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Menschlich und agil in die Cloud

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Die Geschäftsführer Tilla und Holger Schröder waren 1995, als sie profiforms gründeten, Pioniere und sind es bis heute geblieben. Die beiden Informatiker waren zuvor in einer Firma für Lösungen mit Netzwerkdruckern beschäftigt.

„Wir dachten, das können wir besser machen – sauberer und strukturierter für den Kunden“, erzählt Tilla Schröder. Die Herausforderung bestand darin, rohe Daten aus Großrechnern lesbar auf ein Blatt Papier zu bekommen und weitere Funktionen wie die Post- und Portofreimachung oder eine Spool-Steuerung anzuschließen.

„Das hatte damals in diesem Umfeld als ein Gesamtlösungskonzept kaum jemand im Fokus. Daher haben wir unsere eigene Software entwickelt“, so die Geschäftsführerin. Heute trägt diese den Namen docxworldES für den Bereich on premise und docxworld24 für den Bereich Cloudservice.

Die Tatsache, dass sie schon früh auf das pdf-Format setzten, ging damals durch die Presse, denn die Zweifel, dass dies funktionieren würde, waren groß. Später leistete profiforms abermals Pionierarbeit mit der Entwicklung des ersten Redaktionssystems, das von der Zeitschrift Postmaster Magazin als Produkt des Jahres prämiert wurde. Die Umstellung auf agile Softwareentwicklung war ein weiterer Meilenstein.

„Das macht uns wesentlich flexibler als mit der Wasserfallmethode. Außerdem sind wir termintreu, liefern die versprochene Funktionalität und halten das Budget ein“, betont Tilla Schröder. Entsprechend positiv ist das Feedback der Kunden.

Geschäftsführerin und Gründerin Tilla Schröder
„Wir hören unseren Kunden zu und gestalten mit ihnen gemeinsam die IT und die Prozesse, sodass der Schuh passt!“ Tilla SchröderGeschäftsführerin und Gründerin

Den Menschen mitnehmen 

Standardlösungen werden jeweils an die speziellen Anforderungen der Kunden angepasst. „Wir hören ihnen zu und gestalten mit ihnen gemeinsam die IT und die Prozesse, sodass der Schuh passt!“ Mehr und mehr seien die drei Geschäftsführer und ihr 31-köpfiges Team in die Beraterrolle gerutscht, berichtet Tilla Schröder.

Im Zuge der Digitalisierung steht neben dem technischen auch zunehmend der menschliche Aspekt im Vordergrund. „Es geht um die Frage, wie ich die durch die Digitalisierung veränderten Anforderungen menschlich und strukturell möglichst weich und angenehm in die bestehenden Strukturen einbringen kann.“

Tilla Schröder schöpft viel Energie aus ihrem Ehrgeiz und dem Sport. Das Reiten und Fotografieren – „beides ist ja eher eine Zwiesprache“ – bildet für sie den perfekten Ausgleich zu ihrem stark faktenorientierten Business. Noch heute verfolgt sie ihr Ziel konsequent: „Ein Unternehmen aufzubauen, das lange lebt und ein sauberes Business macht.“

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