Ein Artikel von Ulrich Buckenlei
3D-Scans ermöglichen es, reale Räume schnell digital abzubilden. Bisher waren solche Scans jedoch meist fertige Modelle, die sich nur eingeschränkt verändern ließen. Neue Werkzeuge rund um 3D Gaussian Splatting erweitern dieses Prinzip: Gescannte Umgebungen können direkt bearbeitet, zugeschnitten, verformt und sogar animiert werden, ohne sie vollständig im CAD neu aufzubauen. Dadurch lassen sich reale Räume wesentlich schneller für neue digitale Anwendungen aufbereiten und weiterentwickeln.
Damit verändert sich der 3D-Scan vom statischen Abbild zum flexiblen digitalen Arbeitsmaterial. Einzelne Bereiche eines erfassten Raumes lassen sich verändern oder neu inszenieren, während die räumliche Tiefe erhalten bleibt. Das beschleunigt kreative Anwendungen, Visualisierungen und die Entwicklung interaktiver 3D-Erlebnisse erheblich.
Für Unternehmen reicht das Potenzial weit über visuelle Effekte hinaus. In Fabrikhallen, Planung und Digitalen Zwillingen können schnell erfasste reale Umgebungen zur Grundlage neuer Arbeitsprozesse werden. Wenn 3D-Scans direkt editierbar werden, verkürzt sich der Weg von der Erfassung zur nutzbaren räumlichen Anwendung deutlich.
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