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8 Tipps für mehr Achtsamkeit im Alltag

8 Tipps für mehr Achtsamkeit im Alltag

Wirtschaftsforum Listicle 07/2019

Fühlen Sie sich gestresst und haben das Gefühl, Sie verpassen die schönen Momente ihres Lebens, während der Stress überwiegt? Haben Sie Ihre Selbstfürsorge aus den Augen verloren? Wir haben ein paar Tipps, mit denen Sie mehr Achtsamkeit für sich und den erlebten Moment entwickeln können - gegen den Stress und für mehr Lebensfreude und Zufriedenheit.

1. Atmen Sie bewusst

Tiefes und bewusstes Ein- und Ausatmen in den Bauch hinein wirkt beruhigend und lässt innere Ruhe einkehren. Beginnen Sie doch den Tag damit, für ein paar Minuten nur auf Ihren Atem zu achten. Diese kleine Übung können Sie auch anwenden, bevor Sie mit einer großen Aufgabe anfangen – so verbannen Sie Ablenkungen und können sich ganz auf das Bevorstehende konzentrieren.

2. Vermeiden Sie Multi-Tasking

Konzentrieren Sie sich auf eine einzige Sache und lassen Sie alles andere links liegen. Das gilt auch für Dinge, die wir oft nicht als Tätigkeit ansehen, wie zum Beispiel das Essen. Lesen Sie nebenbei keine E-Mails, essen Sie einfach nur. Sie werden sicherlich viele Dinge in Ihrem Alltag finden, die Sie momentan nur nebenbei erledigen. Versuchen Sie, diese Dinge in Zukunft bewusst einzeln anzugehen.

3. Brechen Sie aus Ihren Routinen aus

Achtsamkeit bedeutet, aufmerksam zu sein und wahrzunehmen, was in Ihnen und um Sie herum vorgeht. Das gelingt Ihnen nicht, wenn Sie jeden Tag die gleichen Routinen abspulen, die Ihr Geist bereits im Autopiloten absolviert. Machen Sie sich Ihrer Routinen bewusst und versuchen Sie, immer wieder eine Kleinigkeit daran zu ändern oder regelmäßig völlig neue Routinen zu entwickeln. So bleibt Ihr Geist bei der Sache.

4. Gehen Sie, so oft es geht, achtsam

Beschäftigen Sie sich im Laufe Ihres Tages doch einmal bewusst mit dem Gehen. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung und nehmen Sie jeden Schritt bewusst wahr. Gehen Sie langsam und fangen Sie Ihre Gedanken wieder ein, wenn sie abschweifen. Diese kleine Meditation können Sie auch auf den kurzen Wegen des (Arbeits-)Alltags – dem Gang zum Kopierer, zur Toilette, zur Kaffeemaschine – einbauen.

5. Trainieren Sie Ihre Sinne

Achtsamkeit kann man trainieren. Nutzen Sie Ihre Sinne und machen Sie sich bewusst, was Sie gerade umgibt. Wie riecht Ihr Essen, wie schmeckt es? Welche Konsistenz hat es? Wie riecht die Luft draußen oder drinnen? Welche Geräusche umgeben Sie? Welche Farben umgeben Sie? Nehmen Sie sich im Laufe des Tages häufiger Zeit, diese Eindrücke wirklich wahrzunehmen. Der “Trainingseffekt” wird verstärkt, wenn Sie Ihre Eindrücke aufschreiben.

6. Schalten Sie Ablenkungen aus

Bei sich selbst zu bleiben und die Gedanken zu fokussieren, ist einfacher, wenn Ablenkungen ausgeschaltet sind. Läuft bei Ihnen zu Hause den ganzen Abend der Fernseher nebenbei? Lösen Sie sich für einige Zeit des Tages bewusst von Ihrem Smartphone, dem Fernseher und anderen Ablenkungen. Eine mediale Auszeit sorgt für Ruhe in den Gedanken.

7. Wenden Sie sich dem zu, was Ihnen guttut

Es gibt Dinge, die wir in unserem Leben als lästig, zeit- oder kraftraubend empfinden. Wiederum anderes ist für uns belebend und erfüllt uns positiv. Je mehr Klarheit Sie darüber haben, was Ihnen guttut, desto mehr können Sie sich mit diesen Dingen beschäftigen. Sie werden die weniger schönen Dinge nie völlig ausklammern können, aber durch die Beschäftigung mit dem Positiven mehr Kraft haben, sie zu bewältigen.

8. Räumen Sie hinter sich auf

Versuchen Sie, einen Ort so zu hinterlassen, wie Sie ihn auch vorgefunden haben. Haben Sie etwas fallenlassen, heben Sie es auf. Haben Sie beispielsweise Flecken auf der Anrichte hinterlassen, so wischen Sie sie auf. Haben Sie Geschirr verwendet, spülen Sie es oder räumen es in die Spülmaschine. Das führt nicht nur dazu, dass Ihre Umgebung ordentlicher ist, sondern bewegt Ihren Geist auch dazu, sich damit zu beschäftigen, welche Wirkungen Sie auf Ihre Umgebung haben.

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