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Die perfekte Verbindung von Bank und Ethik

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„Wir sind als Bank seit mehr als 185 Jahren ununterbrochen in Wien tätig“, sagt Vorstand Mag. Peter Böhler. „Damit sind wir Wiens älteste Privatbank. Die Stabilität über fast zwei Jahrhunderte ist ein Asset für die Bank und ein besonderer Wert für die Kunden.“

Klares Credo

Den Grund für diese Stabilität sieht Peter Böhler vor allem im der Firmenkultur, die stark geprägt ist von den Eigentümern. Gegründet wurde die Bank 1832 und 1876 von den Namensgebern, Carl Schelhammer und Eduard Schattera, übernommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die katholische Kirche Mehrheitseigner mit 85% der Anteile, 15% blieben bis heute im privaten Familienbesitz.

„Die früheren Eigentümer und die Kirche haben unsere Wertekultur geprägt, die ausgerichtet ist auf die Schwerpunkte Nachhaltigkeit und Ethik“, betont Peter Böhler. „Und das halten wir konsequent ein. Wir haben einen Ethikrat von zwölf Personen aus der Wissenschaft, der Wirtschaft und Kirchenvertretern. Er tagt zweimal pro Jahr und definiert die Kriterien für die Zusammensetzung des ethisch-nachhaltigen Investmentuni-versums. Dieses umfasst derzeit circa 800 Titel, die dem Fondsmanagement zur Auswahl stehen. Die Einhaltung der Kriterien wird darüber hinaus vom Wirtschaftsprüfer kontrolliert. So können wir mit Recht sagen: Wo Ethik draufsteht, ist auch Ethik drin.“

„Nachhaltigkeit und Ethik sind unsere Kernkompetenz.“ Peter BöhlerVorstandsmitglied

Starker Background

Als Universalbank bietet Schelhammer & Schattera die ganze Palette von Bankdienstleistungen und sie alle unterliegen den Kriterien Nachhaltigkeit und Ethik, ob Sparbuch, Kassenobligationen, eigene Emissionen, Aktien, Investmentfonds oder Vermögensverwaltung. Seit drei Jahren ist das Bankhaus Teil der GRAWE Bankengruppe.

„Die immer strikteren Auflagen und Regularien nach der Finanzkrise waren für kleine Finanzinstitute nur schwer zu bewältigen“, erklärt Peter Böhler. „Anfang 2015 übernahm die GRAWE Bankengruppe den Mehrheitsanteil der Kirche. Damit gehören wir zu einer wirtschaftlich sehr starken Gruppe und sind gut positioniert für die Zukunft.“

Breit aufgestellt

Schelhammer & Schattera bedient Kunden aus allen Bereichen, Privatkunden, institutionelle und nach wie vor kirchliche Kunden. Für jede Kundengruppe bietet das Bankhaus spezielle Beratungsleistungen und Produkte, die auf die individuellen Bedürfnisse und Ziele der Kunden ausgerichtet sind.

Als traditionelle Bank der Kirchen mit ethisch-nachhaltiger Firmenkultur ist das Bankhaus erster Ansprechpartner für Kirchen und andere Institutionen, die besonderen Wert auf diese Kriterien legen. Auch für institutionelle Kunden wie Versicherungen oder Pensionskassen spielt Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle. Für diese Kunden hat die Bank eine eigene Betreuungseinheit.

Total digital

Seit März 2017 erschließt Schelhammer & Schattera neue Kundengruppen online. Mit dem neuen Vorstandsmitglied Ernst Huber hat das Bankhaus einen Spezialisten mit langjähriger Erfahrung im Direktbankgeschäft für diese Aufgabe gewonnen.

„Das altehrwürdige Bankhaus ist eine gute Basis für den innovativen Ableger, die Direktbank DADAT“, sagt Ernst Huber. „Am Sitz von DADAT in Salzburg kümmern sich knapp 20 unserer 120 Mitarbeiter um die Online-Kunden. „Wir wollen die modernste Direktbank sein“, betont Ernst Huber. DADAT ist auf dem besten Wege dahin, wie die Auszeichnung und der Kundenzuspruch zeigen. „Wir gewinnen zurzeit 20 bis 30 Neukunden pro Tag.“

Im letzten Jahr konnte das Bankhaus ein hervorragendes Geschäftsergebnis erreichen, besonders bei der Steigerung der Kundeneinlagen. Mit Nachhaltigkeit, Ethik und der Direktbank als neuem Standbein will das Bankhaus das Ergebnis weiter verbessern.

Peter Böhler sieht das Bankhaus gut aufgestellt für die Zukunft, Kopfschmerzen bereitet ihm allerdings die Nullzinspolitik. Er wünscht sich normale Verhältnisse, die gute Renditen ohne höheres Risiko erlauben. „Für mich gilt, den gesunden Menschenverstand nicht zu vergessen. Nicht so sehr von Trends beeinflussen lassen, den Markt analysieren und sein Handwerk beherrschen. Bei Produkten zurück zur Einfachheit, nur kaufen, was man selber versteht.“

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