Die digitale Fabrik im Webbrowser. Wie digitale Zwillinge die Zusammenarbeit in Unternehmen verändern

Ein Artikel von Ulrich Buckenlei
Digitale Fabriken waren bisher an spezielle Software und leistungsfähige Rechner gebunden. Webtechnologien verändern das. Maschinen, Produktionshallen und Betriebsdaten lassen sich direkt im Browser dreidimensional darstellen und per Link teilen. So entsteht eine digitale Arbeitsumgebung für Fachabteilungen, Management und Service.
Besonders interessant wird die Verbindung von 3D-Modellen mit aktuellen Unternehmensdaten. Digitale Zwillinge ermöglichen es, Anlagen räumlich zu betrachten, Informationen abzurufen und Prozesse gemeinsam zu analysieren. Offene Industriestandards erleichtern die Integration bestehender Systeme, während KI-gestütztes Prototyping die Entwicklung neuer Anwendungen beschleunigen kann.
Für Unternehmen eröffnen browserbasierte digitale Fabriken neue Möglichkeiten in Planung, Wartung und Zusammenarbeit. Entscheidungen können schneller getroffen und komplexe Zusammenhänge verständlicher vermittelt werden. Entscheidend ist die Verbindung zur realen Anlage: Erst wenn aktuelle Daten und Prozesse integriert sind, wird aus einer anschaulichen 3D-Welt ein Digitaler Zwilling mit praktischem Nutzen.
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