Warum Jod unverzichtbar ist
Jod gehört zu den wichtigsten Spurenelementen für den Organismus. Ohne ausreichend Jod kann die Schilddrüse keine Hormone produzieren, die Energieverbrauch, Stoffwechsel, Körpertemperatur, Konzentration und Leistungsfähigkeit steuern. Fehlt Jod dauerhaft, vergrößert sich das Gewebe oder es entstehen Knoten, was Schilddrüsenerkrankungen begünstigt.
Moderne Ernährung als Risikofaktor
Viele Menschen essen heute weniger jodreiche Lebensmittel wie Seefisch, Meeresfrüchte und Milchprodukte. Gleichzeitig greifen viele zu Spezialsalzen oder meiden Salz generell, was die Jodaufnahme verringert.
Warnzeichen eines Jodmangels
Ein Jodmangel entwickelt sich meist langsam. Typische Hinweise sind Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Kälteempfindlichkeit, Gewichtszunahme und trockene Haut, Beschwerden, die schnell auf Stress geschoben werden.
Die richtige Versorgung finden
Ein Jodmangel lässt sich meist gut ausgleichen: regelmäßiger Verzehr von Seefisch, jodiertes Speisesalz und eine ausgewogene Ernährung mit Milchprodukten und Eiern. In bestimmten Lebensphasen kann eine ärztlich abgeklärte Supplementierung sinnvoll sein, z.B. bei Kinderwunsch.
Über den Autor
Dr. Wolfgang Braun zählt zu den erfahrenen Schilddrüsenspezialisten im deutschsprachigen Raum. Der Facharzt für Nuklearmedizin beschäftigt sich seit fast 40 Jahren mit Erkrankungen der Schilddrüse. Sein Wissen fasst er im Buch "Schilddrüse im Gleichgewicht" zusammen.
Informationen: https://der-schilddruesenexperte.de/






