Wirkung entscheidet
Im Meeting oder im Vorstand zählt jede Nuance. Eine schnelle, gepresste Stimme signalisiert Unsicherheit. Eine ruhige, tragfähige Stimme vermittelt Autorität. Tonhöhe, Tempo und Pausen beeinflussen Glaubwürdigkeit stärker als viele vermuten. Führung beginnt akustisch.
Wer mit Worten überzeugen will, sollte sich fragen, ob die eigene Stimme Klarheit und Stabilität transportiert.
Mehr als Talent
Stimme ist kein Zufall. Professionelle Sprecher trainieren Atemführung, Resonanz und Betonung systematisch. Diese Prinzipien lassen sich auf den Business Kontext übertragen. Während Rhetorikseminare oft an Formulierungen arbeiten, setzt gezieltes Training an der Basis an. Atem und Haltung bestimmen die gesamte Präsenz.
Die gute Nachricht lautet, dass sich die Auswirkung von Stimme gezielt verbessern lässt. Bewusste Bauchatmung sorgt für Ruhe. Ein reduziertes Tempo erhöht Autorität. Klare Pausen geben Aussagen Gewicht.
Unternehmen profitieren
Auch Unternehmen gewinnen, wenn Führungskräfte ihre stimmliche Präsenz stärken. Die Macht der Stimme beeinflusst Motivation, Vertrauen und Akzeptanz in Veränderungsprozessen. Wer die Stimme als Karrierechance versteht, stärkt die eigene Laufbahn sowie die Wirksamkeit der Organisation.
Über den Autor
Sascha Tschorn ist Dipl. Schauspieler, professioneller Sprecher und Sprechtrainer. Er unterstützt Führungskräfte und Unternehmer dabei, die Auswirkung von Stimme gezielt zu nutzen und ihre Stimme als Karrierechance strategisch einzusetzen.






