Webcode:

Um einen Artikel aus dem Print-Magazin online zu lesen, geben Sie bitte nachfolgend den Webcode ein, der im Magazin unter dem Artikel zu finden ist.

https://www.getdigital.de - Gadgets und mehr für Computerfreaks

Ästhetik made in Italy

Portrait

Social Share
Teilen Sie diesen Artikel

Das Familienunternehmen aus der autonomen Region Friaul-Julisch Venetien enstand 2001 als neueste Gründung der in der Möbelbranche aktiven italienischen ATMA Group. Hinter dem großen Erfolg, schon nach anderthalb Jahrzehnten zu den erfolgreichsten Unternehmen in Italien zu gehören, stehen das konsequente Bemühen, stets neue Impulse zu setzen und nie Abstriche bei der Qualität hinzunehmen, erklärt der Guido Polesello, der die Arcom Srl in zweiter Generation leitet: „Wir wollen unseren Kunden geben, was sie möchten. Dabei haben wir immer sehr viel Wert sowohl auf Design als auch auf neue und innovative Materialien gelegt.“

Als das bereits dritte Unternehmen der ATMA Group mit dem Schwerpunkt Badezimmereinrichtungen wurde die Arcom Srl bewusst auf den Export ausgerichtet – mit großem Erfolg, denn dessen Geschäftsanteil liegt heute bereits bei 40 bis 45% , mit steigender Tendenz.

Avantgarde in jeder Hinsicht

Die Produktion erfolgt komplett intern und ist damit zu 100% made in Italy. Eine weitere Besonderheit ist, dass Arcom Industrie 4.0 nicht nur angepeilt, sondern bereits umgesetzt hat, wie Guido Polesello ausführt: „Wir verwenden ein eigenes Betriebssystem und haben den Materialfluss gänzlich unter Kontrolle. Alles, sogar das Halbzeug, fertigen wir auf der Basis von Verkauftem beziehungsweise Bestellungen selbst, es ist also eine Art Just-in-time-Produktion.“

Kein anderes Unternehmen arbeitet bisher so: „Diese Art der Produktion macht uns zu Branchenpionieren, denn die Qualität jeder Komponente liegt so in unserer Hand und erlaubt hohe Flexibilität hinsichtlich Personalisierung“, resümiert der General Director. „Wir investieren eine Menge, um uns weiter von der Konkurrenz abzuheben.“

„Jede Komponente fertigen wir selbst. So haben wir die vollständige Kontrolle über die Qualität und sind flexibel.“ Guido PoleselloGeneral Director
Guido Polesello

Das Angebot wächst beständig

Ein weiterer Aspekt ist dem General Director ebenfalls sehr wichtig: Service und Kundennähe. Beides ist gerade bei Wohneinrichtungen von herausragender Bedeutung, weshalb sich Arcom darauf bestens eingestellt hat: „Wir haben letztes Jahr begonnen, exklusive Monobrand-Zentren zu gründen. Aktuell sind bereits fünf eröffnet, davon zwei in Italien und je ein weiteres in China, Deutschland und Frankreich“, berichtet Guido Polesello.

Bislang drei Kollektionen sowie die Möglichkeit zur Personalisierung aller Produkte garantieren, dass für jeden Geschmack und jedes Budget etwas Passendes zu finden ist: „Die Linea Arcom ist besonders hochwertig, die Linea AK etwas preisgünstiger, erläutert Guido Polesello. „Die AKS Living Shower wiederum ist unsere neueste Marke für das Jahr 2018.“

Jährlich präsentiert Arcom vier bis fünf neue Produktlinien auf der ISH in Frankfurt und der Mailänder Möbelmesse Salone del Mobile. „In Mailand werden wir im April drei neue Linien lancieren, davon zwei moderne und eine klassische“, kündigt der General Director an.

Nicht nur in Europa gefragt

Die Zeichen stehen für Arcom eindeutig auf Erfolg: Das Unternehmen, das in Italien bereits zu den Top Five zählt, hat mit einem Umsatz von 18 Millionen EUR eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um beeindruckende 8% erzielt. „Dieses Wachstum haben wir im Ausland generiert“, so Guido Polesello, der Deutschland, Österreich, Frankreich sowie das übrige Europa als wichtigste Exportmärkte nennt. Doch dabei bleibt es nicht: „Mittlerweile haben wir mit einem Partner in China, der dort über 200 Stores verfügt, den außereuropäischen Export begonnen. Auch in Indien haben wir Fuß gefasst und wollen diese Märkte ebenfalls weiter ausbauen.“

Dazu nutzt Arcom laut Guido Polesello vor allem das Internet als Werbeplattform: „Ab Februar folgt außerdem ein Blog, der unseren Kunden eine Art Tutorial bieten soll, wie sich ein Bad einrichten lässt.“

Schneller und effizienter

Als ehrgeiziger Unternehmer hat Guido Polesello, der sich auch um Design und Technik kümmert, bereits Pläne gefasst, um das Unternehmen weiter voranzubringen: „Fester Teil der Firmenpolitik ist, regelmäßig einen Teil des Firmengewinns in neue Technologien zu investieren, um hier auf dem höchstmöglichen Stand zu sein. Service und Produktion werden dadurch erheblich beschleunigt. Über ATMA wollen wir schließlich eine vollständige Hauseinrichtung anbieten können.“

Bewerten Sie diesen Artikel
Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern
TOP