Verwaltungsratspräsident der Isolag AG Funktionsbauteil als Beispiel für exak- te Mikrostrukturierung CUT S 600 mit WPT 1 – Drahterodierlösung für Genauigkeit und Effizienz Laser X 500 U: 5-Achs-Laserbearbei- tung für funktionale Oberflächen gen im US-Markt, besonders im Aerospace-Segment. „Wir wach- sen nicht nebeneinander, sondern ineinander“, fasst der CEO es zusammen. Laser neu definiert Laser, mit dem Brand CHARMIL- LES, ist bei UNITED MACHINING kein Nebenprogramm, sondern ein strategisches Zukunftsfunda- ment. Was heute vor allem Mikro- strukturierung und Funktionsober- flächen ermöglicht, wird morgen ganze Prozessketten transformie- ren. Laser kann Materialkontakt ersetzen, Verschleiß eliminieren, Energieeintrag präzise steuern. Er wird Oberflächen nicht nur be- arbeiten, sondern Eigenschaften generieren – hydrophob, leitfähig, adhäsiv, antibakteriell, strömungs- optimiert. „Wir haben Laser ver- standen. Das Potenzial befindet sich jedoch vor uns, nicht hinter uns“, sagt Ivan Filisetti. Die nächs- te Entwicklungswelle wird nicht in Hardware, sondern in Software- Intelligenz begründet liegen. UNI- TED MACHINING arbeitet an KI- gestützten Prozessdatenbanken, an dynamischer Strahlformung, an Selbstoptimierungsalgorith- men. Ziel ist, Laserprozesse nicht zu programmieren, sondern zu definieren: Der Anwender gibt Zieltopologie, Oberflächenfunk- tion oder Materialparameter ein, die Maschine erzeugt den optima- len Prozess autonom. Damit wird Laser von einem Werkzeug zu einem wissensbasierten Produk- tionssystem. Diese Verschiebung ist keine Evolution – sie ist Revo- lution, aber eine, die weder laut noch zerstörerisch verläuft, son- dern präzise und schrittweise. Additive Fertigung Additive Fertigung wird oft als Zukunftsversprechen dargestellt, das ‘alles ersetzt’. Bei UNITED MACHINING sieht man das dif- ferenziert: Additive Fertigung er- weitert Fertigung, statt sie abzu- lösen. „Ein Druckteil ist noch kein Produkt – Funktion entsteht erst durch Bearbeitung“, erklärt Ivan Filisetti. Die Stärke von AM liegt in der Geometriefreiheit: Sie er- laubt innere Kühlkanäle, reduziert Bauteilgewicht und ermöglicht bionische Designs. Doch erst La- sermikrobearbeitung, Erodieren, Fräsen und Oberflächenfunktio- nalisierung machen ein Bauteil einsatzfähig. Deshalb entwickelt UNITED MACHINING hybride Prozesszellen, in denen additive und subtraktive Schritte nicht nacheinander, sondern vernetzt stattfinden: Druck – Vermessen – Nachbearbeiten – Laserfunkti- onalisieren – Reinigen – Härten – Prüfen. Ziel ist Serienfähigkeit, nicht nur Bauteilerzeugung. UNI- TED MACHINING liefert dafür Anwendungen, Prozessszenarien, Parameterdatenbanken, Mate- rialprofile, Toolchain-Software – nicht nur Maschinen, sondern Verwandelbarkeit. Global präsent, nicht uniform Über 3.300 Mitarbeitende, mehr als 40 Nationalitäten, Standorte in Europa, USA, China und Schwe- den – UNITED MACHINING ist global, aber nie homogen. „Wer eine Technologie überall gleich KONTAKTDATEN United Machining SA Roger-Federer-Allee 7 2504 Biel/Bienne Schweiz +41 32 3661980 info@machining.com www.machining.com durchdrückt, verliert sie dort, wo sie nicht passt“, sagt der CEO. „China denkt in Stückzahl pro Stunde: Bedienoberflächen müssen ultraschnell sein, Pro- zesswechsel ein Tastendruck. Indien legt Wert auf Stabilität und Wartungsrobustheit. Europa priorisiert Energieeffizienz, Da- tenintegration, Traceability. Die USA verlangen automatisierte Tool-Chains mit eng definierten Prozessfenstern.“ UNITED MA- CHINING baut diese Marktlogiken in Software-Interfaces, in Auto- mationsgrad, in Service-Setups www.WIRTSCHAFTSFORUM.de –> | 21