Aber nicht die vielbeachteten, großen DAX-30-Unternehmen versprechen die meiste Rendite, sondern die eher unbekannten Mittelständler des MDAX. Der klettert momentan von einem Rekordhoch zum nächsten.

Andererseits

Weitermachen oder weiter machen?

„Ein Betrunkener sucht unter einer Straßenlaterne seinen Schlüssel. Ein Polizist hilft ihm bei der Suche. Als der Polizist nach langem Suchen wissen will, ob der Mann sicher sei, den Schlüssel hier verloren zu haben, antwortet jener: „Nein, nicht hier, sondern dort hinten – aber dort ist es viel zu dunkel.“ Diese Anekdote von Paul Watzlawick ist ein wunderbares Beispiel dafür, welchen Sinn in vielen Fällen „weitermachen“ macht: gar keinen! Oder besser: Weitermachen führt oftmals geradewegs in die Absurdität, in den Unsinn oder gar Wahnsinn. Und gemeint ist damit nicht nur das inzwischen so beliebte „Komasaufen“, das Saufen bis zur Besinnungslosigkeit, bis zum Wahnsinn.

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