Ein zentrales Signal dieser Entwicklung war das Gespräch zwischen Jensen Huang, CEO von NVIDIA, und Yang Yuanqing, CEO von Lenovo, auf der Bühne der Sphere. Dabei wurde deutlich, dass Künstliche Intelligenz nicht länger als reine Software verstanden werden kann. Sie entwickelt sich zu einer operativen Infrastruktur, die Entscheidungen vorbereitet und Prozesse unterstützt.
Im Fokus stehen agentische KI Systeme. Sie planen, bewerten Alternativen, nutzen Werkzeuge und handeln zunehmend autonom. Dadurch verschiebt sich der Schwerpunkt von der Modellentwicklung zur Inferenz im laufenden Betrieb. Der Rechenbedarf wächst, da KI denkt, bevor sie Ergebnisse liefert.
Mit AI Factories entsteht eine neue industrielle Kategorie. Diese Systeme erzeugen Intelligenz mit hoher Geschwindigkeit und Effizienz. Plattformgenerationen wie Hopper, Grace Blackwell und Rubin bilden die Grundlage neuer Wettbewerbsfähigkeit.
Lenovo übernimmt dabei eine Schlüsselrolle. Die Fähigkeit, komplexe KI Systeme im industriellen Maßstab zu bauen und global zu betreiben, wird zum entscheidenden Vorteil. Die Lenovo AI Cloud Giga Factory macht die Zeit bis zum ersten nutzbaren KI Ergebnis zur zentralen Kennzahl.
Die Kernerkenntnis lautet. Wer Intelligenz schnell produziert, verschiebt die Machtverhältnisse.
Autor: Ulrich Buckenlei, Industrieanalyst für Künstliche Intelligenz und digitale Transformation






